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Pershing Square Holdings: PSUS-Börsengang über 5 Milliarden Dollar abgeschlossen

Der erfolgreiche IPO von Pershing Square USA bringt PSH-Aktionären dauerhaft reduzierte Performance-Gebühren und höhere Renditechancen.

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Pershing Square Holdings: PSUS-Börsengang über 5 Milliarden Dollar abgeschlossen

Pershing Square Holdings, Ltd. (PSH) hat den Abschluss des Börsengangs (IPO) von Pershing Square USA, Ltd. (PSUS) bekanntgegeben. Das Gesamtvolumen des IPO beläuft sich auf beachtliche 5 Milliarden US-Dollar. Für PSH-Aktionäre hat die Transaktion eine unmittelbar positive Konsequenz: Sie profitieren künftig von reduzierten Performance-Gebühren.

Die Grundlage für diese Gebührensenkung wurde bereits im Februar 2024 gelegt. Damals verabschiedete PSH eine Änderung der Anlageverwaltungsvereinbarung, die einen speziellen Verrechnungsmechanismus einführte. Dieser sieht vor, dass die Performance-Gebühren von PSH um 20 Prozent der Verwaltungsgebühren reduziert werden, die der Investmentmanager aus Fonds wie PSUS erzielt – also aus Fonds, die selbst keine Performance-Gebühren oder Gewinnbeteiligungen vorsehen.

Ackman und Morley äußern sich zum Meilenstein

Bill Ackman, CEO von Pershing Square Inc., kommentierte den Abschluss des Börsengangs mit klaren Worten: „Wir freuen uns, dass die PSH-Aktionäre künftig von reduzierten Performance-Gebühren profitieren werden, was auf den erfolgreichen Abschluss des Börsengangs von PSUS, unserem neuen in den USA börsennotierten Fonds, zurückzuführen ist." Ackman gilt als einer der bekanntesten aktivistischen Investoren der Wall Street und ist mit Pershing Square Capital Management seit Jahren eine feste Größe im globalen Hedgefonds-Universum.

Rupert Morley, Verwaltungsratsvorsitzender von PSH, ergänzte die strategische Perspektive: Die durch PSUS generierten Gebühren ermöglichen es PSH, durch den in der Vereinbarung von 2024 eingeführten Verrechnungsmechanismus langfristig höhere Renditen zu erzielen. Damit positioniert sich PSH als direkter Nutznießer des Wachstums von PSUS.

Doppelter Gebührenvorteil für PSH-Aktionäre

Der neue Mechanismus ergänzt eine bereits bestehende Regelung, die ebenfalls zugunsten der PSH-Investoren wirkt. Diese ältere Bestimmung reduziert die Performance-Gebühren von PSH um 20 Prozent aller Performance-Gebühren und Gewinnbeteiligungen, die Pershing Square mit bestimmten anderen Fonds außerhalb von PSH erzielt. PSH-Aktionäre profitieren damit von zwei sich ergänzenden Gebührenreduktionsmechanismen.

Der Börsengang von PSUS fand zeitgleich mit dem IPO von Pershing Square Inc. (PS) statt – der Muttergesellschaft des Investmentmanagers von PSH, Pershing Square Capital Management, L.P. Diese parallelen Börsengänge markieren einen bedeutenden Schritt in der Expansion des Pershing-Square-Ökosystems und schaffen eine engere Verzahnung zwischen den verschiedenen Fondsvehikeln unter dem Dach von Bill Ackmans Investmentimperium.

Für deutsche Privatanleger, die in PSH investiert sind – das Unternehmen ist an der Euronext Amsterdam notiert und damit auch für europäische Investoren zugänglich –, bedeutet der Abschluss des PSUS-IPO eine strukturelle Verbesserung der Kostenstruktur ihres Investments. Geringere Gebühren bedeuten bei gleicher Bruttoperformance eine höhere Nettorendite für die Aktionäre.

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