DAX kämpft mit 25.000-Punkte-Marke – Anleger warten auf US-Arbeitsmarktdaten
Deutscher Leitindex verliert am Dienstagmorgen an Schwung und fällt zurück unter die psychologisch wichtige Marke.

Der DAX zeigt sich am Dienstag erneut schwach und gibt die am Vortag mühsam eroberte 25.000-Punkte-Marke wieder ab. Im frühen Handel notiert der deutsche Leitindex mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 24.950 Punkten. Die erhoffte Annäherung an das Jahreshoch von 25.507 Zählern aus dem Januar bleibt damit vorerst aus.
Marktbeobachter führen die Zurückhaltung der Investoren auf den am Mittwoch anstehenden US-Arbeitsmarktbericht zurück. Viele Anleger scheinen eine abwartende Haltung einzunehmen und wichtige Positionierungen auf den Tag nach der Datenveröffentlichung zu verschieben. Diese Vorsicht spiegelt sich auch in der Seitwärtsbewegung anderer deutscher Indizes wider.
Der MDAX der mittelgroßen Werte verliert 0,1 Prozent auf 31.936 Punkte. Auch der europäische Leitindex EuroStoxx 50 startet mit leichten Abschlägen in den Handelstag. Die fehlende internationale Unterstützung bremst die Kauflaune zusätzlich aus.
Schwacher Rückenwind aus Übersee
Die US-Börsen verloren am Montagabend nach europäischem Handelsschluss deutlich an Momentum. Der positive Impuls, der den DAX am Nachmittag noch gestützt hatte, verpuffte damit weitgehend. Die Wall Street konnte ihre Tagesgewinne nicht ausbauen und schloss nur knapp im Plus.
Aus Asien kommen gemischte Signale. Während der japanische Nikkei-225 ein neues Rekordhoch markierte, blieb dieser Aufschwung weitgehend auf Tokio beschränkt. Der Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei sorgte dort für einen Sondereffekt, der jedoch keine Strahlkraft auf europäische Märkte entwickelte. Andere asiatische Handelsplätze zeigten sich überwiegend lustlos.
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Zur AktienanalyseFokus auf Arbeitsmarktdaten
Anleger richten ihren Blick nun fest auf die am Mittwoch anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Diese könnten wichtige Hinweise auf die weitere Geldpolitik der Federal Reserve liefern und damit die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben. Bis dahin dürfte der Handel von Zurückhaltung geprägt bleiben, wobei die 25.000-Punkte-Marke als wichtige psychologische Unterstützung gilt.


