McCormick-Aktie bricht ein: Preiserhöhungen wegen Zöllen
Der US-Gewürzhersteller McCormick kündigt deutliche Preiserhöhungen an und verweist auf steigende Zölle sowie höhere Rohstoffkosten. Die Aktie verliert daraufhin über 8 Prozent.

Die Aktie des Gewürzherstellers McCormick ist am Donnerstag um 8,1 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen Preiserhöhungen für seine Produkte angekündigt hatte. Als Begründung nannte McCormick gestiegene Zölle und höhere Rohstoffkosten, die die Gewinnmargen des Unternehmens belasten.
Märkte zeigen sich robust
Trotz der Unsicherheit um einen möglichen Grönland-Deal, den US-Präsident Trump ins Spiel gebracht hatte, tendierten die US-Börsen am Donnerstag freundlich. Der S&P 500 legte um 0,6 Prozent zu, während der technologielastige Nasdaq Composite um 0,9 Prozent zulegte. Der Dow Jones Industrial Average gewann 306 Punkte oder 0,6 Prozent hinzu.
Inflationsdaten im Fokus der Fed
Das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank Federal Reserve, der PCE-Index, blieb weitgehend stabil. Eine Aktualisierung der Daten für Oktober und November zeigte allerdings, dass die Preissteigerungen zum Jahresende 2024 leicht erhöht waren. Die Fed trifft sich in der kommenden Woche, um über ihren nächsten Zinsschritt zu entscheiden.
Die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen stiegen leicht auf etwa 3,61 Prozent. Marktteilnehmer erwarten, dass die Notenbank angesichts der stabilen Inflationsentwicklung eine abwartende Haltung einnehmen könnte.
McCormick unter Margendruck
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Zur AktienanalyseFür McCormick bedeuten die steigenden Kosten eine direkte Belastung der Rentabilität. Der Gewürzhersteller, bekannt für Marken wie McCormick und French's, versucht mit den Preiserhöhungen gegenzusteuern. Die negative Reaktion der Anleger zeigt jedoch die Sorge, dass höhere Preise die Nachfrage dämpfen könnten.
Die Ankündigung von McCormick reiht sich ein in eine Serie von Preiserhöhungen verschiedener Konsumgüterhersteller, die mit gestiegenen Produktionskosten und Handelsbarrieren kämpfen.


