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Meta plant massiven Ausbau seiner KI-Infrastruktur

Zuckerberg will Milliarden in Datenzentren und Superintelligenz investieren

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Meta plant massiven Ausbau seiner KI-Infrastruktur

Meta hat für das kommende Jahr deutlich höhere Investitionen angekündigt, um den Ausbau seiner Infrastruktur für künstliche Intelligenz massiv voranzutreiben. Vorstandschef Mark Zuckerberg erklärte, das Unternehmen wolle seine Kapazitäten für Rechenzentren zügig erweitern, um künftige Anforderungen einer möglichen Superintelligenz zu erfüllen. Der Finanzchef von Meta, Susan Li, teilte mit, dass die Investitionsausgaben 2026 „erheblich größer“ ausfallen werden als im laufenden Jahr. Schon jetzt hat Meta die untere Grenze seiner Investitionsprognose für 2025 um vier Milliarden Dollar auf eine Spanne von 70 bis 72 Milliarden Dollar angehoben.

Im dritten Quartal wuchs der Umsatz des Konzerns um 26 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig stiegen die Kosten jedoch um 32 Prozent. Anleger reagierten verhalten: Nachbörslich verlor die Meta-Aktie rund acht Prozent, da die geplanten Ausgaben die Gewinnmargen zusätzlich belasten dürften. Zudem belastete eine einmalige Abschreibung von fast 16 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit der sogenannten „Big Beautiful Bill“ aus den USA den Quartalsgewinn erheblich. Ohne diesen Sondereffekt wäre der Nettogewinn auf 18,64 Milliarden Dollar gestiegen.

Meta verfolgt ehrgeizige Ziele im Bereich künstlicher Intelligenz. Nach Jahren der Zurückhaltung will der Konzern nun zur Spitze aufschließen und hat seine KI-Aktivitäten unter dem Namen „Superintelligence Labs“ gebündelt. Diese Einheit soll den Aufbau von Rechenleistung und die Entwicklung intelligenter Systeme koordinieren. Zuckerberg bezeichnete sie als das Team mit der höchsten Talentdichte der Branche. Meta zählt zu den größten Käufern der begehrten KI-Chips von Nvidia und investiert massiv in eigene Datenzentren.

Neben den steigenden Infrastrukturkosten treiben auch höhere Personalausgaben die Gesamtkosten des Unternehmens. Meta hat im laufenden Jahr zahlreiche Fachkräfte im KI-Bereich eingestellt, deren Vergütung ab 2026 deutlich ins Gewicht fallen wird. Zusammen mit Microsoft, Alphabet, Amazon und OpenAI treibt Meta den globalen Wettlauf um Rechenkapazität voran. Der wachsende Finanzbedarf dieser Projekte schürt Befürchtungen einer möglichen Überhitzung des KI-Marktes.

Trotz der steigenden Ausgaben bleibt Metas Kerngeschäft robust. Die Nutzerbasis übersteigt 3,5 Milliarden täglich aktive Personen, und die KI-gestützte Werbeplattform sorgt für wachsende Effizienz bei der Anzeigenoptimierung. Das Unternehmen rechnet im vierten Quartal mit einem Umsatz zwischen 56 und 59 Milliarden Dollar. Damit würde Meta seine starke Marktposition in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld festigen.

MetaInvestitionenKünstliche Intelligenz

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