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Cigna steigert Gewinn und Umsatz dank Evernorth-Wachstum

Der US-Gesundheitskonzern Cigna übertrifft im ersten Quartal die Erwartungen – angetrieben vom boomenden Pharmacy-Benefit-Geschäft Evernorth.

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Cigna steigert Gewinn und Umsatz dank Evernorth-Wachstum

Die Cigna Group hat im ersten Quartal sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz zugelegt. Treiber des Wachstums war das Pharmacy-Benefit-Management-Geschäft Evernorth, das weiter an Fahrt gewinnt. Damit konnte das Unternehmen die Folgen der Veräußerung seines Medicare-Geschäfts und verwandter Sparten aus dem Vorjahr weitgehend ausgleichen.

Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich: Cigna erzielte einen Gewinn von 1,65 Milliarden US-Dollar, was 6,26 US-Dollar je Aktie entspricht. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen noch 1,32 Milliarden US-Dollar bzw. 4,85 US-Dollar je Aktie ausgewiesen – ein Anstieg von rund 25 Prozent beim Gewinn je Aktie.

Bereinigte Ergebnisse übertreffen Analystenerwartungen

Besonders bemerkenswert ist das bereinigte Ergebnis je Aktie: Es belief sich auf 7,79 US-Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Analystenprognose von 7,60 US-Dollar je Aktie, die im Rahmen einer FactSet-Umfrage ermittelt wurde. Dies signalisiert, dass das operative Kerngeschäft von Cigna robuster aufgestellt ist, als Marktbeobachter erwartet hatten.

Auch beim Umsatz lieferte Cigna eine starke Leistung ab. Die Erlöse stiegen um rund 5 Prozent auf 68,49 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz von 66,29 Milliarden US-Dollar gerechnet – Cigna übertraf diese Schätzung damit um mehr als 2 Milliarden US-Dollar.

Evernorth als zentraler Wachstumsmotor

Das Pharmacy-Benefit-Management-Segment Evernorth spielt für Cigna eine zentrale Rolle. Pharmacy-Benefit-Manager – auf Deutsch auch als Arzneimittelleistungsmanager bezeichnet – handeln im Auftrag von Krankenversicherungen und Arbeitgebern Preise mit Pharmaunternehmen aus und verwalten Medikamentenpläne für Versicherte. In den USA ist dieses Geschäftsmodell ein bedeutender Teil des Gesundheitssystems.

Das Wachstum bei Evernorth ist umso bedeutsamer, da Cigna im vergangenen Jahr sein Medicare-Geschäft veräußert hat. Medicare ist das staatliche US-Krankenversicherungsprogramm für Personen ab 65 Jahren. Der Verkauf dieser Sparte hätte das Wachstum belasten können – doch Evernorth federte diesen Effekt offenbar erfolgreich ab.

Für deutsche Anleger, die Cigna im Blick haben, zeigt das Quartalsergebnis, dass der Konzern trotz struktureller Veränderungen im Portfolio auf einem soliden Wachstumspfad bleibt. Die Übertreffung der Konsensschätzungen sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie dürfte das Vertrauen der Investoren in die strategische Ausrichtung des Unternehmens stärken.

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