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New Yorks Flughäfen erleben dringend benötigte Modernisierung

Milliardeninvestitionen verwandeln veraltete Airports in moderne Einfallstore zur Welt, trotz vorübergehender Unannehmlichkeiten

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New Yorks Flughäfen erleben dringend benötigte Modernisierung

New York, das Tor zur Welt, steht vor einer dringend benötigten Verjüngungskur seiner Flughäfen. Die Airports JFK, Newark und Laguardia, die als Einfallstore für Millionen von Touristen in die USA dienen, sind schon lange in einem desolaten Zustand. Dunkle und veraltete Terminals, defekte Rollbänder und veraltete Einrichtungen haben den Ruf der Flughäfen stark beeinträchtigt. Sogar die ehemaligen Präsidenten Joe Biden und Donald Trump waren sich einig, dass sich etwas ändern muss. Biden verglich Laguardia sogar mit einem Dritte-Welt-Land.

Doch die Betreiber der Flughäfen haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen auf eine umfassende Modernisierung. Besonders der stadtnahe Flughafen Laguardia hat bereits erhebliche Verbesserungen erfahren, vor allem dank der Investitionen von Delta Airlines. Doch nun stehen auch die internationalen Flughäfen JFK und Newark vor einem dringend benötigten Wandel.

Der Vorstandsvorsitzende von "New Terminal One", Gerrard Bushell, betont die Bedeutung einer großartigen Ankunftserfahrung in der Weltstadt New York und führt an, dass sie genau das bieten möchten. Ein ehrgeiziges Projekt ist die Errichtung eines komplett neuen Terminals 1 am JFK-Flughafen, das gleich drei der alten Terminals ersetzen soll. Die Investitionen belaufen sich auf 9,5 Milliarden Dollar und werden durch eine Public-Private-Partnership finanziert, bei der die staatliche Port Authority und private Investoren wie Ferrovial und die Basketball-Legende Earvin "Magic" Johnson beteiligt sind.

Ab dem Jahr 2026 sollen Fluggesellschaften wie Air France-KLM und Korean Airlines am neuen Terminal 1 landen. Bushell verspricht, dass das Terminal einen klaren New Yorker Flair haben wird und die Passagiere eine einzigartige Erfahrung erwarten dürfen. Trotzdem räumt er ein, dass New Yorker Flughäfen nicht mit chinesischen Flughäfen mithalten können, die von staatlicher Förderung profitieren.

Die Investitionen erstrecken sich auch auf die restlichen Terminals der Fluggesellschaften Delta, Jetblue und American Airlines. Am Flughafen Newark wurde bereits eines von drei Terminals renoviert. Luftfahrtexperte Henry Harteveldt von der Atmosphere Research Group ist überzeugt, dass New York seit Bidens Kritik an den Dritte-Welt-Flughäfen eine positive Wende genommen hat. Obwohl New York nie die Pracht von Singapur erreichen wird, können die Passagiere bald funktionalere und verbesserte Flughäfen erwarten.

Obwohl New York noch weit von einem einheitlichen Flughafenerlebnis entfernt ist, wird die Situation immer freundlicher für Touristen. Ein herausragendes Beispiel ist der Laguardia-Airport, der trotz seiner früheren Kritikpunkte jetzt mit Brunnen, Restaurants und Boutiquen aufwartet. Allerdings müssen Reisende in der Hauptsaison mit langen Warteschlangen an verschiedenen Stellen rechnen, was angesichts des großen Andrangs in der größten Stadt der USA unvermeidlich ist.

LuftverkehrNew YorkReisen

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