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Pfizer und Johnson & Johnson setzen auf Wachstum im Adipositas-Markt

Auf der JPMorgan Healthcare Conference zeigten sich führende Pharmaunternehmen optimistisch: Pfizer will nach der Metsera-Übernahme im Adipositas-Markt mitspielen, während Johnson & Johnson bis 2030 mit 25 Milliarden Dollar Umsatz im Myelom-Geschäft rechn

Pfizer und Johnson & Johnson setzen auf Wachstum im Adipositas-Markt

**Pfizer sieht Potenzial im GLP-1-Markt

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Pfizer-CEO Albert Bourla hat auf der JPMorgan Healthcare Conference ehrgeizige Pläne für den Adipositas-Markt vorgestellt. Trotz der Dominanz von Eli Lilly und Novo Nordisk mit ihren GLP-1-Medikamenten sieht Bourla genug Raum für einen dritten großen Akteur. Der Schlüssel liegt im Barmarkt – also bei Patienten, die bereit sind, die Behandlung selbst zu bezahlen.

Bourla zog einen Vergleich zur Einführung von Viagra, als Pfizer überrascht war, wie viele Verbraucher die Behandlung aus eigener Tasche finanzieren wollten. Bei der Analyse der Metsera-Übernahme stellte das Unternehmen fest: "Wir sahen, wie groß der Barmarkt für diese Indikation ist, was wir in unseren Prognosen nicht berücksichtigt hatten." Der CEO betont, dass differenzierte Produkte und starke Marketingfähigkeiten entscheidend seien, da es sich um einen verbraucherorientierten Markt handele.

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Johnson & Johnson: 25 Milliarden Dollar im Myelom-Geschäft

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Johnson & Johnson-CEO Joaquin Duato präsentierte beeindruckende Wachstumsprognosen für das Multiple-Myelom-Geschäft. Bis 2030 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 25 Milliarden Dollar – eine Schätzung, die laut Duato sogar konservativ sein könnte. Das Unternehmen testet derzeit eine Kombination aus Tecvayli und Darzalex, die "zu den vielleicht beeindruckendsten Daten geführt hat, die jemals beim Multiplen Myelom beobachtet wurden."

Duato strebt an, dass vier von fünf Myelom-Patienten mindestens eine Johnson & Johnson-Behandlung erhalten. Trotz zunehmendem Wettbewerb zeigt er sich zuversichtlich: "Wir haben die Erfahrung und die Reichweite, um bei unserer Suche nach Heilmitteln immer einen Schritt voraus zu sein."

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Vereinbarung mit Trump-Administration als Vorteil**

Johnson & Johnson begrüßt die jüngste Vereinbarung mit der Trump-Administration, die Preissenkungen gegen Zollbefreiungen verspricht. Duato bezeichnet die Abkommen als "positiv und einen Schritt in die richtige Richtung". Die Vereinbarung würde es Pharmaunternehmen ermöglichen, sich wieder auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren: "Das würde es Unternehmen ermöglichen, das zu tun, was wir am besten können, nämlich sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medikamenten und medizinischen Geräten zu konzentrieren."

Die Aussagen auf der JPMorgan Healthcare Conference zeigen, dass die großen Pharmaunternehmen trotz regulatorischer Herausforderungen optimistisch in die Zukunft blicken und auf bedeutende Wachstumschancen in ihren jeweiligen Märkten setzen.

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