ANZEIGE

ExxonMobil setzt auf Trinidad und Tobago als nächstes Guyana

Der US-Ölkonzern will den Guyana-Boom vor der Küste Trinidads wiederholen und drückt beim Tempo aufs Gaspedal.

•• 6 Min
ExxonMobil setzt auf Trinidad und Tobago als nächstes Guyana

ExxonMobil plant, den Öl- und Gas-Boom vor der Küste von Guyana auf Trinidad und Tobago zu übertragen. Das kündigte John Ardill an, Vizepräsident und Leiter der globalen Exploration des US-Konzerns, in einem Interview. „Viele Leute fragen: ‚Nun, wo ist das nächste Guyana?‘“, sagte Ardill. „In Trinidad sind wir als Spiel-Erweiterung für Guyana eingestiegen.“

Der Konzern treibt damit seine Expansion im Becken östlich von Venezuela voran. In Guyana hatte ExxonMobil als größter Aktionär am Stabroek-Block Erfolge bei der Erschließung eines der größten Ölfelder der Welt erzielt. Nun soll das Nachbarland von diesem Know-how profitieren – und zwar deutlich schneller als bisher üblich.

Die Entwicklung in Trinidad und Tobago verlaufe viel rascher als in Guyana, betonte Ardill. Exxon habe innerhalb von sieben Monaten eine Produktionsaufteilungsvereinbarung mit der Regierung ausgehandelt, „was etwa halb so lange dauert wie an einem guten Tag üblicherweise“. Auch bei der Datenerhebung macht der Konzern Tempo.

Die Details

Normalerweise dauert es rund ein Jahr, ein Schiff zu sichern, um mit der Akquise seismischer Daten über einer Prospektfläche zu beginnen. In Trinidad und Tobago sei dieser Prozess jedoch in nur sechs Monaten abgeschlossen worden, sagte Ardill. „Das ist eine Rekordzeit“, fügte er hinzu.

Die Regierung der Zwei-Insel-Nation hatte sich in diesem Jahr mit der Trump-Administration geeinigt, indem sie den interimistischen Präsidenten Venezuelas, Delcy Rodríguez, offiziell anerkannte. Dieser Schritt wird als Wegbereiter für eine stärkere Energiezusammenarbeit gesehen. Auch BP, Shell und die Regierung von Trinidad und Tobago verfolgen grenzüberschreitende Vereinbarungen mit Caracas und Washington, um die LNG-Branche des Landes mit venezolanischem Gas zu versorgen.

Die südkaribische Nation hat zudem versucht, eine touristische Wirtschaft aufzubauen, um ihre Abhängigkeit vom Öl- und Gassektor zu ergänzen. Diese Abhängigkeit reicht weit zurück: Bereits 1857 wurde in Trinidad der erste Ölschlauch gebohrt. Die Rohölförderung erreichte Ende der 1970er Jahre ihren Höhepunkt und ist seitdem stetig zurückgegangen. Seit den 1990er Jahren vollzog das Land einen Wechsel zu Gas und Petrochemikalien.

Eine Wiederbelebung der Ölindustrie Trinidads und Tobagos könnte die Belastung der Staatsfinanzen lindern, die in den letzten Jahren durch Engpässe bei LNG-Vorläufern getroffen wurden. An dem wichtigsten Gasexportterminal Atlantic LNG halten BP und Shell jeweils 45 Prozent, während der Rest vom staatlichen National Gas Company of Trinidad and Tobago gehalten wird.

Ardill sagte, Exxon werde bis Mitte 2027 entscheiden, wo es seinen ersten Bohrplatz errichten wird. „Wenn wir mit diesem Brunnen erfolgreich sind, können wir das Entwicklungsmodell von Guyana einsetzen – das extrem schnell ist – und wir haben auch die in Guyana entwickelten KI-Tools.“

Der US-Ölkonzern sieht seinen Erfolg in Guyana als Bestätigung seiner Strategie, weiterhin in die Erkundung von Öl und Gas zu investieren, auch wenn einige Wettbewerber zurückgetreten sind. Exxon und seine Partner haben 60 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung der Ressourcen Guyanas investiert, um nach dem Fund von Öl im Jahr 2015 Wachstum zu erzielen. Offshore-Öl- und Gasentwicklung ist typischerweise teurer als die Erschließung von Onshore-Feldern.

Das fünfte schwimmende Produktions-, Speicher- und Verladeeinheit (FPSO), das Öl aus Unterwasserbrüchen verarbeitet und speichert, bevor es auf Tanker übertragen wird, traf im August in den Gewässern Guyanas ein. Ardill sagte zudem, Exxon plane, die Techniken, die es in den USA angewendet hat, auf andere schieferreiche Gebiete weltweit anzuwenden. Exxon habe Delegationen aus Aserbaidschan und Algerien ins Permian Basin entsandt, um zu demonstrieren, wie das Unternehmen solche Projekte betreibt.

