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Diese 18 Studienfächer bringen fünf Jahre nach dem Abschluss die höchsten Gehälter

Ingenieurwissenschaften dominieren das Gehaltsranking – mit Medianlöhnen weit über dem US-Durchschnitt.

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Wer nach dem Studium schnell gut verdienen möchte, sollte Ingenieurwissenschaften oder Informatik studieren. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Federal Reserve Bank of New York, die auf Daten des U.S. Census 2024 basiert. Die Analyse erfasst das Jahreseinkommen von Vollzeitbeschäftigten zwischen 22 und 27 Jahren, deren höchster Abschluss ein Bachelor ist.

An der Spitze der bestbezahlten Fachrichtungen für Berufseinsteiger stehen Computertechnik, Informatik und Chemieingenieurwesen. Absolventen dieser Fächer erzielen bereits zu Beginn ihrer Karriere ein Mediangehalt von mindestens 85.000 US-Dollar pro Jahr. Das mittlere persönliche Einkommen in den USA liegt laut U.S. Census Bureau bei rund 45.000 Dollar – Ingenieure verdienen also nahezu doppelt so viel.

Trotz dieser attraktiven Verdienstaussichten entfallen auf das Ingenieurwesen lediglich rund 6 Prozent aller verliehenen Bachelor-Abschlüsse in den USA, wie Daten des National Center for Education Statistics belegen. Das macht Ingenieure zu einer vergleichsweise seltenen und damit gefragten Gruppe auf dem Arbeitsmarkt.

Ingenieure bleiben auch im Karriereverlauf Spitzenverdiener

Das hohe Einkommensniveau setzt sich im Laufe der Zeit fort. Bei Absolventen im Alter von 35 bis 45 Jahren weist jede ingenieurwissenschaftliche Fachrichtung ein Mediangehalt von mindestens 100.000 US-Dollar auf. Die Kombination aus mathematischen Fähigkeiten und technischem Fachwissen ist laut der National Association of Colleges and Employers in einer Vielzahl von Branchen gefragt.

Auch der technologische Wandel durch Künstliche Intelligenz scheint die Nachfrage nach Ingenieuren nicht zu bremsen. Das Bureau of Labor Statistics prognostiziert für viele Ingenieurbereiche im nächsten Jahrzehnt weiterhin ein solides Beschäftigungswachstum. Die Branche passt sich an, anstatt zu schrumpfen.

Erziehungswissenschaften und Kunst am unteren Ende

Deutlich schlechter sieht die Lage für Absolventen der Erziehungswissenschaften und der Künste aus. Sechs Fachbereiche der Erziehungswissenschaften weisen bei 35- bis 45-Jährigen ein mittleres Einkommen von unter 60.000 US-Dollar aus – und gehören damit zu den am schlechtesten bezahlten Bereichen der gesamten Studie.

Für deutsche Leser ist der Vergleich aufschlussreich: Auch hierzulande gelten MINT-Fächer als besonders einkommensstarke Studiengänge. Die US-Daten bestätigen diesen globalen Trend eindrucksvoll und liefern konkrete Zahlen für die Karriereplanung.

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