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Google zahlt SpaceX monatlich 920 Millionen Dollar für Nvidia-GPUs

Der erste Monatsbetrag eines milliardenschweren Rechenkapazitäts-Deals fließt an SpaceX — mit erheblichem Umsatzpotenzial.

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Google zahlt SpaceX monatlich 920 Millionen Dollar für Nvidia-GPUs

Space Exploration Technologies (Ticker SPCX) erhält von Alphabets Google-Tochter eine monatliche Zahlung in Höhe von 920 Millionen US-Dollar. Der Betrag ist die erste Rate aus einem bedeutenden Rechenkapazitäts-Mietvertrag. Im Gegenzug erhält Google Zugang zu rund 110.000 Nvidia-GPUs. Der Vertrag läuft von Oktober 2026 bis Juni 2029.

Auf Basis der monatlichen Zahlung ergibt sich für Google ein jährlicher Aufwand von etwa 11 Milliarden US-Dollar. Über die gesamte Laufzeit von 33 Monaten summiert sich das Volumen auf rund 30 Milliarden US-Dollar. SpaceX hat etwa 13,2 Milliarden ausgegebene Aktien im Umlauf, woraus sich ein konkreter Wert pro Anteilsschein ableiten lässt.

Pro Aktie entspricht der Deal einem Umsatz von ungefähr 0,07 US-Dollar pro Monat. Auf das Jahr gerechnet sind es rund 0,83 US-Dollar pro Aktie, über die gesamte Vertragslaufzeit etwa 2,27 US-Dollar pro Aktie. Diese Kennzahlen machen deutlich, wie sich der Mietvertrag auf die Umsatzbasis des Raumfahrtunternehmens niederschlägt.

Der Vertrag im Verhältnis zur Gesamtbewertung

SpaceX kam zum Stand vom 12. Oktober auf einen Marktwert von 2,2 Billionen US-Dollar. Gemessen an dieser Bewertung erscheinen 11 Milliarden US-Dollar an jährlichen Umsätzen aus dem Google-Deal zunächst als geringfügiger Betrag. Die tatsächliche Bedeutung wird jedoch erst im Vergleich zu den bisherigen Umsätzen des Unternehmens sichtbar.

Das Raumfahrtunternehmen meldete in den vergangenen zwölf Monaten Umsätze in Höhe von 20,7 Milliarden US-Dollar. Allein der Vertrag mit Google könnte die jährlichen Erlöse damit um mehr als 50 Prozent steigern. Hinzu kommt ein noch lukrativerer Deal mit dem KI-Unternehmen Anthropic, der bis Mai 2029 Werte von bis zu 84,5 Milliarden US-Dollar umfassen kann. Beide Vereinbarungen könnten das KI-Geschäft von SpaceX zu einem tragenden Umsatzpfeiler machen.

Für deutsche Anleger ist die Einordnung wichtig: SpaceX ist nicht börsennotiert, die Aktie wird aber unter dem Ticker SPCX gehandelt. Die Rechenleistung von rund 110.000 Nvidia-GPUs verdeutlicht, welch große Dimension das Geschäft mit KI-Infrastruktur inzwischen erreicht. Google sichert sich damit den Zugriff auf erhebliche Rechenkapazitäten, während SpaceX sein Geschäftsmodell über die Raumfahrt hinaus ausweitet.

Ein Haken bleibt für Anleger

So attraktiv die Zahlen wirken, enthalten die Verträge von SpaceX mit Google und Anthropic eine wichtige Einschränkung. Beide Vereinbarungen sehen beidseitige Kündigungsfristen von 90 Tagen vor. Nach einer anfänglichen Phase kann jede Partei den Vertrag mit einer Frist von 90 Tagen beenden.

Anleger sollten die Rechenkapazitäts-Mietverträge von SpaceX deshalb nicht als garantierte langfristige Einnahmen betrachten. Die vereinbarten Volumina sind potenzielle Umsätze, nicht vertraglich unumstößlich gesicherte Beträge über die volle Laufzeit.

Dennoch wertet der Autor des zugrundeliegenden Beitrags diese Vereinbarungen als vielversprechende Indizien. Sie deuten darauf hin, dass das KI-Geschäftsfeld des Unternehmens zu einem profitablen Teil seines Geschäfts werden und die hohe Bewertung der SpaceX-Aktie rechtfertigen könnte. Ob sich diese Erwartung erfüllt, hängt maßgeblich davon ab, ob die Verträge in ihrer bestehenden Form Bestand haben.

Maßgeblich für die Bewertung bleibt damit die Frage, wie nachhaltig die Nachfrage nach Rechenkapazität ist und ob die Partner die Verträge über die gesamte Laufzeit aufrechterhalten. Der Google-Deal liefert dafür erste konkrete Zahlungsströme — ein Signal, das Investoren aufmerksam verfolgen dürften.

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