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Japans Börse im Aufschwung dank US-Vorgaben

Quartalszahlen der US-Tech-Giganten im Fokus, China schließt mit Verlusten

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Japans Börse im Aufschwung dank US-Vorgaben

Der japanische Aktienmarkt setzte seinen Erholungskurs fort, nachdem die Verkaufswelle in der Vorwoche zahlreiche Anleger dazu veranlasst hatte, sich durch die entstandenen Kursrückgänge neu zu positionieren. Die Tokioter Börse schloss den Handelstag am Dienstag mit einem Anstieg des Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 38.904 Punkte. Besonders stark profitierten Finanztitel, die von den positiven Vorgaben der Wall Street Rückenwind erhielten. Auch Technologiewerte wie SoftBank, ein auf künstliche Intelligenz spezialisierter Investor, und der Chiptester-Hersteller Advantest verzeichneten Kursgewinne.

Das Augenmerk der Anleger richtet sich aktuell auf die bevorstehenden Quartalszahlen bedeutender US-Technologiekonzerne. Diese Unternehmen, auch bekannt als die „Magnificent Seven“, umfassen Branchengrößen wie Alphabet, Meta, Microsoft, Apple und Amazon. Alphabet wird am Dienstag den Auftakt zur Bilanzsaison der großen Tech-Konzerne geben, gefolgt von Meta Platforms und Microsoft am Mittwoch sowie Apple und Amazon am Donnerstag. Die Ergebnisse dieser Unternehmen werden voraussichtlich eine entscheidende Rolle bei der weiteren Entwicklung des globalen Aktienmarktes spielen, wie ein Händler kommentierte.

Während der japanische Yen nach einem Einbruch am Montag Stabilität gewann, der durch die Verluste der Regierungskoalition bei den Parlamentswahlen am Wochenende verursacht worden war, blieb die Unsicherheit bezüglich der japanischen Fiskal- und Geldpolitik bestehen. Investoren befürchten, dass diese politischen Entwicklungen die wirtschaftlichen Aussichten Japans beeinflussen könnten. Der Strategieberater Kenji Abe von Daiwa Securities betonte, dass die Anleger nun auf externe Faktoren wie den anstehenden US-Arbeitsmarktbericht und die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA blicken.

Die chinesischen Börsen hingegen schlossen den Handelstag im Minus. In Shanghai und dem Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ein Rückgang um rund ein Prozent verzeichnet. Energie- und Immobilientitel belasteten den Gesamtmarkt. Investoren in China warten nun gespannt auf weitere Details zu den angekündigten Konjunkturmaßnahmen, die bei einem Treffen führender chinesischer Politiker in der kommenden Woche erwartet werden. Die Ungewissheit über die genaue Umsetzung dieser Maßnahmen führt derzeit zu Zurückhaltung bei den Marktteilnehmern in China.

Die Aktienmärkte in Japan und China entwickelten sich somit unterschiedlich, während positive Impulse aus den USA den japanischen Markt stärkten, blieb die Lage in China von Vorsicht und Abwarten geprägt.

AsienAktienmarktBörseNikkeiTopixShanghai Yen

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