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Otis-Chef Judy Marks tritt zurück – Nachfolgesuche läuft

CEO Judy Marks geht in den Ruhestand, Nachfolger gesucht – Aktie fällt leicht.

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Otis-Chef Judy Marks tritt zurück – Nachfolgesuche läuft

Otis Worldwide steht vor einem Führungswechsel. Der Aufzugshersteller gab am Dienstag bekannt, dass CEO Judy Marks, die das Unternehmen seit der Ausgliederung aus United Technologies im Jahr 2020 erfolgreich als eigenständige Firma geführt hat, in den Ruhestand geht. Ein Ausschuss unabhängiger Direktoren hat bereits die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet.

Marks war insgesamt neun Jahre bei Otis tätig, davon sieben Jahre als Chief Executive Officer. Sie wird das Unternehmen noch bis zum 31. Juli 2027 weiterführen. Sollte jedoch vor diesem Datum ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin benannt werden, wird sie dem Konzern als Senior Advisor zur Verfügung stehen.

Die Otis-Aktie reagierte am Dienstag im frühen Handel mit einem leichten Minus von 1,4 Prozent auf die Nachricht.

Nachfolgesuche mit externer Unterstützung

Der Verwaltungsrat hat einen speziellen Ausschuss unabhängiger Direktoren eingesetzt, der die Nachfolgeplanung vorantreibt. Unterstützt wird das Gremium von der renommierten Executive-Search-Firma Spencer Stuart. Der Ausschuss wird sowohl interne als auch externe Kandidaten prüfen, um die künftige Führung des Konzerns sicherzustellen.

Karriere von Judy Marks

Bevor Judy Marks die Leitung von Otis übernahm, sammelte sie umfangreiche Führungserfahrung in der Industrie. Sie war CEO von Siemens USA sowie von Dresser-Rand, einem Geschäftsbereich von Siemens, der auf Energie- und Industrieanlagen spezialisiert ist. Ihr Weggang markiert das Ende einer Ära für Otis, das unter ihrer Führung die Verselbstständigung und Neuausrichtung als börsennotiertes Unternehmen erfolgreich gemeistert hat.

Ausblick

Die Nachfolgesuche dürfte in den kommenden Monaten intensiviert werden. Analysten werden genau beobachten, ob der neue CEO aus den eigenen Reihen kommt oder extern rekrutiert wird. Beide Optionen stehen laut Otis offen. Bis zur endgültigen Übergabe bleibt Marks an der Spitze des Unternehmens, um Kontinuität zu gewährleisten.

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