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Eutelsat bestellt 340 Satelliten: Starlink-Konkurrent rüstet auf

Der europäische Satellitenbetreiber Eutelsat hat bei Airbus 340 weitere OneWeb-Satelliten bestellt. Damit will der Starlink-Rivale seine Konstellation modernisieren und im Wettbewerb um das Internet aus dem All mithalten.

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Eutelsat bestellt 340 Satelliten: Starlink-Konkurrent rüstet auf

Der französisch-britische Satellitenbetreiber Eutelsat hat einen Großauftrag bei Airbus platziert: 340 neue OneWeb-Satelliten sollen die alternde Flotte des Unternehmens erneuern. Die Auslieferung beginnt voraussichtlich Ende 2026.

Massive Investition in die Zukunft

Zusammen mit einer bereits im Dezember 2024 bestellten Charge von 100 Satelliten erhöht sich die Gesamtzahl der vertraglich vereinbarten Satelliten auf 440 Einheiten. Das Erweiterungsprogramm verschlingt zwischen 2024 und 2029 voraussichtlich 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro. Die neuen Satelliten sollen die ältesten Einheiten schrittweise ersetzen, sobald diese das Ende ihrer Betriebsdauer erreichen.

Wettlauf mit Starlink

Eutelsat betreibt neben Elon Musks Starlink die einzige weitere große Satellitenkonstellation in der niedrigen Erdumlaufbahn. Die Satelliten ermöglichen Breitband-Internet aus dem Weltraum, besonders in unterversorgten Gebieten. Die ersten OneWeb-Satelliten starteten vor rund sechs Jahren, bevor der Londoner Betreiber 2023 mit dem französischen Eutelsat fusionierte.

Europäische Unterstützung

Die strategische Bedeutung des Projekts zeigt sich in der politischen Rückendeckung: Frankreich führte 2025 eine Kapitalerhöhung von 1,5 Milliarden Euro an, an der sich auch Großbritannien und weitere Ankerinvestoren beteiligten. Die Finanzspritze soll Eutelsat im harten Wettbewerb mit dem dominierenden US-Konkurrenten Starlink stärken.

Überbrückung bis IRIS²

Die Satelliten-Nachbestellung dient auch als Übergangslösung, bis die EU-eigene IRIS²-Konstellation verfügbar wird. Eutelsat hatte bereits angekündigt, dass die Aufrechterhaltung des Dienstes bis dahin zusätzlich zu den 100 bereits bestellten Satelliten weitere 340 Einheiten erfordern würde. Finanzielle Details des aktuellen Airbus-Vertrags wurden nicht offengelegt.

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