ANZEIGE

Iran und Venezuela schließen Ölexportabkommen

US-Sanktionen fördern Zusammenarbeit zwischen zwei Gegnern Washingtons

•• 6 Min
Iran und Venezuela schließen Ölexportabkommen

Venezuela hat einem wichtigen Vertrag über den Austausch seines Schweröls gegen iranisches Kondensat zugestimmt, mit dem es die Qualität seines teerähnlichen Rohöls verbessern kann. Die ersten Ladungen sollen noch in dieser Woche eintreffen, so fünf Personen, die mit dem Geschäft vertraut sind.

Da das südamerikanische Land angesichts der US-Sanktionen versucht, seine schwächelnden Ölexporte anzukurbeln, vertieft das Abkommen zwischen den staatlichen Unternehmen Petroleos de Venezuela (PDVSA) und National Iranian Oil Company (NIOC) die Zusammenarbeit zwischen zwei Gegnern Washingtons, so die Quellen.

Eine der Personen sagte, dass das Tauschabkommen in seiner ersten Phase für sechs Monate geplant sei, aber verlängert werden könne. Reuters konnte nicht sofort weitere Einzelheiten des Abkommens in Erfahrung bringen.

Die Ölministerien Venezuelas und des Irans sowie die staatlichen Unternehmen PDVSA und NIOC reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahme.

Die Vereinbarung könnte einen Verstoß gegen die US-Sanktionen gegen beide Länder darstellen, heißt es in einer E-Mail des Finanzministeriums an Reuters, in der die Anordnungen der US-Regierung zitiert werden, die die Sanktionsmaßnahmen festlegen.

Die US-Sanktionsprogramme verbieten Amerikanern nicht nur Geschäfte mit dem iranischen und venezolanischen Erdölsektor, sondern drohen auch mit "Sekundärsanktionen" gegen jede nichtamerikanische Person oder Einrichtung, die Geschäfte mit den Erdölgesellschaften der beiden Länder tätigt.

Sekundärsanktionen können eine Reihe von Strafen gegen die Betroffenen nach sich ziehen, darunter die Sperrung des Zugangs zum US-Finanzsystem, Geldstrafen oder das Einfrieren von US-Vermögen.

Jegliche "Transaktionen mit der NIOC durch Nicht-US-Personen unterliegen im Allgemeinen sekundären Sanktionen", so das Finanzministerium in seiner Antwort auf eine Frage zu dem Geschäft. Es sagte auch, dass es "die Befugnis behält, Sanktionen gegen jede Person zu verhängen, die im Ölsektor der venezolanischen Wirtschaft tätig ist", ging aber nicht speziell darauf ein, ob das aktuelle Geschäft einen Sanktionsbruch darstellt.

Die Anwendung von US-Sanktionen liegt oft im Ermessen der jeweils amtierenden Regierung. Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump beschlagnahmte im vergangenen Jahr iranische Treibstoffladungen auf dem Seeweg nach Venezuela, weil sie angeblich gegen die Sanktionen verstoßen haben, aber sein Nachfolger Joe Biden hat keine ähnlichen Schritte unternommen.

In Washington sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle, dass die Tauschvereinbarung zwischen Venezuela und dem Iran in den letzten Monaten auf dem Radarschirm der US-Regierungsbeamten als wahrscheinlicher Sanktionsverstoß aufgetaucht ist, und sie wollen sehen, wie weit sie in der Praxis gehen wird.

Die US-Beamten sind besorgt, so die Quelle, dass iranische Diluent-Lieferungen dazu beitragen könnten, Präsident Nicolas Maduro bei seinen Verhandlungen mit der venezolanischen Opposition im Hinblick auf die Wahlen eine größere finanzielle Rettungsleine zu verschaffen.

Die gegen beide Länder verhängten Sanktionen haben in den letzten Jahren ihre Ölverkäufe eingeschränkt und die NIOC dazu veranlasst, Venezuela bei der Zuteilung von Exporten nach Asien zu unterstützen - unter anderem durch Schifffahrtsdienste und Treibstofftausch.

Bei einem Treffen in der UN-Generalversammlung in New York am Mittwoch erklärten die Außenminister Venezuelas und des Irans öffentlich ihr Engagement für einen stärkeren bilateralen Handel, trotz der Versuche der USA, diesen zu blockieren.

Trumps Verschärfung der Sanktionen trug im vergangenen Jahr dazu bei, dass die Ölexporte Venezuelas - das Rückgrat seiner Wirtschaft - um 38 % auf den niedrigsten Stand seit 77 Jahren zurückgingen und die Quellen für Kraftstoffimporte beschnitten wurden, wodurch sich die Benzinknappheit in dem Land mit rund 30 Millionen Einwohnern verschlimmerte.

Ein Sprecher des US-Finanzministeriums sagte, das Ministerium sei "besorgt" über Berichte über Ölgeschäfte zwischen Venezuela und dem Iran, habe aber keine Einzelheiten überprüft.

