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Kraftstoffpreise sinken: Tanken wird nach Oster-Hoch günstiger

Nach dem Preisanstieg infolge des Iran-Konflikts fallen Benzin- und Dieselpreise laut ADAC wieder spürbar.

Kraftstoffpreise sinken: Tanken wird nach Oster-Hoch günstiger

Die Spritpreise an deutschen Tankstellen befinden sich wieder auf dem Rückzug. Nachdem der Iran-Konflikt die Kraftstoffpreise zeitweise deutlich nach oben getrieben hatte, zeigen die aktuellen Daten des ADAC nun eine klare Gegenbewegung. Besonders Diesel verbilligte sich zuletzt merklich.

Konkret kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,16 Euro – das entspricht einem Rückgang von 1,6 Cent gegenüber dem Vortag. Noch deutlicher fiel der Preisrückgang beim Diesel aus: Mit 2,31 Euro pro Liter war der Kraftstoff satte 4,7 Cent günstiger als 24 Stunden zuvor. Sowohl vor als auch nach dem einzigen erlaubten Preisanpassungszeitpunkt um 12 Uhr mittags lagen die Durchschnittspreise unter dem Niveau des Vortages.

Zweite Datenquelle bestätigt den Trend

Zu einem vergleichbaren Ergebnis gelangt auch die Spritpreis-Analyse von SWR Data, die auf einer Auswertung aller Kraftstoffpreise von rund 1.500 deutschen Tankstellen um 13 Uhr basiert. Demnach liegt der mittlere Preis für Super-Benzin der Sorte E5 bei 2,14 Euro pro Liter. E10 kostet im Mittel 2,08 Euro, während Diesel mit 2,25 Euro pro Liter notiert.

Die Zahlen beider Quellen zeichnen damit ein einheitliches Bild: Die Kraftstoffpreise haben ihren Hochpunkt rund um Ostern überschritten und befinden sich seither auf Talfahrt. Der ADAC spricht in diesem Zusammenhang von einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Oster-Hoch.

ADAC warnt: Noch keine Entwarnung

Trotz der erfreulichen Entwicklung für Autofahrer mahnt der ADAC zur Vorsicht. Der Automobilklub wertet den Preisrückgang lediglich als „erste Korrektur der zuletzt stark überzogenen Kraftstoffpreise". Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten rund um den Iran-Konflikt könne es sich nur um eine „leichte Entspannung am Kraftstoffmarkt, aber noch lange keine Entwarnung" handeln – so das offizielle ADAC-Fazit.

Für Privatanleger, die Energieaktien oder Rohstoff-ETFs im Depot halten, ist diese Entwicklung durchaus relevant. Sinkende Kraftstoffpreise spiegeln in der Regel auch einen nachlassenden Druck auf die Rohölnotierungen wider – ein Faktor, den Investoren im Energiesektor genau beobachten sollten. Gleichzeitig profitieren Unternehmen mit hohem Transportkostenanteil von günstigeren Spritpreisen, was sich positiv auf deren Margen auswirken kann.

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