ANZEIGE

Der Preis der Glückseligkeit: Warum 134.827 Dollar irreführen

Eine virale Grafik nennt exakt 134.827 Dollar als Preis des Glücks – doch gemessen wurde etwas ganz anderes.

•• 6 Min
Der Preis der Glückseligkeit: Warum 134.827 Dollar irreführen

Die Grafik zum „Preis der Glückseligkeit" ist kürzlich wieder in den Medien aufgetaucht, und die damit verbundene Zahl war so selbstbewusst wie eh und je. Eine weit verbreitete Version, die auf einer Analyse von Remitly basiert, rangierte 50 Länder. Die Messgröße: Wie nah kommt das Durchschnittsgehalt an das Einkommen heran, ab dem die Glückseligkeit angeblich ein Plateau erreicht. Slowenien war das einzige Land, in dem die Löhne diese Marke knackten. In den USA lag die Quote bei 55,8 Prozent, wobei der „Preis der Glückseligkeit" auf 134.827 Dollar festgelegt wurde – genau auf den Dollar.

Das Problem ist jedoch, dass diese Zahl überhaupt keine Glückseligkeit misst. Die Grafik vergleicht das durchschnittliche Gehalt jedes Landes mit einem geschätzten „Sättigungspunkt". Der Ansatz versucht, das Einkommensniveau zu identifizieren, jenseits dessen sich das selbstberichtete Wohlbefinden nicht weiter verbessert. Die Idee des „Sättigungspunkts" geht auf eine Studie der Purdue University aus dem Jahr 2018 zurück, die in Nature Human Behavior veröffentlicht wurde. Dabei wurden die Daten des Gallup World Polls in 164 Ländern ausgewertet. Die Remitly-Version griff diese Forschung auf, skalierte sie auf jedes Land und passte sie an lokale Preise und Währungen an.

Bisher scheint dies völlig vernünftig, und die große Mehrheit der Leser hat es als unumstößliche Wahrheit akzeptiert. Doch hier wird es kritisch: Die Grafik entlehnt eine umfragebasierte Schätzung und klebt das Wort „Glückseligkeit" daran. Anschließend wird das Ergebnis so behandelt, als hätte man tatsächlich gemessen, ob Menschen in Slowenien sich an ihren Dienstagen besser fühlen als Menschen in Houston. Niemand hat das gemessen.

Die Details

Die Forscher der Purdue University fragten die Menschen nicht: „Sind Sie glücklich?" Sie zogen zwei unterschiedliche Maße aus den Gallup-Daten heran, und diese verhalten sich hinsichtlich des Einkommens völlig unterschiedlich. Das erste Maß ist die Lebensbewertung – die Frage nach der „Cantril-Leiter". Stellen Sie sich eine Leiter von null bis zehn vor, wobei die oberste Stufe Ihr bestmögliches Leben darstellt. Da dort „bestmögliches Leben" steht, antworten die Menschen mit Faktoren, die auf einer Bilanz erscheinen: Einkommen, Haus, Berufsbezeichnung, ob man mit den Nachbarn mithalten kann. Genau darin liegt der Hinweis: Wenn man jemanden bittet, sein ganzes Leben zu bewerten, greift er zu den Dingen, die auf einer Bilanz auftauchen, weshalb das Einkommen damit korreliert.

Global stieg die Lebensbewertung bis zu etwa 95.000 Dollar pro Person. Sie schwankt auch geografisch, und diese Schwankung gibt das Spiel preis. Wenn ein „Preis der Glückseligkeit" ein festes menschliches Bedürfnis wäre, würde er nicht von einer Region zur nächsten verdreifachen. Aber das tut er: Die eigenen Sättigungspunkte der Studie für die Lebensbewertung reichen von 35.000 Dollar in Lateinamerika bis zu 125.000 Dollar in Australien.

Das zweite Maß ist das „emotionale Wohlbefinden". Dies ist die tatsächliche Beschaffenheit Ihrer Tage und die Frage, ob Sie gelacht, Freude empfunden oder sich verbunden gefühlt haben. Dieses Maß globalisierte sich irgendwo im Bereich von 60.000 bis 75.000 Dollar pro Person. Und diese Art von Glückseligkeit bewegt sich kaum noch mit dem Geld, sobald man die echte Not überwunden hat. Sie hängt von Beziehungen, Gesundheit, Sinn und Zeit ab – Dinge, die entweder vorhanden sind oder erreicht werden können, ohne einen Preis zu haben.

Dies ist das inhärente Problem der Grafik: Sie hat stillschweigend die Zahl der Lebensbewertung verwendet und diese als „Glückseligkeit" bezeichnet. Mit anderen Worten: Sie zog eine klare Linie zwischen Dollars und einer lebensbewertenden Urteilsbildung, in die bereits Dollars eingearbeitet waren. Diese Grafik zu fragen, welches Einkommensniveau Glückseligkeit kauft, ist so, als würde man auf eine Waage steigen, um herauszufinden, wie viel man wiegt. Man erhält eine präzise Zahl; sie misst jedoch nicht das, wonach man gefragt hat.

