ANZEIGE

Pfund Sterling fällt unter 1,35 Dollar – Ölpreise stützen US-Dollar

Steigende Ölpreise und Fed-Erwartungen drücken das Pfund unter die Marke von 1,35 US-Dollar.

•• 3 Min
Pfund Sterling fällt unter 1,35 Dollar – Ölpreise stützen US-Dollar

Das Pfund Sterling hat am Montag an Boden verloren und ist unter die Marke von 1,35 US-Dollar gefallen. Auch der Euro gab gegenüber dem Greenback nach. Auslöser waren steigende Ölpreise sowie die Erwartung einer restriktiven Zinsanhebung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die den US-Dollar allgemein stützten.

GBP/USD notierte zuletzt bei 1,3482 und verzeichnete einen Rückgang von 0,33 Prozent. EUR/USD fiel um 0,55 Prozent auf 1,1535 und durchbrach damit das Niveau von 1,1600, das in der Vorwoche noch gehalten worden war. Die Daten galten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung um 04:25 Uhr ET (08:25 Uhr GMT).

Ölpreise als Treiber der Dollar-Stärke

Brent-Rohöl legte im Verlauf der Sitzung um mehr als drei Prozent zu. Hintergrund war die Stilllegung der saudischen Ost-West-Pipeline nach Drohnenangriffen aus dem Irak. Die Versorgungsrisiken im Golfraum sorgen für zusätzlichen Druck auf die Märkte und treiben Anleger in den als sicherer Hafen geltenden Dollar.

Francesco Pesole, FX-Stratege bei ING, kommentierte die Lage mit deutlichen Worten: „Wir bevorzugen weiterhin eine moderat stärkere Dollar-Kursentwicklung.“ Eine Botschaft monetärer Disziplin seitens der Fed am Mittwoch könne dazu beitragen, die positive Korrelation zwischen USD und Staatsanleiherenditen langsam wieder aufzubauen. „Dadurch kann der Greenback effizienter als sichere Hafen-Währung funktionieren“, so Pesole.

Fed-Entscheidung am Mittwoch im Fokus

Die Märkte preisen eine nahezu einstimmige Zinserhöhung der Fed um 22 Basispunkte für Mittwoch ein. Die in der Vorwoche veröffentlichten US-Verbraucherpreisindizes (CPI), die höher als erwartet ausfielen, hätten die Maßnahme „so gut wie besiegelt“, erklärte Pesole. Er wies darauf hin, dass die Fed „angesichts der Forderung des Anleihemarktes nach politischer Glaubwürdigkeit und der jüngsten Steigerung der Energiepreise möglicherweise einen restriktiven Ton beibehalten“ werde.

Pesole fügte hinzu, dass eine Rückkehr des DXY-Dollarindex in den Bereich von 99,50 bis 100 „eine greifbare Möglichkeit bleibt und vollständig mit den aktuellen Treibern übereinstimmt“. Er verwies dabei auf die Versorgungsrisiken im Golfraum sowie auf neuen Druck auf Aktienmärkte im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (KI).

Pfund-Rückgang nicht durch britische Daten verursacht

Die Kursbewegung des Pfundes am Montag war nicht auf britische Fundamentaldaten zurückzuführen. Strategisten führten den Rückgang eindeutig auf die allgemeine Stärke des Dollars zurück. GBP/USD fiel im Tagesverlauf um 0,27 Prozent und in der vergangenen Woche um 0,38 Prozent. Die Entwicklung folgte den Verlusten des Euros eher als einem internen Auslöser. Es wurden keine britischen Daten oder Kommentare der Bank of England als treibende Kraft genannt.

Händler beobachten zudem Anzeichen dafür, ob das Weiße Haus vor den Halbzeitwahlen (Midterms) fiskalische Stimulusmaßnahmen verfolgt. ING warnte, dass dies „einen Anstieg des USD-Risikoaufschlags auslösen könnte“.

Euro unter Druck – EZB-Kommunikation im Blick

Beim Euro rückt nun die ZEW-Wirtschaftsstimmung für Deutschland sowie Äußerungen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Wien in den Fokus. Zudem standen Isabel Schnabel und Piero Cipollone bereits früher am Tag zur Verfügung. „Die restriktive Kommunikation der Europäischen Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche könnte das Tempo des Rückgangs verlangsamen“, sagte Pesole und fügte hinzu, dass das kurzfristige Ziel von ING weiterhin bei 1,1500 liege.

Das Makro-Team der Bank bleibe „skeptisch, dass die EZB weitere Zinserhöhungen beschließen wird“. Risikobedingte Faktoren aus dem Golfraum könnten „die politischen Entscheidungsträger vorübergehend weiterhin zu einer restriktiven Linie bewegen“, so der ING-Stratege.

Ausblick: Weitere Dollar-Stärke erwartet

ING geht davon aus, dass der Dollar seine Gewinne auf einen DXY-Bereich von 99,50 bis 100,0 ausweiten könnte und EUR/USD gegen 1,1500 drücken würde. GBP/USD sei anfällig für weitere Schwäche – abhängig von einer restriktiven Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch, anhaltenden versorgungsbedingten Störungen im Golfraum infolge der Ölpreise sowie dem Fehlen einer signifikanten Entspannung der Lage auf den maritimen Handelsrouten im Nahen Osten, insbesondere durch die Straße von Hormus.

Pfund SterlingGbp/UsdUs-DollarFederal ReserveÖlpreiseEur/UsdDevisenmarktFed Zinsentscheidung

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.