Melania Trump weist jede Verbindung zu Jeffrey Epstein zurück
Die First Lady bezeichnet Behauptungen über eine Beziehung zum verurteilten Finanzier als verleumderisch und fordert Transparenz.

First Lady Melania Trump hat am Donnerstag in einer offiziellen Erklärung jegliche persönliche Beziehung zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier Jeffrey Epstein entschieden dementiert. Sie bezeichnete alle Behauptungen, die sie mit Epstein in Verbindung bringen, als verleumderisch. Die Erklärung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema Epstein in den USA erneut politisch aufgeladen ist.
Laut ihrer Aussage begegnete Melania Trump Epstein erstmals im Jahr 2000 – bei einer Veranstaltung, die sie gemeinsam mit ihrem heutigen Ehemann, Präsident Donald Trump, besuchte. Sie stellte ausdrücklich klar, dass Epstein sie nicht mit Donald Trump bekannt gemacht habe. Ihren späteren Ehemann habe sie vielmehr bereits 1998 zufällig auf einer Party in New York City kennengelernt.
Die First Lady räumte ein, gelegentlich dieselben gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Epstein besucht zu haben. Dies sei jedoch auf überschneidende soziale Kreise in New York City und Palm Beach zurückzuführen – eine Erklärung, die den gesellschaftlichen Kontext der amerikanischen Oberschicht jener Zeit widerspiegelt. Eine Freundschaft mit Epstein habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben.
Distanzierung von Ghislaine Maxwell
Auch eine Beziehung zu Ghislaine Maxwell, Epsteins verurteilter Komplizin, bestritt Melania Trump. Eine E-Mail-Antwort an Maxwell bezeichnete sie als rein informelle Korrespondenz ohne tiefergehende Verbindung. Maxwell wurde 2021 wegen Sexhandels und weiterer Vergehen verurteilt und ist derzeit inhaftiert.
Trump betonte zudem, dass ihr Name in keinem der relevanten Rechtsdokumente auftauche. Sie sei weder als Zeugin benannt worden, noch erscheine ihr Name in Gerichtsdokumenten, eidesstattlichen Aussagen, Opferaussagen oder FBI-Befragungen im Zusammenhang mit Epsteins Verbrechen. Sie habe zudem keine Kenntnis von Epsteins Missbrauch der Opfer gehabt und sich niemals in seinem Privatflugzeug oder auf seiner Privatinsel aufgehalten.
Rechtliche Erfolge und Forderung nach Aufklärung
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Zur AktienanalyseDie First Lady verwies auf konkrete rechtliche Erfolge im Kampf gegen die ihrer Meinung nach unbegründeten Vorwürfe. Ihre Anwälte hätten demnach The Daily Beast, den politischen Strategen James Carville sowie den britischen Verlag Harper Collins UK dazu verpflichtet, sich öffentlich zu entschuldigen und entsprechende Aussagen über sie zu widerrufen.
Abschließend richtete Melania Trump einen Appell an den US-Kongress: Sie forderte, den Opfern von Epstein eine öffentliche Anhörung zu ermöglichen, in der diese unter Eid aussagen können. Sie merkte an, dass mehrere prominente männliche Führungskräfte zurückgetreten seien, nachdem die Angelegenheit politisiert wurde. Transparenz sei notwendig, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.


