ANZEIGE

Jameson-Zellen sparen Valterra Platinum 203 Millionen Rand jährlich

Der südafrikanische PGM-Produzent senkt Kosten, Stromverbrauch und CO2-Emissionen durch moderne Flotationszellen in der Mogalakwena-Mine.

•• 6 Min
Jameson-Zellen sparen Valterra Platinum 203 Millionen Rand jährlich

Der südafrikanische Platingruppenmetall-Produzent (PGM) Valterra Platinum hat mit dem Einsatz von Jameson-Zellen in der Erzaufbereitung nach eigenen Angaben jährliche Kosteneinsparungen von 203 Millionen Rand erzielt. Hinzu kommen eine Reduktion von 3.000 äquivalenten Lkw auf den Straßen, ein Rückgang des Stromverbrauchs in der Schmelze um 70,5 MWh sowie eine Verringerung der CO2-Emissionen in der Schmelze um 70.000 Tonnen. Die Einsparungen beinhalten noch keine Umsatzvorteile aus einer verbesserten Metallrückgewinnung.

Vorgestellt wurden die Zahlen von Agit Singh, Leiter der Verarbeitungsoperationen bei Valterra Platinum, während eines Medienbriefings zur Wertschöpfungskette des Unternehmens, an dem Mining Weekly teilnahm. Singh gab einen Überblick über den integrierten Verarbeitungsprozess des an der Johannesburg Stock Exchange notierten Konzerns – vom Erz bis zu raffinierten Platingruppenmetallen. Sein Fazit zu den Jameson-Zellen fiel deutlich aus: "Große, enorme Vorteile."

Im Zentrum steht der Nord-Konzentrator der Mogalakwena-PGM-Mine. Dort ersetzte Valterra rund 44 konventionelle Flotationszellen durch vier Jameson-Zellen. Dadurch sank der Platzbedarf erheblich. Der Erfolg war so groß, dass eine Studie zur Einführung der Technologie auch im Süd-Konzentrator der Mogalakwena-Mine weit fortgeschritten ist. "Der Süd-Konzentrator wird durchlaufen, was wir am Nord-Konzentrator getan haben, und wir werden definitiv dieselbe Reduktion sehen", sagte Singh.

Die Details

Die Begriffe "Masse" und "Pull" fielen im Zusammenhang mit der Fähigkeit der Jameson-Zellen, die Menge des zur Schmelze transportierten Konzentrats zu reduzieren, ohne dass Qualität oder Rückgewinnungsrate leiden – teilweise stieg die Rückgewinnung sogar leicht an. Ein reduzierter Massendurchfluss bedeutet, dass weniger unerwünschtes Material durch die Schmelzen geleitet wird. Die komplexe Tonmineralogie des Platreef-Erzes erfordert dabei innovative Behandlungsverfahren, da der Ton mit den PGMs um die Flotation konkurriert.

Um diesen Wettbewerb zu vermeiden, kommt hochentwickelte Technologie zum Einsatz, die Befreiung, Mahlung, Luftinjektion und Blasenbildung umfasst. Anschließend werden Reagenzien zugesetzt: Aufschäummittel sorgen für die Bildung, Aktivatoren aktivieren die PGMs, Deaktivatoren deaktivieren unerwünschte Stoffe, und schließlich wird ein Depressor eingesetzt. Ziel ist, dass sich die PGMs an die Blase anheften. "Der Kontakt zwischen Blase und Partikel in den Jameson-Zellen ist sehr effizient", erklärte Singh.

Der entscheidende Vorteil liegt im Umgang mit dem Depressor. "Jetzt können wir ihm viel Depressor zuführen, sodass wir all das unerwünschte Material, das nicht flotieren soll, unterdrücken können, während die PGM-Rückgewinnung erhalten bleibt", so Singh. Bei einer normalen konventionellen Zelle würden bei großen Depressor-Mengen auch die PGMs unterdrückt. In der Jameson-Zelle haftet der PGM-Partikel an der Blase, sodass deutlich mehr Depressor eingesetzt werden kann, um unerwünschte Materialien zu minimieren.

Valterra betreibt ein umfangreiches Anlagenportfolio, das Platreef-, Upper-Group-2-(UG2)-, Merensky- und Great-Dyke-Erze auf sehr unterschiedliche Weise verarbeitet. Am westlichen Ast des Igneous Bushveld Complex in Südafrika liegt der Waterval-Komplex mit zwei 34-MW-Öfen, einem Schlackenreinigungsofen, einer Edelmetallraffinerie, einer Basismetallraffinerie und einer Anlage für magnetische Konzentration. Im Norden befinden sich der Konzentrator in Mogalakwena sowie die 68-MW-Flaggschiff-Schmelze in Polokwane.

"Es gibt keine andere Schmelze ... Man wird nirgendwo in der PGM-Branche einen 68-MW-Ofen finden, der eine solche Stabilität, Effizienz und Modernisierung aufweist", betonte Singh. Am östlichen Ast des Bushveld, wo Chrom vorherrscht, verfügt Valterra über eine Chromanlage in der Mototolo-Mine. Von den sieben Konzentratoren des Unternehmens befinden sich zwei in Mogalakwena, zwei in Amandelbult, einer in Mototolo, einer in Unki in Simbabwe und ein Joint-Venture-Konzentrator in der Modikwa-Mine. Die drei Chrombetriebe liegen in Amandelbult, Mototolo und Modikwa.

Zusätzlich zu den Schmelzen in Polokwane und Waterval wird Mortimer hinzukommen, das voraussichtlich nächstes Jahr wieder in Betrieb geht und über die Jahre angesammelte Konverter-Schlacke verarbeitet. Das in Mogalakwena abgebaute Platreef-Erz weist geringe Gehalte und eine hohe Basismetallbelastung auf, wodurch der Konzentrator der Mine ein hohes Volumen hat. 80 bis 90 Prozent dessen, was Polokwane behandelt, stammt aus Mogalakwena.

