Goldman bereitet den Abbau von 3.200 Stellen vor
Bank baut Verbrauchergeschäft ab und kämpft mit Abschwächung im Investmentbanking

Quellen zufolge wird Goldman Sachs in den kommenden Tagen mit der Entlassung von bis zu 3.200 Mitarbeitern beginnen, da die Bank angesichts der Flaute im Investmentbanking und der Verkleinerung ihrer Privatkundenbank die Kosten eindämmen will.
Die Stellenstreichungen, die etwa 6,5 % der rund 49.000 Beschäftigten ausmachen, liegen unter dem Worst-Case-Szenario von 3.900 Stellen, das Solomon und sein Managementteam Ende letzten Jahres in Betracht gezogen hatten. Laut einer Person, die mit der Situation vertraut ist, könnte die endgültige Zahl sogar weniger als 3.200 betragen.
Das Ausmaß der vorgeschlagenen Kürzungen gehört jedoch zu den härtesten, die Goldman jemals vorgenommen hat, und sie sind härter als das, was viele der Konkurrenten der Bank vorhaben.
Sie spiegeln zum Teil wider, wie Goldman in neue Geschäftsbereiche expandierte und während der Pandemie die jährliche Entlassung leistungsschwacher Mitarbeiter/innen aussetzte, so dass die Zahl der Mitarbeiter/innen seit Anfang 2020 doppelt so schnell wächst wie in der gesamten Bankenbranche.
Die Kürzungen werden in der gesamten Bank vorgenommen und betreffen sowohl Goldmans profitables Investmentbanking- und Handelsgeschäft als auch das Verbrauchergeschäft, das das Unternehmen zurückfährt. Goldman besetzt weiterhin Stellen, z. B. in der Analystenklasse für Berufseinsteiger.
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Zur AktienanalyseZu den Änderungen, über die Bloomberg zuerst berichtet hatte, wollte Goldman keinen Kommentar abgeben.
Am 17. Januar wird die Bank voraussichtlich ihre Gewinne für das vierte Quartal bekannt geben. Analysten gehen davon aus, dass der Gewinn pro Aktie in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 8 % gesunken sein wird.


