Delta Air Lines ordert 34 weitere Airbus A321neo für 2029
Die US-Fluggesellschaft baut ihre Flotte massiv aus und hat seit Jahresbeginn fast 100 neue Flugzeuge bestellt.

Delta Air Lines hat durch die Ausübung bestehender Kaufoptionen 34 zusätzliche Airbus A321neo geordert. Dies ist bereits der dritte Flugzeugkauf der in Atlanta ansässigen Airline innerhalb von weniger als sechs Wochen. Die Auslieferungen der neuen Maschinen sollen im Jahr 2029 beginnen.
Mit dieser Transaktion steigt die Gesamtzahl der von Delta bestellten A321neo auf 189 Flugzeuge. Damit wird der Airbus-Typ zum umfangreichsten Flottenmodell in der Unternehmensgeschichte der Airline. Derzeit betreibt Delta bereits 92 solcher Jets, weitere 97 Festbestellungen sind bereits platziert.
Wirtschaftliche Vorteile treiben den Ausbau
Die A321neo überzeugt Delta vor allem durch ihre Kosteneffizienz. Das Flugzeug weist die niedrigsten Stückkosten aller Schmalrumpfflugzeuge in der Delta-Flotte auf und ist 20 bis 30 Prozent treibstoffeffizienter als die Maschinen der Vorgängergeneration. Zudem bietet der Jet mehr Sitze in den Premiumklassen Delta First und Delta Comfort als jedes andere Schmalrumpfflugzeug der Flotte.
Bei der Kabinenzufriedenheit belegt die A321neo seit Jahresbeginn intern den Spitzenwert innerhalb der gesamten Schmalrumpfflotte. Alle 34 neuen Maschinen werden mit Pratt & Whitney GTF-Triebwerken ausgestattet. Delta TechOps betreibt in Atlanta bereits seit 2019 eine spezialisierte GTF-Wartungsanlage mit einer Fläche von rund 14.400 Quadratmetern.
Massiver Flottenausbau auf breiter Front
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Zur AktienanalyseDelta hält darüber hinaus noch Optionen für 36 weitere A321neo, die bei Bedarf abgerufen werden können. Im vergangenen Monat hatte die Fluggesellschaft bereits Bestellungen über mehr als 60 Großraumflugzeuge der Typen Boeing 787 Dreamliner, Airbus A330-900 und A350-900 bekanntgegeben. Seit Jahresbeginn hat Delta damit insgesamt fast 100 neue Flugzeuge geordert.
Für Anleger der Delta-Aktie (NYSE: DAL) signalisiert der aggressive Flottenausbau ein klares Bekenntnis zu langfristigem Wachstum. Gleichzeitig profitiert Airbus von der anhaltend starken Nachfrage nach der A321neo-Familie, die sich als bevorzugtes Schmalrumpfflugzeug vieler großer Carrier etabliert hat.