Das Schmelzen beschreibt Singh als den Hauptunterschiedswertfaktor von Valterra. "Wir verfügen über eine massive Schmelzflotte", sagte er. Das Mass-Pull-Projekt in Mogalakwena diene dazu, Gangart zu minimieren, damit hochwertigeres PGM-Konzentrat geschmolzen werden kann. Die Effizienzwerte liegen laut Singh über 98 Prozent beim ersten Durchlauf und bei 99 Prozent bei den Gesamteffizienzwerten – begründet mit dem Basismetallvorteil. Zudem könne Valterra Chrom herausmischen, das für das Schmelzen giftig sein kann.

Als "massiven Game Changer" bezeichnete Singh die Konverteranlage, deren Flussdiagramm in einem einzigen Schritt PGMs und Basismetalle trennen kann. "Sie gehen von 0,0004 Prozent Platin im Konzentrat aus und steigern dies auf 99,99 Prozent." Valterra verfügt über eine Schmelzkapazität von 180 MW sowie eine Kapazität von 32.000 Tonnen Basismetall (Nickel) und 3,5 Millionen Unzen PGM.

Ein wesentlicher Unterschied zu Wettbewerbern liegt im Konvertertyp. Valterra nutzt einen Top-Submerged-Lance-Ofen, während Wettbewerber Peirce-Smith-Konverter einsetzen. Valterra kühlt seine Matte ab, produziert eine feste Matte, zerkleinert sie und führt sie pneumatisch zu. Nach der Konversion wird die Matte über sieben Tage langsam abgekühlt, wodurch sich Basismetall-PGM-Plättchen bilden. Diese lassen sich anschließend magnetisch trennen.

"Wir haben unsere eigenen Rebuild-Teams zusammengestellt", berichtete Singh über die Instandhaltung. "Wir bauen unsere Öfen. Wir bauen unsere Öfen neu." Das Lager sei "wie eine Formel-1-Setup" ausgestattet, mit Pit-Crews. Die Konzentratoren in Amandelbult und Mototolo hätten seit über zwei Jahren keine einzige Verletzung zu verzeichnen. Im Februar will Valterra eine umfassende Chromstrategie ankündigen.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 18.07.2026 berichtete aktien.news, dass Valterra Platinum für das erste Halbjahr einen Anstieg des Headline-Gewinns um mehr als 1.388 Prozent erwartet. Am 04.08.2026 meldete aktien.news, dass das Unternehmen KI gezielt einsetzt, um neue Märkte für Platingruppenmetalle zu erschließen – CEO Craig Miller bestätigte dies gegenüber Mining Weekly. Am 17.09.2026 berichtete aktien.news über die Mogalakwena-Mine, die laut Willie Theron über eine Ressourcenlebensdauer von mehr als 300 Jahren verfügt; auf Basis von vier Elementen (4E) befinden sich dort 285 Millionen Unzen.

Bereits am 11.06.2026 hatte aktien.news berichtet, dass Valterra Platinum durch einen Demerger von Anglo American abgespalten wurde und der Marktwert seit Juni des Vorjahres um über 60 Prozent auf rund 14 Milliarden Pfund gestiegen ist.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt der Bericht, wie Valterra die Effizienz seiner Verarbeitungskette als Wettbewerbsfaktor positioniert. Die genannten Einsparungen von 203 Millionen Rand fallen jährlich an und beinhalten noch keine Umsatzvorteile aus verbesserter Metallrückgewinnung. Der Konzern betont mehrfach, dass die Trennung von Basismetallen und PGMs im Konverter ein struktureller Vorteil sei. Singh warnte zugleich, dass es in der Branche Basismetallbeschränkungen gebe, die bei einer Platreef-Expansion zum Engpass werden könnten.

Theron widersprach der verbreiteten Darstellung, die südafrikanische PGM-Branche habe ein Problem mit der Schmelzkapazität. "Es ist dieses Flussdiagramm vom Konverter zu den Basismetallen. Dort liegt das Problem", erklärte er. Von der Eigenproduktion Valterras von 2,1 bis 2,3 Millionen Unzen trägt Mogalakwena etwa eine Million Unzen bei. Bei den Basismetallen liegt die Kapazitätsauslastung bei fast 80 Prozent.

Ausblick

Für die kommenden Monate stehen mehrere Termine fest. Die Studie zur Einführung von Jameson-Zellen im Süd-Konzentrator der Mogalakwena-Mine ist weit fortgeschritten. Mortimer soll voraussichtlich nächstes Jahr wieder in Betrieb gehen. Im Februar will Valterra eine umfassende Chromstrategie ankündigen. Zudem betont das Unternehmen, weiterhin an der Optimierung seiner Chromrückgewinnungskreisläufe zu arbeiten.

Kurz erklärt

  • Jameson-Zelle: Eine Flotationszelle, in der Blasen und Partikel auf kurzer Strecke sehr effizient in Kontakt kommen.
  • Flotation: Ein Verfahren, bei dem erwünschte Mineralpartikel mit Hilfe von Blasen von unerwünschtem Material getrennt werden.
  • Depressor: Ein Reagenz, das unerwünschte Stoffe daran hindert, an den Blasen zu haften.
  • PGM: Platingruppenmetalle wie Platin, Palladium und Rhodium.
  • Konverter: Anlage, in der geschmolzenes Material weiterverarbeitet und von Begleitstoffen getrennt wird.
Valterra PlatinumJameson-ZellenMogalakwenaPGMPlatingruppenmetalleFlotationSüdafrika BergbauSchmelze

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.