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Nikkei 225 steigt um 0,44 Prozent – Immobilien und Banken vorn

Japanische Aktien schlossen am Dienstag fester, angetrieben von Gewinnen in Immobilien, Banken und Textilien.

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Nikkei 225 steigt um 0,44 Prozent – Immobilien und Banken vorn

Die japanischen Aktienmärkte beendeten den Dienstag mit soliden Gewinnen. Der Nikkei 225 legte zum Handelsschluss in Tokio um 0,44 Prozent zu. Treibende Kräfte waren vor allem die Sektoren Immobilien, Banken und Textilien, die die Kurse nach oben zogen.

Besonders stark präsentierten sich dabei einige Einzelwerte, die mit deutlichen Kurssprüngen für Aufsehen sorgten. Furukawa Electric Co., Ltd. (TYO: 5801) führte die Gewinnerliste mit einem Plus von 16,12 Prozent an und schloss bei 50.430 Punkten – ein neues Allzeithoch für das Unternehmen. Auch Fujikura Ltd. (TYO: 5803) erreichte Rekordstände und legte um 11,59 Prozent auf 7.624 Punkte zu. Shimizu Corp. (TYO: 1803) komplettierte das starke Trio der Tagesgewinner mit einem Anstieg von 10,67 Prozent auf 3.465 Punkte.

Verlierer bremsen die Gesamtbilanz

Trotz des positiven Gesamtergebnisses überwogen an der Tokioter Börse die Verlierer gegenüber den Gewinnern deutlich: 2.157 Aktien schlossen im Minus, während 1.406 Titel zulegen konnten. Weitere 217 Aktien beendeten den Handel unverändert. Dies zeigt, dass der Kursanstieg des Nikkei 225 vor allem auf die starken Einzelwerte zurückzuführen war.

Zu den schwächsten Werten des Tages zählte LY Corp (TYO: 4689) mit einem Minus von 8,62 Prozent auf 410,10 Punkte. Comsys Holdings Corp. (TYO: 1721) verlor 8,50 Prozent und schloss bei 5.401 Punkten. Yamaha Corp. (TYO: 7951) gab um 7,63 Prozent auf 1.060 Punkte nach.

Volatilität sinkt, Rohstoffpreise steigen

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank um 7,06 Prozent auf 31,75. Ein rückläufiger Volatilitätsindex signalisiert in der Regel eine Beruhigung der Marktstimmung und weniger Unsicherheit unter den Marktteilnehmern.

An den Rohstoffmärkten zogen die Ölpreise kräftig an. Rohöl zur Lieferung im Juni verteuerte sich um 2,57 Prozent auf 100,59 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juli stieg um 2,16 Prozent auf 106,46 US-Dollar pro Barrel. Gold-Futures für Juni gaben hingegen um 0,49 Prozent nach und wurden bei 4.705,54 US-Dollar pro Feinunze gehandelt.

Im Devisenmarkt legte der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen zu: Das Währungspaar USD/JPY stieg um 0,26 Prozent auf 157,52. EUR/JPY kletterte leicht um 0,02 Prozent auf 185,09. Der US-Dollar-Index-Future notierte 0,28 Prozent höher bei 98,10 und unterstreicht damit die relative Stärke des Greenbacks gegenüber einem breiten Währungskorb.

Nikkei 225Japanische AktienTokioter BörseFurukawa ElectricFujikuraNikkei VolatilityUsd/Jpy

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