„Das große Explorations-Spiel besteht darin, das, was wir im Permian entwickelt haben, irgendwo wie in Aserbaidschan oder Algerien zu replizieren“, sagte Ardill. „Aserbaidschan wäre ein Öl-Spiel, Algerien ein Gas-Spiel, aber diese sind riesig, absolut weltklasse.“

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 21.04.2026 berichtete aktien.news, dass Exxon Mobil, Chevron und andere Energiekonzerne ihre Suche nach neuen Öl- und Gasvorkommen massiv vorantreiben – weit entfernt von den Risiken des Nahost-Konflikts. Irans Angriffe auf Energieinfrastruktur und Engpässe in der Schifffahrt rund um den Persischen Golf hatten westlichen Ölkonzernen Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe beschert und einen weltweiten Wettlauf um neue Förderquellen ausgelöst. Exxon Mobil skizzierte damals einen potenziellen Plan, bis zu 24 Milliarden US-Dollar in Nigerias Tiefsee-Ölfelder zu investieren.

Am 18.09.2026 meldete aktien.news, dass ExxonMobil kurz vor einer möglichen Rückkehr nach Venezuela steht. Der US-Ölkonzern verhandelte über ein Memorandum of Understanding mit dem staatlichen Unternehmen PDVSA, das den Weg für Investitionen in mehrere Ölfelder ebnen könnte. Fast zwei Jahrzehnte nach seinem Ausstieg aus dem südamerikanischen Land zeichnete sich damit eine strategische Wende ab.

Erst am 24.09.2026 berichtete aktien.news über schwere Vorwürfe des Schieferöl-Magnaten Scott Sheffield gegen ExxonMobil. Der Gründer von Pioneer Natural Resources behauptete, der Supermajor habe mit der Federal Trade Commission (FTC) bei einer „Schmutzkampagne“ zusammengearbeitet, um ihn von einem Sitz im Aufsichtsrat des Konzerns fernzuhalten. Hintergrund ist die 60 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Pioneer durch Exxon im Jahr 2024.

Und bereits am 27.01.2026 berichtete aktien.news, dass Guyana für 2026 ein Wirtschaftswachstum von 16,2 Prozent prognostiziert. Finanzminister Ashni Singh erläuterte bei der Vorstellung des nationalen Jahresbudgets in Georgetown, dass der Ölsektor 2026 um 17,9 Prozent wachsen soll, nach 21 Prozent im Vorjahr und 57,7 Prozent im Jahr 2024. Die durchschnittliche Tagesproduktion wird auf 840.000 Barrel geschätzt.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt die Strategie von ExxonMobil, wie stark die großen Ölkonzerne auf Offshore-Projekte außerhalb klassischer Krisenregionen setzen. Trinidad und Tobago rückt dabei neben Guyana in den Fokus, weil dort bereits eine etablierte Gas- und Petrochemie-Infrastruktur existiert und der Konzern auf erprobte Techniken zurückgreifen kann. Die geplante Entscheidung über den ersten Bohrplatz bis Mitte 2027 ist ein konkreter Meilenstein, an dem sich der Fortschritt des Projekts messen lässt.

Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Die politische Annäherung an Venezuela und die Anerkennung von Delcy Rodríguez durch Trinidad und Tobago sind Voraussetzungen für grenzüberschreitende Energieprojekte, bergen aber geopolitische Unsicherheiten. Anleger sollten die weitere Entwicklung daher aufmerksam verfolgen, ohne voreilige Schlüsse zu ziehen. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

ExxonMobil will bis Mitte 2027 entscheiden, wo der erste Bohrplatz in Trinidad und Tobago entsteht. Sollte der Brunnen erfolgreich sein, will der Konzern das schnelle Entwicklungsmodell aus Guyana sowie die dort entwickelten KI-Tools einsetzen. Zusätzlich plant Exxon, seine im Permian Basin erprobten Techniken auf andere schieferreiche Regionen wie Aserbaidschan und Algerien zu übertragen. In Guyana setzt der Konzern unterdessen auf die fünfte FPSO-Einheit, die im August in den Gewässern des Landes eingetroffen ist.

Kurz erklärt

  • FPSO: Ein schwimmendes Schiff, das Öl aus Unterwasserquellen verarbeitet und speichert, bevor es auf Tanker übertragen wird.
  • Produktionsaufteilungsvereinbarung: Ein Vertrag zwischen einem Staat und einem Förderunternehmen, der regelt, wie die geförderten Rohstoffe aufgeteilt werden.
  • Seismische Daten: Messdaten, mit denen Geologen unterirdische Gesteinsschichten und mögliche Vorkommen erkunden.
  • LNG: Verflüssigtes Erdgas, das für den Transport per Schiff abgekühlt wird.
  • Permian Basin: Ein großes Schieferöl- und Gasgebiet in den USA, in dem ExxonMobil Fördertechniken entwickelt hat.
ExxonmobilTrinidad Und TobagoGuyanaÖl- Und GasförderungOffshore-ProjekteJohn ArdillStabroek-BlockLNG

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.