"Wir werden weiterhin sowohl unsere Iran- als auch unsere Venezuela-bezogenen Sanktionen durchsetzen", sagte der Sprecher. Das Finanzministerium hat seine Bereitschaft gezeigt", Unternehmen auf die schwarze Liste zu setzen, die iranische Versuche unterstützen, US-Sanktionen zu umgehen, und die ihr destabilisierendes Verhalten in der ganzen Welt unterstützen", fügte der Sprecher hinzu.

Der Tauschvertrag würde PDVSA eine stetige Versorgung mit Kondensat sichern, das das Unternehmen benötigt, um die Produktion von Schweröl aus dem Orinoco-Gürtel, seiner größten Förderregion, zu verdünnen, so die Personen. Das bituminöse Rohöl muss gemischt werden, bevor es transportiert und exportiert werden kann.

Im Gegenzug wird der Iran Lieferungen von venezolanischem Schweröl erhalten, das er in Asien vermarkten kann, sagten die Personen, die nicht genannt werden wollten, da sie nicht befugt waren, öffentlich zu sprechen.

PDVSA hat die Öl-Swaps verstärkt, um Barzahlungen zu minimieren, seit das US-Finanzministerium dem Unternehmen 2019 die Verwendung von US-Dollars untersagt hat. Washington hat außerdem ausländische Unternehmen mit Sanktionen belegt, die venezolanisches Öl beziehen oder versenden.

Seit letztem Jahr hat PDVSA zwei Ladungen iranisches Kondensat im Rahmen von einmaligen Tauschgeschäften importiert, um einen bestimmten Bedarf an Verdünnungsmitteln zu decken, und es hat auch venezolanisches Kerosin gegen iranisches Benzin getauscht.

Der neue Vertrag würde PDVSA dabei helfen, sich eine Quelle für Verdünnungsmittel zu sichern, die Ausfuhren von Rohölmischungen aus dem Orinoco zu stabilisieren und gleichzeitig zu ermöglichen, dass das eigene leichtere Öl in Venezuela raffiniert werden kann, um den dringend benötigten Kraftstoff herzustellen, so drei der Personen.

Die erste Ladung von 1,9 Mio. Barrel venezolanischen Merey-Schweröls im Rahmen des neuen Swaps verließ Anfang dieser Woche den PDVSA-Hafen in Jose auf dem sehr großen Rohöltanker (VLCC) Felicity, der der National Iranian Tanker Co (NITC) gehört und von ihr betrieben wird, so die drei Personen und der Überwachungsdienst TankerTrackers.com.

NITC, eine Einheit der NIOC, antwortete nicht auf die Bitte um Stellungnahme.

Das Schiff war in den monatlichen Hafenplänen von PDVSA für September, in denen die geplanten Importe und Exporte aufgeführt sind, nicht aufgeführt. TankerTrackers.com hat es jedoch in diesem Monat in Jose identifiziert.

Die venezolanische Rohölladung ist eine Teilzahlung für eine Ladung von 2 Millionen Barrel iranischem Kondensat, die am Donnerstag in Venezuela eintraf, so die drei Quellen und einer der Hafenpläne von PDVSA.

Im vergangenen Jahr beschlagnahmte die frühere Trump-Regierung im Rahmen einer Strategie des "maximalen Drucks" über 1 Million Barrel iranischen Treibstoff, der für Venezuela bestimmt war, und setzte fünf Tankerkapitäne auf die schwarze Liste. Die Vereinigten Staaten haben jedoch die jüngsten iranischen Lieferungen nach Venezuela nicht unterbunden.

Das US-Außenministerium lehnte es ab, sich zu dem Abkommen zu äußern. Ein Sprecher des Finanzministeriums antwortete nicht auf eine Reuters-Frage, inwieweit die Regierung besorgt sei, dass die Iran-Venezuela-Abkommen PDVSA eine Steigerung der Exporte ermöglichen könnten.

US-Regierungsvertreter haben betont, dass sie nicht vorhaben, die Sanktionen gegen Venezuela zu lockern, solange Maduro keine endgültigen Schritte in Richtung freier und fairer Wahlen unternimmt.

Trumps Beschränkungen für etablierte Unternehmen, die mit PDVSA Geschäfte machen, veranlassten das sozialistisch regierte Land, sich dem Tauschgeschäft mit dem Iran und anderen Ländern zuzuwenden, während es gleichzeitig mit einer Reihe von wenig bekannten Kunden Handel trieb.

Dank der neuen Kunden und der Swaps konnte PDVSA die Exporte in diesem Jahr bei 650 000 Barrel pro Tag (bpd) stabil halten, nachdem sie 2020 im Zickzackkurs gestiegen waren.

PDVSA plant, das iranische Kondensat mit extra schwerem Öl zu mischen, um verdünntes Rohöl zu produzieren, eine Sorte, die von asiatischen Raffinerien nachgefragt wird und die das Unternehmen seit Ende 2019 nur schwer exportieren kann, als die Lieferanten die Lieferungen von Verdünnungsmitteln aufgrund von Sanktionen einstellten, so die drei Quellen.

Iran VenezuelaÖl

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.