ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Nvidia nach Rekordzahlen: Lohnt sich jetzt der Einstieg?

Nvidia meldet erneut Rekordquartalszahlen – die Geschichte zeigt ein überraschend klares Muster für Anleger.

Nvidia nach Rekordzahlen: Lohnt sich jetzt der Einstieg?

Nvidia hat mit seinem Bericht für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erneut alle Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 85 Prozent auf einen Rekordwert von mehr als 81 Milliarden US-Dollar – das dritte Quartal in Folge mit einer Beschleunigung im Jahresvergleich. Der Nettogewinn auf GAAP-Basis kletterte sogar um 211 Prozent auf 58 Milliarden US-Dollar, bei einer Bruttomarge von über 74 Prozent.

Damit setzt Nvidia seine beeindruckende Serie fort: Quartal für Quartal übertrumpft der Chip-Gigant die Analystenschätzungen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn. Innerhalb von fünf Jahren ist die Aktie um rund 1.400 Prozent gestiegen – ein Wert, der selbst erfahrene Investoren staunen lässt. Die entscheidende Frage für Anleger lautet nun: Ist die Aktie nach diesem Glanzquartal noch ein Kauf?

Blackwell und Vera Rubin als Wachstumstreiber

Ein zentraler Faktor für Nvidias Stärke ist die anhaltend hohe Nachfrage nach dem Blackwell-System. Diese Plattform ist speziell für die sogenannte Inferenz optimiert – also den „Denkprozess", den KI-Modelle durchlaufen, um Probleme zu lösen. Laut Nvidia haben Hyperscaler und Entwickler von Frontier-Modellen bereits Hunderttausende von Blackwell-GPUs im Einsatz.

Gleichzeitig bereitet Nvidia den nächsten Wachstumsschritt vor: das Vera-Rubin-System. Dieses kombiniert Grafikprozessoren (GPUs) mit Zentraleinheiten (CPUs) und ist darauf ausgelegt, sogenannte „Agentic AI" massiv zu beschleunigen. Dabei handelt es sich um KI-Software, die eigenständig Aufgaben im Namen von Menschen ausführt – und gilt als der nächste große Wachstumstreiber der Branche. CEO Jensen Huang bezeichnete den Start der Plattform als „grandios". Die Auslieferung soll im dritten Quartal beginnen.

Nvidia gibt zudem an, „volles Vertrauen" in seine Prognose von 1 Billion US-Dollar Umsatz durch die Blackwell- und Rubin-Plattformen im Zeitraum von 2025 bis zum Kalenderjahr 2027 zu haben. Eine Zahl, die die Dimension des adressierten Marktes verdeutlicht.

Was die Geschichte über Nvidia-Aktien nach Quartalszahlen sagt

Hier liefert ein Blick in die Vergangenheit einen interessanten Hinweis. Nach den letzten zwölf Quartalsberichten fiel die Nvidia-Aktie in den fünf Handelstagen danach siebenmal. Kurzfristig neigt die Aktie also dazu, nach Ergebnisveröffentlichungen nachzugeben – selbst wenn die Zahlen hervorragend ausfallen.

Langfristig sieht das Bild jedoch deutlich freundlicher aus. Nach den letzten elf Quartalsberichten stieg die Aktie innerhalb der folgenden sechs Monate achtmal an. Für Anleger mit einem mittelfristigen Horizont könnten kurzfristige Kursrückgänge nach Ergebnisberichten daher attraktive Einstiegsgelegenheiten darstellen.

Zur aktuellen Bewertung: Nvidia wird derzeit mit dem 26-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Angesichts des anhaltenden Wachstums und der starken Marktposition im KI-Chip-Segment halten viele Analysten diese Bewertung für vertretbar. Jede weitere Kurskorrektur würde die Aktie für potenzielle Investoren noch attraktiver machen.

Langfristige Perspektive entscheidend

Wichtig zu betonen ist: Die Vergangenheit ist kein verlässlicher Garant für die Zukunft. Die Aktie könnte in den kommenden Tagen steigen und in den darauffolgenden Monaten schwächeln – oder umgekehrt. Kurzfristige Kursbewegungen über Tage oder wenige Monate haben jedoch erfahrungsgemäß nur einen begrenzten Einfluss auf langfristige Renditen.

Anleger sollten sich daher weniger Sorgen machen, ob Nvidia unmittelbar nach dem jüngsten Bericht anzieht oder nicht. Der Blick auf die mehrjährigen Wachstumsaussichten des Unternehmens – getrieben durch KI-Infrastruktur, Inferenz-Chips und Agentic AI – dürfte für die Renditeentwicklung langfristig deutlich relevanter sein als die Kursbewegung der nächsten Handelstage.

Nvidia AktieNvidia QuartalszahlenNvda KaufKi-ChipsBlackwell GpuVera RubinNvidia Bewertung

Disclaimer