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DAX erholt sich und US-Börsen legen zu

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DAX erholt sich und US-Börsen legen zu

Der deutsche Leitindex DAX hatte seine jüngste Abwärtsbewegung vorerst stoppen können und schloss mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 20.271,33 Punkten. Dabei rückte das Rekordhoch von knapp 20.523 Punkten aus dem vergangenen Monat wieder in den Fokus. Anleger schöpften Hoffnung auf eine weniger konfrontative Zollpolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump, nachdem Berichte über mögliche kleinere Zollanhebungen erschienen waren. Experten bewerteten dies als ein vorsichtiges Signal, dessen tatsächliche Umsetzung ungewiss blieb.

Auch die US-Börsen starteten positiv in den Handelstag. Der Dow Jones Industrial verzeichnete einen Zuwachs von 0,48 Prozent auf 42.500 Punkte, während der Nasdaq 100 um 0,78 Prozent auf 20.946 Punkte stieg. Der S&P 500 legte ebenfalls zu und erreichte 5.869 Punkte, was auf eine Stabilisierung nach jüngsten Verlusten hinwies. Positive Signale kamen zudem von den US-Erzeugerpreisen, die im Dezember weniger stark als erwartet gestiegen waren. Marktteilnehmer blickten gespannt auf die kommenden Verbraucherpreisdaten.

Der Euro hatte eine leichte Erholung gegenüber dem US-Dollar gezeigt und wurde zuletzt bei 1,0269 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0245 Dollar festgesetzt. In den letzten Tagen hatte der Dollar Auftrieb erhalten, da starke US-Arbeitsmarktdaten die Spekulation auf Zinssenkungen in den USA gedämpft hatten.

Im Industriesektor hatte Boeing einen weiteren Rückschlag verzeichnet. Der Flugzeugbauer lieferte im Jahr 2024 lediglich 348 Maschinen aus und fiel damit weiter hinter Airbus zurück, der trotz Zuliefererengpässen 766 Flugzeuge auslieferte. Im Automobilsektor meldete Volkswagen einen Rückgang der Fahrzeugauslieferungen um 2,3 Prozent auf 9,03 Millionen Einheiten, insbesondere aufgrund schwacher Verkaufszahlen in China.

Tesla hatte derweil die Produktion eines überarbeiteten Model Y im Werk Grünheide gestartet und blieb mit knapp 1,79 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen im Jahr 2024 ein bedeutender Akteur im Markt für Elektroautos. Daimler Truck hingegen verzeichnete einen Absatzrückgang von 12 Prozent auf 460.409 Fahrzeuge, wobei die Märkte in Europa und Asien besonders schwächelten.

Die Vonovia-Tochter Deutsche Wohnen hatte den Verkauf von 13 Hamburger Pflegeheimen an die Stadt Hamburg angekündigt, während der österreichische Konzern OMV im Gasstreit mit Gazprom einen positiven Millioneneffekt erwartet hatte. Zudem plante Cellcentric, ein Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Volvo, ab 2030 mit der Serienproduktion von Brennstoffzellen für emissionsfreie Lkw zu beginnen.

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