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Luxuswohnungen in ehemaligen Bunkern begeistern Käufer

Exklusive Wohnprojekte vereinen historischen Charme mit moderner Architektur und hoher Energieeffizienz

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Luxuswohnungen in ehemaligen Bunkern begeistern Käufer

In den vergangenen Jahren wurden viele ehemalige Hochbunker in luxuriöse Eigentumswohnungen umgewandelt. Diese besonderen Wohnstätten zeichnen sich durch eine Mischung aus historischer Bedeutung und moderner Architektur aus, was sie für viele Menschen attraktiv macht. Ein Beispiel ist der „Lofthouse-Bunker“ in Oberhausen, der durch bodentiefe Fenster, verglaste Balkone und eine strahlend weiße Fassade einen Neubaucharakter vermittelt. Dennoch erinnert die massive Kastenform an die frühere Funktion als Schutzraum. Die 21 dort entstandenen Eigentumswohnungen werden vom Makler CTImmobilien vermarktet. Die Kombination aus Vergangenheit und Modernität macht diese Immobilien einzigartig.

Seit rund 20 Jahren verkauft die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Hochbunker in private Hände, in denen oftmals exklusive Wohnungen entstehen. Diese Umwandlungen stellen eine Herausforderung dar, da jeder Bunker aufgrund seiner Bauweise und Historie ein Unikat ist. Auch die großen Flächen und die massiven Wände bieten Raum für individuelle Wohnkonzepte. Allerdings sind solche Projekte kostspielig. So wurde der Hochbunker in Oberhausen 2021 für etwa 220.000 Euro verkauft, während die kleinste Wohneinheit nun fast 490.000 Euro kostet.

Die Umwandlung von Bunkern in Wohnraum ist aufwendig, nicht nur finanziell, sondern auch technisch und rechtlich. Der Architekt Björn Liese, der den Frieda-Bunker in Hamburg-Ottensen umbaute, berichtet von zahlreichen Hürden. Neben der Entkernung des Gebäudes mussten neue Fensteröffnungen geschaffen und eine energieeffiziente Gebäudehülle installiert werden. Darüber hinaus mussten rechtliche Fragen, wie die Umwidmung des Bunkers, geklärt werden. Das Projekt, das mehrere Preise gewann, verfolgte zwei Hauptziele: die Erhaltung des historischen Charakters und das Schaffen einer offenen, nicht beklemmenden Wohnatmosphäre.

Ein weiteres Beispiel für die Umnutzung von Bunkern ist der Bilker Bunker in Düsseldorf, der sowohl als Kulturstätte als auch als Wohnraum dient. Die fünf luxuriösen Eigentumswohnungen auf dem Dach des Bunkers finanzieren den kulturellen Betrieb im restlichen Gebäude. Trotz der hohen Nachfrage nach solchen exklusiven Wohnprojekten hat die BImA seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine den Verkauf von Hochbunkern ausgesetzt. Dies stellt eine Reaktion auf die veränderte sicherheitspolitische Lage dar.

ImmobilienDeutschlandWohnraum

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