ANZEIGE

Märkte zwischen Unsicherheit und Hoffnung

Der tägliche Marktbericht von Aktien.news

•• 3 Min
Märkte zwischen Unsicherheit und Hoffnung

Die Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich. Während der DAX nach einer Serie von Rekorden leicht nachgab, präsentierten sich die US-Börsen im Vorfeld der erwarteten Zinsentscheidung der Federal Reserve freundlich. Der deutsche Leitindex beendete den Handelstag mit einem Rückgang von 0,4 Prozent auf 23.288,06 Punkte, nachdem er am Vortag noch von geplanten Infrastruktur- und Rüstungsinvestitionen profitiert hatte. An der Wall Street legte der Dow Jones um 0,6 Prozent zu, während Technologiewerte an der Nasdaq ebenfalls Gewinne verzeichneten.

Marktanalysten führten die Kursverluste im DAX auf eine Konsolidierung zurück, nachdem das Finanzpaket im Bundestag beschlossen wurde. Ohne weitere positive Impulse blieben neue Kurssteigerungen zunächst aus. Zudem belasteten geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen Israel und der Hamas, sowie anhaltende Unsicherheiten im Ukraine-Krieg das Marktumfeld. Ein Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA hatte keine greifbaren Fortschritte in den Friedensverhandlungen gebracht.

Im Fokus stand am Mittwoch die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank. Die Federal Reserve ließ den Leitzins wie erwartet unverändert, doch Anleger warteten gespannt auf die Aussagen von Notenbankchef Jerome Powell. Experten der Landesbank Hessen-Thüringen erwarten, dass die Fed vorerst keine weiteren Zinssenkungen vornehmen wird, da die Inflation noch nicht ausreichend zurückgegangen sei. Zudem sorge die US-Zollpolitik für zusätzliche Unsicherheiten bei den Inflationsperspektiven.

Der Devisenmarkt reagierte auf den anstehenden Fed-Entscheid mit einer Stärkung des US-Dollars, was den Euro auf unter 1,09 Dollar drückte. Die türkische Lira fiel unterdessen auf ein Rekordtief. Die Festnahme eines politischen Gegners von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan verstärkte die Unsicherheit an den türkischen Finanzmärkten. Die Landeswährung verlor massiv an Wert, und die Börse in Istanbul brach ein.

Der Goldpreis erreichte zur Wochenmitte ein neues Allzeithoch. Eine Feinunze kostete in der Spitze 3.045 Dollar, bevor der Kurs leicht nachgab. Die Ölpreise konnten nach zwischenzeitlichen Verlusten wieder zulegen. Brent-Rohöl verteuerte sich um rund ein Prozent auf 71 Dollar je Barrel. Russland hatte zuvor einem Vorschlag der US-Regierung zugestimmt, Angriffe auf Energieinfrastrukturen vorübergehend einzustellen.

In Deutschland geriet die Vonovia-Aktie in den Fokus. Der Immobilienkonzern will das operative Ergebnis bis 2028 um etwa 30 Prozent steigern, musste für das vergangene Jahr jedoch einen Milliardenverlust hinnehmen. Volkswagen nutzte den positiven Kursverlauf der Traton-Aktie für einen Teilverkauf und erzielte 360 Millionen Euro. Auch die Lufthansa kündigte große Investitionen an. Bis 2027 sollen 61 neue Flugzeuge in die Flotte aufgenommen werden, zudem startet die Fluggesellschaft eine neue Luxusklasse mit abgetrennten Kabinen und Doppelbetten.

Im MDAX gehörte die Aktie von TUI mit einem Plus von fast fünf Prozent zu den Gewinnern. Ein Analystenkommentar der US-Bank JPMorgan hatte den Wert beflügelt. Im SDAX kürzte der Zuckerproduzent Südzucker die Dividende drastisch, nachdem das operative Ergebnis stark eingebrochen war. Die Aktien von Steyr Motors brachen um rund 60 Prozent ein, nachdem der Großaktionär Mutares angekündigt hatte, seinen Anteil teilweise zu veräußern. Die Steyr-Papiere hatten zuvor eine außergewöhnlich starke Kursrally verzeichnet.

Der chinesische Technologiekonzern Tencent konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf umgerechnet 21,8 Milliarden Euro, der Gewinn lag bei 6,5 Milliarden Euro. Videospiele wie „Dungeon & Fighter Mobile“ und „Delta Force“ trugen maßgeblich zum Erfolg bei. In Deutschland plant der Großhandelskonzern Metro seinen Börsenrückzug. Die Finanzaufsicht BaFin genehmigte das Delisting, das Mitte April abgeschlossen sein soll.

Der geplante Börsengang des Pharmakonzerns Stada könnte sich verzögern. Insider berichten, dass die Rückkehr an die Börse erst im September erfolgen könnte. Ursprünglich war die Platzierung für das Frühjahr vorgesehen.

MarktberichteAktienmarktBörseDAXMDAXNasdaqDow JonesEuroÖl

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.