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Dow verliert 300 Punkte: Diese Aktien bewegen den Markt

Quartalsergebnisse, neue Kanada-Zölle und Cramers Plädoyer für Nicht-Tech-Werte prägen die Börsenlage am Dienstag.

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Dow verliert 300 Punkte: Diese Aktien bewegen den Markt

Der Dow Jones Industrial Average verlor am Montag mehr als 300 Punkte. Anleger blicken nun gespannt auf die nächste Handelssitzung, in der eine Reihe wichtiger Quartalsergebnisse live bei „Squawk Box" auf CNBC präsentiert werden. Die Marktbewegungen spiegeln eine breite Unsicherheit wider, die von Technologiesorgen bis hin zu neuen Handelskonflikten reicht.

Zu den Unternehmen, die ihre Quartalszahlen vorlegen, gehören 3M, General Motors, Charles Schwab, Northrop Grumman, DR Horton und Hasbro. Die Performance dieser Titel in den vergangenen drei Monaten zeigt ein gemischtes Bild:

3M

: +5% in drei Monaten, liegt aber 10% unter dem Februar-Hoch -

General Motors

: -6% in drei Monaten, 13,5% unter dem Hoch vom 4. Februar -

Charles Schwab

: +10% in drei Monaten, 4,6% unter dem Hoch vom 10. Februar -

Northrop Grumman

: -20% in drei Monaten, 32% unter dem Hoch von Anfang März -

DR Horton

: -5,6% in drei Monaten, 21,5% unter dem September-Hoch -

Hasbro

: -14% in drei Monaten, 24% unter dem Februar-Hoch

Cramer plädiert für Diversifikation jenseits von Big Tech

„Mad Money"-Moderator Jim Cramer sorgte mit einem markanten Zitat für Aufmerksamkeit: „Hat irgendjemand während dieser Farce um das KI-Thema zu Samsung gewechselt? Hat jemand gesagt: ‚Ich habe das 17 Pro Max satt – besorgen Sie mir ein Lenovo'?" Damit verdeutlichte er, dass er Technologieriesen wie Apple, Nvidia und AMD keineswegs aufgibt.

Cramer argumentierte jedoch, dass Anleger ihren Fokus über den Technologiesektor hinaus erweitern sollten. Er nannte Goldman Sachs, Honeywell Aerospace, Boeing, Wells Fargo, FedEx und FedEx Freight als attraktive Alternativen. Diese Nicht-Tech-Werte seien weniger anfällig für Schlagzeilen und technologische Bedrohungen aus China.

Ein Blick auf die genannten Nicht-Tech-Titel zeigt ebenfalls ein differenziertes Bild: Goldman Sachs liegt 8,6% unter dem Hoch der vergangenen Woche, ist im Juli aber um 4,3% gestiegen. Cramer kaufte Goldman Sachs am 19. März für seinen gemeinnützigen Trust – seitdem legte der Wert um 31% zu. Wells Fargo liegt 11,6% unter dem Hoch vom 5. Januar, gewann im Juli aber 4,5%. Boeing notiert 17% unter dem Januar-Hoch, Honeywell Aerospace sogar 32% unter dem Hoch von Mitte Juni. FedEx liegt 11,3% unter dem Hoch vom 15. Juni, befindet sich im Jahr 2026 aber mit beachtlichen 32% im Plus.

Meta und Apple mit starkem Juli

Trotz des schwachen Montags glänzen Meta Platforms und Apple im laufenden Monat. Meta ist im Juli bisher um 14,7% gestiegen, liegt aber noch immer 19% unter dem Hoch vom August 2025. Apple legte im Juli um 12,9% zu – selbst nach einem Verlust von 2% am Montag. Die Apple-Aktie hatte am Freitag noch ein neues Allzeithoch erreicht und notiert aktuell 2,5% darunter.

Trump kündigt 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren an

Für zusätzliche Marktbewegung sorgt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, einen Zoll von 50% auf viele kanadische Waren erheben zu wollen. Die Liste der betroffenen Produkte ist lang und umfasst unter anderem Zement und Hockeyschläger. Trump begründete die Maßnahme mit einer angeblichen Diskriminierung Kanadas gegenüber bestimmten in den USA hergestellten Produkten.

Bemerkenswert: Viele der betroffenen Waren – darunter Eishockey-Ausrüstung – werden heute gar nicht mehr in Kanada, sondern in China, Vietnam, Thailand und anderen Ländern produziert. Die Abgaben sollen auch für Wein gelten. Der iShares MSCI Canada ETF (EWC) hatte erst vergangene Woche ein Allzeithoch erreicht und ist innerhalb eines Jahres um rund 26% gestiegen.

Momentum-ETF unter Druck

Auch der iShares MSCI USA Momentum Factor ETF (MTUM) steht unter Druck. Der Fonds ist im Juli bisher um fast 12% gefallen. Zu seinen größten Positionen zählen Micron Technology, AMD, Broadcom, Intel und Caterpillar. Seit seinem Hoch am 22. Juni hat der ETF bereits 12,5% verloren – ein deutliches Signal für die aktuelle Schwäche von Momentum-Strategien am US-Markt.

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