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First Brands stellt Geschäftsbereiche ein – Kreditgeber verweigern weitere Finanzierung

Der insolvente Autoteilezulieferer First Brands muss Teile seines Nordamerika-Geschäfts aufgeben. Führende Kreditgeber haben die Bereitstellung zusätzlicher Mittel abgelehnt.

First Brands stellt Geschäftsbereiche ein – Kreditgeber verweigern weitere Finanzierung

Der in Insolvenz befindliche Autoteilezulieferer First Brands hat am Montag bekannt gegeben, dass er mehrere wichtige Geschäftsbereiche in Nordamerika einstellen muss. Der Grund: Die führenden Kreditgeber des Unternehmens haben sich geweigert, weitere Mittel zur Aufrechterhaltung des Betriebs bereitzustellen.

Drei Geschäftsbereiche betroffen

First Brands hat mit der Abwicklung von drei Kerngeschäften begonnen. Betroffen sind Brake Parts, der Ersatzteilhersteller Cardone sowie Autolite, ein Hersteller von Zündkerzen. Diese Entscheidung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für das angeschlagene Unternehmen.

Weitere Bereiche werden fortgeführt

Trotz der Einstellung dieser Geschäftsbereiche plant First Brands, andere Sparten weiterzubetreiben. Dazu gehören die Produktion von Filtern, Scheibenwischern, Pumpen, Beleuchtung und weiterem Autozubehör. Das Unternehmen sucht aktiv nach Käufern für diese verbleibenden Geschäftseinheiten.

Hintergrund der Insolvenz

Die Weigerung der Kreditgeber, zusätzliche Liquidität bereitzustellen, hat First Brands zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Die Abwicklung der drei Geschäftsbereiche zeigt die schwierige Lage des Zulieferers in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt für Autoteile.

Für den deutschen Automobilzuliefermarkt könnte diese Entwicklung Auswirkungen auf die Lieferketten haben, da First Brands auch europäische Märkte beliefert.

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