Dax stoppt Rekordlauf und konsolidiert
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Nach sieben Rekorden in Folge hat der DAX am Mittwoch eine Verschnaufpause eingelegt und ist unter Gewinnmitnahmen zurückgefallen. Der deutsche Leitindex verlor 0,53 Prozent auf 25.286,24 Punkte, nachdem die jüngste Rekordserie an Schwung verloren hatte. Bremsend wirkten auch Signale aus den USA, die Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen dämpfen. Stand: Donnerstag, 15. Januar 2026, 05:13 Uhr (MEZ).
Auch in der zweiten Reihe überwog Abgabedruck. Der MDax gab 1,44 Prozent auf 31.774,24 Punkte nach, der TecDax rutschte 1,42 Prozent auf 3.772,99 Punkte, während der SDax 0,20 Prozent tiefer bei 14.981,77 Punkten schloss. Der Rücksetzer fiel damit vor allem bei Mittelwerten und Technologie spürbar aus. Am Rentenmarkt blieb das Zinsumfeld straff, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,85 Prozent.
Bei den großen deutschen Unternehmen standen markante Einzelbewegungen im Mittelpunkt. Bayer sprang um rund sieben Prozent nach oben, gestützt von Aussagen zu Wachstumsplänen im Pharmageschäft und mehreren aussichtsreichen Kandidaten in der Pipeline. Auf der Verliererseite fiel Fresenius Medical Care mit einem Minus von rund sechs Prozent auf, nachdem ein Analystenkommentar auf eine früh gestartete Grippesaison in den USA und dadurch ausgefallene Behandlungen verwiesen hatte. RWE gewann rund 2,3 Prozent, nachdem der Konzern als Profiteur einer britischen Offshore-Wind-Auktion gilt und zugleich eine Partnerschaft mit KKR bei Nordsee-Projekten bekannt wurde.
Weitere Schlaglichter kamen aus dem DAX-Umfeld und den großen Indizes. Mercedes-Benz geriet nach einem Bericht über einen Absatzrückgang im vierten Quartal 2025 um 12 Prozent unter Beobachtung. BASF verwies auf den Fortgang seines Aktienrückkaufprogramms und meldete bis einschließlich 9. Januar 2026 insgesamt 9.418.780 zurückgekaufte Aktien. Allianz legte zudem sein Risk Barometer 2026 vor und verortete Cyber-Risiken weiter an der Spitze, während KI als Risikofaktor besonders schnell an Bedeutung gewinnt.
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Zur AktienanalyseIm Ausland setzten die US-Börsen ihre Schwäche fort, wobei insbesondere Technologiewerte belasteten. Der S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 6.926,60 Punkte, der Dow Jones gab 0,1 Prozent auf 49.149,63 Punkte nach und die Nasdaq büßte 1,0 Prozent auf 23.471,75 Punkte ein. In Asien zeigte sich Tokio ebenfalls schwächer, der Nikkei 225 lag rund 0,95 Prozent im Minus. Am Devisenmarkt blieb der Euro stabil, die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1651 US-Dollar.


