ANZEIGE

ICE-Razzien hinterlassen geschwächte Volkswirtschaften in zahlreichen US-Großstädten

Monate nach dem Ende der Razzien kämpfen Unternehmen in Minneapolis mit Umsatzverlusten, während Forscher landesweit lokalisierte Rezessionen messen.

•• 6 Min
ICE-Razzien hinterlassen geschwächte Volkswirtschaften in zahlreichen US-Großstädten

Präsident Donald Trump hat Bundesbeamte angewiesen, in seiner zweiten Amtszeit groß angelegte Einwanderungsabschiebungen in großen US-Städten durchzuführen. Studien zeigen nun, dass Gemeinden, die von Razzien der Immigration and Customs Enforcement (ICE) betroffen waren, deutliche Rückgänge bei Fußgängerverkehr, Ausgaben und Beschäftigung verzeichneten. Monate nach dem Ende der groß angelegten Maßnahmen ermitteln Unternehmen und Gemeindevorsteher über das Ausmaß der finanziellen Schäden und versuchen, die Verluste wieder auszugleichen.

In Minneapolis ist die „Operation Metro Surge" seit Monaten vorbei – die Krise für Daniel Hernandez' Colonial Market-Supermärkte jedoch nicht. Nachdem der Parkplatz von Hernandez zu einem bekannten Treffpunkt für ICE-Beamte geworden war, verschwanden die morgendlichen Schlangen vor seinen Läden. Der erhoffte Verkehrsaufschwung nach Ende der „Surge" blieb aus. „Wir überleben gerade so – buchstäblich gerade so", sagte Hernandez dem US-Sender CNBC. „Der Schaden ist angerichtet."

In diesem Sommer schloss Hernandez den Standort von Colonial Market am Lake Street, dem Herzen der hispanischen Geschäftswelt von Minneapolis. Er hatte seine Ersparnisse aufgebraucht und gegen sein Haus geliehen, um den Laden zwei Jahre zuvor zu eröffnen. Die Umsätze seiner Läden seien um rund 60% zurückgegangen, sagte er. Die finanzielle Turbulenz, der Hernandez und andere in Minneapolis gegenüberstehen, wird in unterschiedlichem Maße in Gemeinden im ganzen Land erlebt.

Die Details

Die „Operation Metro Surge" wurde als größte jemals vom Department of Homeland Security (DHS) durchgeführte Maßnahme zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze beworben. Sie lief von Anfang Dezember bis Mitte Februar in Minneapolis. Eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten zeigt, dass ein monatelanger wirtschaftlicher Kälteeinbruch folgte.

Städte, in denen 2025 Einwanderungsrazzien stattfanden, verzeichneten einen fast 3%igen Rückgang des wöchentlichen Fußgängerverkehrs und einen Rückgang der Ausgaben von mehr als 6%. Das ergab eine Analyse des University of Pennsylvania-Professors Zeke Hernandez. Zusammengenommen bedeutete dies rund 8 Milliarden weniger Besuche und Milliarden an ausgebliebenen Ausgaben in diesen Gebieten in jenem Jahr. „Sie schaffen rezessionsähnliche Bedingungen in den betroffenen Vierteln", sagte Zeke Hernandez. „Es ist wie eine lokalisierte Rezession."

Der Lake Street Council berichtete, dass immigranteneigene Unternehmen im Geschäftsbezirk im Dezember und Januar kumulativ 46 Millionen Dollar verloren. Mitglieder des Rates gingen in den Monaten nach der Surge von Tür zu Tür, um kleinen Unternehmensinhabern zu helfen – von denen einige kein Englisch als ihre erste Sprache sprechen –, Anträge auf Nothilfefonds auszufüllen.

