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Cramer: Trump-Volatilität als Kaufchance nutzen

CNBC-Börsenexperte Jim Cramer rät Anlegern, die durch Trump-Zolldrohungen ausgelöste Marktvolatilität als Einstiegschance zu nutzen. Die US-Börsen erholten sich am Mittwoch um über 1 Prozent.

Cramer: Trump-Volatilität als Kaufchance nutzen

Die erneuten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump haben die Aktienmärkte diese Woche in Turbulenzen versetzt. Doch genau diese Schwankungen bieten laut CNBC-Börsenexperte Jim Cramer attraktive Kaufgelegenheiten für Investoren. Die Wall Street reagiere mittlerweile reflexartig auf Trumps politische Ankündigungen – unabhängig davon, ob diese tatsächlich umgesetzt werden.

Märkte erholen sich nach Grönland-Entwarnung

Am Mittwoch zeigten die US-Börsen eine deutliche Erholung. Der S&P 500, Nasdaq und Dow Jones Industrial Average legten jeweils um mehr als 1 Prozent zu. Auslöser war Trumps Aussage, militärische Maßnahmen zur Übernahme Grönlands auszuschließen. Später verkündete er ein "Rahmenwerk" für ein Abkommen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte.

"Von der Handelspolitik über die Steuerpolitik bis hin zur Kapitalrückführungspolitik oder Militärpolitik sind die Auswirkungen auf den Aktienmarkt wichtiger als alles andere, abgesehen von der Zinsentwicklung", erklärte Cramer. Die Markterholung stoppte den "Sell America"-Handel, der am Dienstag die Börsen belastet hatte.

Zolldrohungen gegen Europa vorerst vom Tisch

Die Sorgen der Anleger hatten sich insbesondere auf Trumps angekündigte Zölle gegen europäische Nationen konzentriert. Im Zuge des Deal-Rahmenwerks vom Mittwoch ruderte Trump jedoch zurück und verschob die für den kommenden Monat angekündigten europäischen Zölle.

Bewährtes Muster: Volatilität als Chance

Cramer betont, dass Investoren dieses Muster bereits kennen – und das Ende sei tendenziell immer dasselbe. Seine Empfehlung: Anleger sollten zwar weiterhin mit Volatilität rechnen, aber bereit bleiben, Qualitätsaktien zu vergünstigten Preisen aufzunehmen. Die Trump-bedingten Kursschwankungen erwiesen sich in der Vergangenheit regelmäßig als temporäre Phänomene.

Strategie für langfristigen Vermögensaufbau

Für deutsche Anleger bedeutet dies: Kurzfristige politische Turbulenzen sollten nicht zu Panikverkäufen führen. Stattdessen können die durch Trump-Tweets oder -Ankündigungen ausgelösten Kursrücksetzer als Einstiegsgelegenheit in fundamentalstarke Aktien genutzt werden. Entscheidend bleibt die Fokussierung auf Qualitätsunternehmen mit soliden Geschäftsmodellen.

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