ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

OpenAI unterstützt Trumps KI-Verordnung zur Vorab-Überprüfung von Modellen

OpenAI will US-Regierung Zugang zu KI-Modellen 30 Tage vor Veröffentlichung gewähren – und handelt dabei aus eigener Initiative.

OpenAI unterstützt Trumps KI-Verordnung zur Vorab-Überprüfung von Modellen

OpenAI hat angekündigt, die neue Durchführungsverordnung von US-Präsident Donald Trump zu befolgen. Diese verpflichtet KI-Unternehmen dazu, der US-Regierung die Bewertung ihrer Modelle vor der öffentlichen Veröffentlichung zu ermöglichen. Das Unternehmen betonte dabei, nicht erst auf eine offizielle Aufforderung warten zu wollen.

Am Rande der SXSW in London äußerte sich George Osborne, der frühere britische Finanzminister, im Namen von OpenAI zu dem Thema. Er erklärte, das Unternehmen nehme seine Verantwortung „sehr ernst". „Als führendes Pionier-Labor mit diesen sehr, sehr leistungsstarken und fähigen KI-Modellen warten wir nicht darauf, erst gefragt zu werden", so Osborne.

Trumps Verordnung: 30 Tage Vorlaufzeit für KI-Modelle

Die Durchführungsverordnung, die Trump am Dienstag unterzeichnete, schreibt vor, dass KI-Unternehmen der US-Regierung mindestens 30 Tage vor der Veröffentlichung eines neuen Modells Zugang gewähren müssen. Ziel ist es, die Fähigkeiten der Systeme systematisch zu bewerten, bevor sie öffentlich zugänglich werden.

Konkret fordert die Verordnung die Teilnahme an einem Benchmarking-Prozess. Dabei sollen die „fortgeschrittenen Cyber-Fähigkeiten von KI-Modellen bewertet" und ein Schwellenwert bestimmt werden, ab dem ein Modell als sogenanntes „covered frontier model" – also als erfasstes Pionier-Modell – eingestuft wird. Diese Klassifizierung dürfte künftig darüber entscheiden, welche Modelle besonders strenger staatlicher Aufsicht unterliegen.

Osborne fordert flexible Regulierungsbehörden

George Osborne, der von 2010 bis 2016 als britischer Finanzminister amtierte, nutzte den Auftritt auch für einen breiteren regulatorischen Appell. Er betonte, dass „Regierungen klug vorgehen müssen", wenn es um die Regulierung von Künstlicher Intelligenz geht. Dabei sprach er sich für einen ausgewogenen Ansatz aus.

„Wir schlagen den Regierungen vor, schlagkräftige Regulierungsbehörden zu schaffen, die jedoch über ein hohes Maß an Flexibilität verfügen, wie sie in Zukunft agieren", sagte Osborne. Diese Aussage unterstreicht die Haltung von OpenAI, staatliche Aufsicht grundsätzlich zu begrüßen, ohne dabei starre bürokratische Strukturen zu befürworten.

Für deutsche und europäische Anleger sowie Beobachter ist diese Entwicklung besonders relevant: Die USA setzen mit dieser Verordnung einen neuen regulatorischen Standard für KI-Frontier-Modelle, der auch den internationalen Wettbewerb im KI-Sektor beeinflussen könnte. Während die EU mit dem AI Act bereits einen eigenen Rechtsrahmen etabliert hat, signalisiert die US-Regierung nun ebenfalls ein gesteigertes Interesse an staatlicher Kontrolle über die leistungsfähigsten KI-Systeme.

Die freiwillige Kooperationsbereitschaft von OpenAI könnte dabei als Signal an die gesamte Branche wirken – und den Druck auf andere KI-Unternehmen erhöhen, ähnliche Transparenz gegenüber Behörden zu zeigen.

OpenaiTrump Ki-VerordnungKi-RegulierungFrontier ModelKünstliche IntelligenzGeorge OsborneKi-Aufsicht

Disclaimer