Meta entwickelt KI-Klon von Zuckerberg für Mitarbeiterkommunikation
Meta Platforms arbeitet an einer fotorealistischen KI-Version von CEO Mark Zuckerberg, die Mitarbeiter beraten und Feedback geben soll.

Meta Platforms entwickelt eine KI-Version von Vorstandschef Mark Zuckerberg, die künftig an seiner Stelle mit Mitarbeitern interagieren soll. Dies berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Social-Media-Konzern arbeitet demnach an fotorealistischen, KI-gestützten 3D-Charakteren, mit denen Nutzer in Echtzeit kommunizieren können.
Laut dem FT-Bericht hat Meta kürzlich damit begonnen, dem Zuckerberg-KI-Charakter innerhalb dieses Projekts besondere Priorität einzuräumen. Zuckerberg selbst ist persönlich an der Schulung und dem Testen seiner animierten KI-Version beteiligt. Der digitale Charakter soll Mitarbeitern Konversationen und Feedback bieten können.
Wie der KI-Zuckerberg trainiert wird
Das Training des KI-Charakters basiert auf den Verhaltensweisen, dem Tonfall und den öffentlich zugänglichen Aussagen des Milliardärs. Hinzu kommen seine jüngsten Überlegungen zu Unternehmensstrategien, wie die FT berichtet. Damit soll der digitale Zuckerberg möglichst authentisch wirken und den echten CEO glaubwürdig repräsentieren.
Das Projekt reiht sich in Metas ambitionierte KI-Strategie ein. Der Konzern hat im vergangenen Jahr zweistellige Milliardenbeträge investiert, um eine sogenannte „persönliche Superintelligenz" zu entwickeln. Ziel ist es, gegenüber Konkurrenten wie OpenAI und Google beim Aufbau modernster KI-Modelle aufzuholen.
Zuckerberg als treibende Kraft hinter Metas KI-Ambitionen
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Zur AktienanalyseMark Zuckerberg beaufsichtigt die KI-Pläne des Unternehmens persönlich und gilt als zentraler Antreiber der Strategie. Die Entwicklung eines digitalen Alter Egos unterstreicht, wie ernst Meta das Thema Künstliche Intelligenz nimmt. Für Mitarbeiter könnte der KI-Zuckerberg künftig eine neue Form der Kommunikation mit der Unternehmensführung darstellen.
Das Vorhaben wirft gleichzeitig grundlegende Fragen auf: Wie authentisch kann eine KI-Version eines Menschen sein, und welche Auswirkungen hat dies auf die Unternehmenskultur? Für deutsche Privatanleger, die Meta-Aktien im Depot halten, ist das Projekt ein weiteres Signal dafür, dass der Konzern seine KI-Investitionen konsequent vorantreibt und sich im globalen Wettbewerb um KI-Führerschaft behaupten will.


