ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ölpreise erholen sich nach Militärschlägen

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten beeinflussen den Markt

Ölpreise erholen sich nach Militärschlägen

Die Ölpreise haben zu Beginn dieser Woche eine leichte Erholung erfahren, nachdem sie in der vergangenen Woche Verluste hinnehmen mussten. Diese Entwicklung am Ölmarkt wird vor dem Hintergrund jüngster militärischer Aktionen der USA und Großbritanniens im Jemen betrachtet. Konkret stiegen die Preise für Rohöl am Montagmorgen: Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April wurde zu 77,69 US-Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 36 Cent im Vergleich zum Freitag entspricht. Gleichzeitig erhöhte sich der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) für die März-Lieferung um 26 Cent auf 72,54 Dollar.

Die jüngsten Militärschläge gegen die Huthi im Jemen, die von den USA und Großbritannien durchgeführt wurden, haben die Aufmerksamkeit der Anleger am Ölmarkt erneut auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten gelenkt. Diese militärischen Aktionen, die als die größten seit dem Beginn der Operation gegen die Huthi im Januar gelten, zielten auf mehrere Stellungen der von Iran unterstützten Rebellen ab. Die Huthi-Miliz hat seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der Hamas wiederholt Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen und stellt damit eine Bedrohung für eine der wichtigsten Routen des internationalen Ölhandels dar.

Die Preisentwicklung bei Rohöl wurde zuletzt auch durch ein hohes Angebot aus Ländern außerhalb des Ölkartells Opec beeinflusst, was zu einem Verkaufsdruck auf die Notierungen führte. Die jüngsten Ereignisse im Jemen und die damit verbundenen Befürchtungen einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten könnten jedoch die Dynamik am Ölmarkt in den kommenden Tagen und Wochen weiter beeinflussen. Die Anleger bleiben angesichts der unsicheren geopolitischen Lage vorsichtig und beobachten die Entwicklungen genau, um mögliche Auswirkungen auf die globalen Ölpreise abschätzen zu können.

Disclaimer