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Effizientes Fuhrparkmanagement senkt Kosten erheblich

Externe Dienstleister, Risikoanalysen und Prävention verringern Schäden und Versicherungsprämien.

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Effizientes Fuhrparkmanagement senkt Kosten erheblich

Der Betrieb eines Fuhrparks ist mit erheblichen Kosten verbunden, die sich nicht nur auf die Leasingraten und Versicherungsprämien beschränken, sondern auch teure Reparaturen umfassen. Die Preise für Werkstattarbeiten sind in den letzten Jahren gestiegen, was die finanzielle Belastung der Unternehmen zusätzlich erhöht. Fuhrparkmanager wie Marco Stüber, der seit drei Monaten für die Beratung Horváth tätig ist, versuchen durch präventive Maßnahmen und die Anschaffung moderner Fahrzeuge mit Assistenzsystemen, die Schadenshäufigkeit zu reduzieren. Insbesondere Schäden an Stoßstangen stellen ein großes Problem dar, weshalb Stüber plant, den Fuhrpark entsprechend umzustellen.

Externe Dienstleister bieten spezialisierte Lösungen im Schadenmanagement an, um Unternehmen bei der Verwaltung ihres Fuhrparks zu unterstützen. Florian Behn, Senior Key Account Manager bei Claimini, erklärt, dass der Dienstleister für eine geringe monatliche Gebühr pro Fahrzeug den gesamten Prozess im Schadensfall übernimmt. Dazu gehört die Kommunikation mit Werkstätten und Versicherungen sowie die Bereitstellung von Ersatzwagen. Kunden profitieren von günstigeren Konditionen bei Partnerwerkstätten, was zu Kosteneinsparungen führt.

Martin Benzing, freier Schadenmanager, berichtet von seinen Erfahrungen bei der Optimierung von Fuhrparks. Durch gezielte Verhandlungen und Rahmenverträge konnte er die Reparaturkosten erheblich senken. Auch die Anzahl der Schäden konnte er durch präventive Maßnahmen deutlich reduzieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist laut Ralph Feldbauer, Geschäftsführer von Riskguard, die Risikoanalyse. Nur durch Transparenz über die Art und Häufigkeit von Schäden können gezielte Maßnahmen ergriffen werden. Er hebt hervor, dass viele Unfälle durch Unaufmerksamkeit oder Ablenkung, wie etwa Telefonate während der Fahrt, verursacht werden. Feldbauer setzt daher auf Veränderungen in der Führungskultur und fordert, dass Telefonate während der Fahrt unterbunden werden.

Die richtige Einführung der Fahrer in neue Fahrzeuge und deren Assistenzsysteme spielt ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Schadensvermeidung. Viele Fahrer sind sich der Funktionen ihrer Fahrzeuge nicht bewusst, was trotz vorhandener Technik zu Schäden führen kann. Präventive Schulungen, beispielsweise zu saisonalen Risiken wie Wildwechsel im Herbst, werden von Experten wie Benzing empfohlen, um das Unfallrisiko weiter zu minimieren.

Auch die Rückgabe von Leasingfahrzeugen birgt finanzielle Risiken. Marco Stüber plant daher, das „Smart Repair“-Verfahren einzuführen, um kleinere Schäden vor der Rückgabe kostengünstig beheben zu lassen und so teure Nachforderungen der Leasinggesellschaften zu vermeiden.

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