Rechnet man die Mathematik durch, ändert sich die Geschichte vollständig. Nehmen Sie eine individuelle Zahl von rund 65.000 Dollar und wenden Sie die Quadratwurzel eines Vier-Personen-Haushalts an. Man landet bei etwa 130.000 Dollar pro Jahr für eine Familie mit vier Personen. Das ist eine sehr andere Botschaft als „der typische Arbeitnehmer ist fast da". Das Census Bureau berichtete kürzlich, dass das „reale", inflationsbereinigte Median-Einkommen der Haushalte für 2024 bei 83.730 Dollar lag. Vergleicht man dies mit der haushaltsadjustierten Zahl, bleibt der typischen amerikanischen Familie ein Abstand von ungefähr 46.000 Dollar unter der „Glückseligkeits"-Linie.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 19.09.2026 berichtete aktien.news, dass die Verbraucherstimmung in den USA trotz solider Wirtschaft auf einem Rekordtief liegt. Der von der University of Michigan erhobene Index für die Konsumentenstimmung verzeichnete in diesem Jahr historische Einbrüche; im September fiel er um 13 Prozent im Jahresvergleich, allein zum Vormonat August betrug der Rückgang fast acht Prozent. Goldman Sachs machte dafür ein „geringeres Glück" in der Gesellschaft verantwortlich.

Am 21.09.2026 berichtete aktien.news über die Debatte um die „K-förmige Wirtschaft". Während die einen eine zunehmende Schere zwischen Arm und Reich sehen, zeichnen die zugrunde liegenden Daten ein differenzierteres Bild. Das untere Fünftel der amerikanischen Haushalte besitzt etwa 2,5 Prozent des nationalen Vermögens – eine reale und beunruhigende Zahl, die allerdings höher liegt als in den Jahren 2019 und 2015.

Am 30.01.2026 berichtete aktien.news, dass Neuwagen in den USA zunehmend zum Luxusgut werden. Der durchschnittliche Transaktionspreis erreichte 2025 rund 51.000 Dollar, ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber 2020. Der Anteil der Neuwagenkäufer mit einem Jahreseinkommen unter 100.000 Dollar sank von 50 Prozent im Jahr 2020 auf nur noch 37 Prozent.

Was das für Anleger bedeutet

Die Lücke, die in der viralen Grafik gezeigt wird, ist keine Glücks-Lücke, sondern eine Lohn-und-Kosten-Lücke, die breiter ist, als das Pro-Person-Framing nahelegt. Die Grafik erfasst etwas sehr Reales: Die Löhne sind nicht mit den Kosten eines mittelklassigen Lebensstandards Schritt gehalten, Familien sind überdehnt. Das Problem ist jedoch die Beschriftung und nicht die Daten.

Für deutsche Privatanleger ist die Einordnung wichtig, weil solche Kennzahlen die Konsumstimmung und damit die Nachfrage nach Konsumgütern, Dienstleistungen und Aktien beeinflussen. Wer den „Preis der Glückseligkeit" als feste Größe missversteht, zieht falsche Schlüsse über die Kaufkraft der US-Haushalte. Die Forscher selbst haben seitdem Bereinigungen vorgenommen: Im Jahr 2023 führten Daniel Kahneman und Matthew Killingsworth eine sogenannte „adversarial collaboration" durch, bei der sie ihre widersprüchlichen Erkenntnisse über Geld und Glückseligkeit mit einem neutralen Schiedsrichter zusammenführten. In ihren eigenen Worten bestand die frühere Arbeit in einer „Fehlklassifizierung der abhängigen Variable". Das berühmte Plateau beschrieb demnach größtenteils eine bereits unglückliche Minderheit.

Ausblick

Ein vertretbarer Benchmark würde das Wort „Glückseligkeit" fallen lassen. Das Einzige, was Geld wirklich regelt, ist die finanzielle Sicherheit. Das Familienbudget des Economic Policy Institute beziffert einen „bescheidenen, doch angemessenen" Warenkorb aus notwendigen Gütern, Wohnraum, Nahrungsmitteln, Transport, Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung und Steuern für einen Zwei-Eltern-Zwei-Kind-Haushalt. Selbst in der günstigsten Metropolregion des Landes liegt diese Unterkante bei 82.005 Dollar pro Jahr, wobei Ersparnisse und Spaß bewusst ausgeschlossen sind. Fügt man eine Sparquote von 15 Prozent und etwas Puffer hinzu, liegt ein ehrlicher Sicherheits-Benchmark bei 109.000 Dollar.

Bei 83.730 Dollar deckt die mittlere Familie gerade einmal die nackten Notwendigkeiten in der günstigsten Metropole, mit fast nichts übrig für Ersparnisse oder Genuss. Es gibt eine Einschränkung: Der rohe Zusammenhang zwischen Einkommen und Wohlbefinden überschätzt, wie viel Geld allein den Gesamtabstand schließen würde. Wenn Forscher tatsächliche Bargeldtransfers durchführen, anstatt Umfragen, zeigt sich der Effekt auf das Wohlbefinden kleiner, als die Korrelation nahelegt. Geld hilft – aber weniger, als eine geradlinige Lesart der Grafik suggeriert, weil Gesundheit, Arbeit und Beziehungen in denselben Zahlen verwoben sind.

Kurz erklärt

  • Cantril-Leiter: Eine Umfragefrage, bei der Menschen ihr Leben auf einer Skala von null bis zehn einordnen.
  • Sättigungspunkt: Das Einkommensniveau, ab dem sich das selbstberichtete Wohlbefinden laut Studie nicht weiter verbessert.
  • Emotionales Wohlbefinden: Ein Maß dafür, ob Menschen Freude, Lachen und Verbundenheit in ihrem Alltag erleben.
  • Median-Einkommen: Der mittlere Wert, bei dem die Hälfte der Haushalte mehr und die Hälfte weniger verdient.
Preis Der GlückseligkeitGlückseligkeit 134.827 DollarPurdue University StudieGallup World PollLebensbewertung EinkommenMedian-Einkommen UsaVerbraucherstimmung UsaSättigungspunkt Einkommen

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.