In Bars und Restaurants in den Postleitzahlenbereichen des Lake Street-Korridors lag der jährliche Fußgängerverkehr laut Daten, die Advan Research exklusiv für CNBC analysierte, mehrere Monate nach dem offiziellen Ende der Surge unter dem Niveau benachbarter Viertel. Diese Lücke erreichte im März mit fast 10 Prozentpunkten ihren Höhepunkt. Die Stadtregierung von Minneapolis schätzte, dass die Stadt zwischen Dezember und April fast 700 Millionen Dollar an wirtschaftlicher Aktivität durch die Surge verlor. Bürgermeister Jacob Frey sagte CNBC, diese Zahl sei wahrscheinlich konservativ, und die Stadt habe es weiterhin mit „Nachwehen" der Operation zu tun.

Stadtgesetzgeber stellten etwa 7 Millionen Dollar für lokale Unternehmen und mehr als 3 Millionen Dollar an Mietbeihilfen bereit. Frey gab zu, dass dies nicht genug sein würde, um eine Situation zu lösen, die viele in der Gemeinde mit einer Naturkatastrophe verglichen. „Traditionell ist Nothilfe keine parteipolitische Frage", sagte Frey, ein Demokrat. „Traditionell werden Katastrophen nicht selbst von der Regierung verursacht."

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 28.01.2026 berichtete aktien.news, dass die Finanzierung für das DHS und mehrere andere Bundesbehörden auszulaufen drohte, weil Demokraten und Republikaner im US-Kongress keinen Konsens über die aggressiven Vollstreckungsmaßnahmen der ICE fanden. Die Trump-Regierung hatte Beamte in mehrere von Demokraten geführte Städte entsandt, darunter Los Angeles, Chicago, Charlotte und zuletzt Minneapolis und St. Paul.

Am 29.01.2026 berichtete aktien.news, dass nach der tödlichen Schießerei auf Alex Pretti durch US-Bundesbeamte in Minneapolis in den Chefetagen amerikanischer Konzerne weitgehend Schweigen herrschte. Eine CNBC-Blitzumfrage unter 34 Top-Führungskräften zeigte, dass nur eine einzige Person angab, ihre Organisation habe sich öffentlich zu den Ereignissen geäußert – gerade einmal 3 Prozent der Befragten. Ein Drittel der Führungskräfte erklärte, das Thema sei „für ihr Geschäft nicht relevant", 18 Prozent äußerten konkrete Sorgen vor Gegenreaktionen der Trump-Administration.

Ebenfalls am 29.01.2026 meldete aktien.news, dass Unternehmensführer nach der tödlichen Schießerei auf einen zweiten US-Bürger durch ICE-Beamte in Minnesota erstmals seit Monaten öffentliche Kritik an Trump wagten. Am 13.02.2026 berichtete aktien.news, dass eine US-Bundesrichterin die ICE scharf rügte und anordnete, inhaftierten Migranten in Minnesota den Zugang zu ihren Anwälten zu ermöglichen. Die von Trump ernannte Richterin Nancy Brasel stellte fest, dass die Behörde während der Razziawelle systematisch den Kontakt zwischen Tausenden Inhaftierten und ihren Rechtsvertretern verhindert hatte.

Was das für Anleger bedeutet

Die Daten zeigen, dass die wirtschaftlichen Folgen der Einwanderungsdurchsetzung weit über die direkt betroffenen Haushalte hinausreichen. Laut der Brookings Institution wiesen die am stärksten betroffenen Städte sechs Monate nach einem jeweiligen Schub einen Beschäftigungsrückstand von 0.4% auf. Die Arbeitsmarktbeteiligung sank in Minnesota schneller als im gesamten US-Durchschnitt, und die saisonal adjustierte Arbeitslosenquote des Bundesstaats übertraf 2026 zum ersten Mal seit etwa 19 Jahren den nationalen Durchschnitt.

