ANZEIGE

Deutsche Wirtschaft erholt sich: BofA hebt Wachstumsprognose auf 1 Prozent an

Fiskalpaket zeigt Wirkung - Fabrikaufträge steigen um über 40 Prozent binnen drei Monaten

•• 3 Min
Deutsche Wirtschaft erholt sich: BofA hebt Wachstumsprognose auf 1 Prozent an

Die Bank of America hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2026 auf 1 Prozent angehoben. Diese optimistische Einschätzung stützt sich auf deutlich gestiegene Fabrikaufträge, die auf Dreimonatsbasis annualisiert um mehr als 40 Prozent zugelegt haben. Die US-Großbank führt diese positive Entwicklung auf das Fiskalpaket der Bundesregierung zurück, das nun seine Wirkung entfaltet.

Die verbesserte Prognose für Deutschland trägt auch zu einem optimistischeren Ausblick für die gesamte Eurozone bei, für die BofA nun ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Trotz der positiven Signale aus Deutschland bleibt die Bank jedoch vorsichtig bei europäischen Aktien insgesamt. Nach einer sechsmonatigen Rally mit einem Plus von rund 15 Prozent sieht BofA ein Abwärtsrisiko von etwa 15 Prozent für den europäischen Aktienmarkt.

Deutsche Aktien könnten sich jedoch gegen den Trend behaupten. Da sie seit Mai des Vorjahres um etwa 11 Prozent hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben sind, sieht die Bank ein Outperformance-Potenzial von rund 5 Prozent. Besonders favorisiert werden dabei inländisch ausgerichtete Unternehmen und Small Caps.

Energiewende stockt bei Speicherausbau

Der Ausbau großer Batteriespeicher für die Energiewende kommt nur schleppend voran. In Nordrhein-Westfalen waren zuletzt lediglich 294 Megawattstunden Speicherkapazität in Betrieb - ein Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs. Dabei entstehen durchaus Großprojekte: Trianel baut in Waltrop einen Speicherpark mit geplanten 1.800 MWh Kapazität, Steag Iqony errichtet in Duisburg-Walsum eine Anlage mit 350 modularen Speicher-Cubes.

Die Bundesnetzagentur plant jedoch eine Änderung der Regulierung, die Investoren verunsichert. Die Behörde will die 20-jährige Befreiung von Netzentgelten für Speicher, die vor 2029 in Betrieb gehen, streichen. Trianel-Chef Sven Becker warnt: "Das zieht allen Investoren den Boden unter den Füßen weg." Die Unsicherheit über künftige Kostenstrukturen führt bereits dazu, dass Energieversorger geplante Projekte auf Eis legen.

Tech-Allianz gegen digitale Abschottung

Als Reaktion auf zunehmende nationale Alleingänge in der Technologiepolitik haben 15 globale Tech-Konzerne die "Trusted Tech Alliance" gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Microsoft, Ericsson, SAP, Amazon Web Services und Google. Die Allianz will hohe Standards für "digitales Vertrauen" etablieren, basierend auf fünf Kernprinzipien: starke Unternehmensführung, ethisches Handeln, sichere Technologieentwicklung, Einhaltung globaler Sicherheitsstandards und Unterstützung eines offenen digitalen Umfelds.

Ericsson-Chef Börje Ekholm betont, dass kein einzelnes Land vollständige technologische Souveränität erreichen könne. Die Initiative richtet sich gegen den Trend zu "Technologie-Grenzen" und nationaler "digitaler Souveränität", der durch die isolationistische Haltung der USA unter einer möglichen Trump-Rückkehr verschärft wurde.

Bahlsen korrigiert Marken-Strategie

Der Kekshersteller Bahlsen vollzieht nach einem gescheiterten radikalen Design-Relaunch von 2021 eine strategische Kehrtwende. Die damalige Neugestaltung hatte die Stammkundschaft über 50 Jahren verschreckt, ohne jüngere Käufer dauerhaft zu gewinnen. Marketing-Chefin Alexandra Megid erklärt, das preisgekrönte neue Design sei zu drastisch gewesen - Stammkunden hätten ihre gewohnten Produkte nicht mehr gefunden.

Die aktuelle Strategie setzt auf evolutionäre statt revolutionäre Veränderungen. Ziel ist es, die Kernzielgruppe zu halten und gleichzeitig die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen anzusprechen. Erste Erfolge zeigen sich bereits: Bahlsen gewinnt sowohl bei Umsatz als auch Absatzmenge Marktanteile zurück.

Weitere Entwicklungen

Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Audemars Piguet strebt weiterhin Unabhängigkeit an und will für die nächsten 150 Jahre in Familienbesitz bleiben. CEO Ilaria Resta hebt neue, hochkomplexe Modelle hervor, darunter eine Platin-Taschenuhr mit 47 Funktionen, und verweist auf wachsende Nachfrage von weiblicher Kundschaft und Gen-Z-Käufern.

Der Aktivistenanleger Elliott Investment Management hat sich bei der London Stock Exchange Group (LSEG) eingekauft. Elliott dürfte auf verstärkte Aktienrückkäufe und Margenverbesserungen drängen. Die LSEG-Aktie ist im vergangenen Jahr um 35 Prozent gefallen, da Investoren die Auswirkungen von KI-Tools auf die Nachfrage nach Finanzdaten fürchten.

Trotz des Ukraine-Kriegs importierten EU-Staaten einschließlich Deutschland im vergangenen Jahr russisches Flüssiggas im Wert von etwa 7,4 Milliarden Euro. Die EU hat zwar ein vollständiges Importverbot für russisches LNG ab 1. November 2027 beschlossen, doch eine Sicherheitsklausel erlaubt Ausnahmen bei Versorgungsengpässen. Das deutsche Staatsunternehmen Sefe bezieht weiterhin russisches LNG auf Basis langfristiger Verträge.

Deutsche WirtschaftBank Of America PrognoseEnergiewende DeutschlandBatteriespeicherTrusted Tech Alliance

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.