Für Anleger relevant ist die Bedeutung der hispanischen Bevölkerung für die US-Konjunktur. Wenn Latinos mit Sitz in den USA ihr eigenes Land bilden würden, wäre ihr Bruttoinlandsprodukt laut der Latino Donor Collaborative mit 5.1 Billionen Dollar das viertgrößte der Welt. Dennoch ging die Wachstumsrate der Ausgaben durchschnittlicher hispanischer Haushalte in den USA in den letzten zwei Jahren um etwa 2 Prozentpunkte zurück, so die Marktforschungsagentur Numerator. In einer Umfrage von 2025 gaben hispanische Konsumenten mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an, dass politikbezogene Themen im Zusammenhang mit Einwanderung zu ihren wichtigsten Anliegen gehören. „Wir werden derzeit herausgefordert", sagte Sol Trujillo, Mitbegründer der Latino Donor Collaborative. „Diese Richtlinien können unsere Wirtschaft stark stören."

Auch Unternehmen außerhalb der hispanischen Community spüren den Druck. Die in Minneapolis ansässige Children's Theatre Co. musste mehrere Vorstellungen absagen, als ihr Veranstaltungsort wegen Blockaden der Nationalgarde nicht erreichbar war. Nach der Wiedereröffnung lagen die Besucherzahlen laut dem geschäftsführenden Direktor Ryan French bei etwa der Hälfte des Erwarteten. Gedämpfte Ticket- und Imbissverkäufe kosteten die gemeinnützige Organisation etwa eine halbe Million Dollar an Einnahmen; das Geschäftsjahr schloss mit einem Defizit. Die 60-jährige Organisation strich drei Stellen und reduzierte die Arbeitszeiten anderer Mitarbeiter.

Ausblick

Einige Zeichen deuten auf eine leichte Erholung hin. Der Lake Street Council zog mit World Cup-Anzeigeflächen und einer „Taco Tour" Food Crawl große Menschenmengen an. Im August stellte Advan Research fest, dass das jährliche Wachstum des Fußgängerverkehrs für Restaurants in den Postleitzahlenbereichen des Lake Street zum ersten Mal seit Beginn der Operation Metro Surge besser abschnitt als in den umliegenden Gebieten.

Doch die Unsicherheit bleibt. Während das Volumen der ICE-Festnahmen in Minnesota im Vergleich zu früheren Teilen des Jahres zurückging, stieg die nationale Zahl im Juli auf ihr höchstes Niveau seit Trumps Rückkehr ins Amt, so das Deportation Data Project. „Für Immigranten, die immer noch in Minneapolis und den umliegenden Gebieten sind, ist diese Angst nie weggegangen", sagte Miguel Hernandez, Eigentümer von Lito's Burritos am Lake Street. „Sie operieren bis heute auf einem intensiven Niveau der Vorsicht."

Daniel Hernandez' Colonial Market könnte später in diesem Monat geräumt werden, nachdem er wegen ausgefallener Umsätze mit den Mietzahlungen in Rückstand geraten war. Eine GoFundMe-Kampagne sammelte mehr als 3,000 Dollar, um die Türen offen zu halten. „Während des Sturms spürt man den Wind. Aber sobald der Sturm vorbei ist, sieht man nur Zerstörung", sagte er. „Das ist hier passiert."

Kurz erklärt

  • ICE: Die Immigration and Customs Enforcement ist die US-Bundesbehörde, die für die Durchsetzung des Einwanderungsrechts und Abschiebungen zuständig ist.
  • Fußgängerverkehr: Die Zahl der Personen, die ein Gebiet zu Fuß passieren, gilt als Frühindikator für die Kundenfrequenz im Einzelhandel und in der Gastronomie.
  • Räumungsklage: Eine gerichtliche Aufforderung an Mieter, eine Wohnung oder ein Geschäft zu verlassen, meist wegen Zahlungsverzugs.
Ice-RazzienOperation Metro SurgeMinneapolisEinwanderungspolitikDonald TrumpUs-WirtschaftHispanische WirtschaftArbeitsmarkt

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.