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Carolina Rush bestätigt Kupfer-Porphyr-System in großer Tiefe beim Brewer-Projekt

Erste Tiefbohrungen auf dem Brewer Gold-Kupfer-Projekt in South Carolina liefern vielversprechende Ergebnisse für ein großes hydrothermales System.

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Carolina Rush bestätigt Kupfer-Porphyr-System in großer Tiefe beim Brewer-Projekt

Die Carolina Rush Corporation (TSXV: RUSH / OTCQB: PUCCF) hat die Ergebnisse ihres ersten systematischen Tiefbohrprogramms auf dem Brewer Gold-Kupfer-Projekt in South Carolina, USA, veröffentlicht. Das Programm umfasste drei Bohrlöcher mit insgesamt über 3.579 Metern und wurde in Partnerschaft mit der OceanaGold Corporation (TSX/NYSE: OGC) im Rahmen einer Earn-in-Vereinbarung über Explorationsausgaben von bis zu 20 Millionen US-Dollar durchgeführt.

Das Bohrprogramm stellt den ersten systematischen Test des Porphyr-Potenzials von Brewer dar. Ziel war es, die Quelle des großen hydrothermalen Systems von Brewer zu bewerten und das geologische Modell des Unternehmens zu überprüfen. Die Ergebnisse bestätigen nun Schlüsselelemente dieses Modells und verfeinern die Zielerfassung für eine potenzielle Porphyr-Kupfer-Gold-Entdeckung wesentlich.

Bohrloch 37 liefert klare Porphyr-Signale

Besonders aufschlussreich sind die Ergebnisse von Bohrloch B26C-037 (Bohrloch 37). Das Bohrloch durchteufte ab einer Tiefe von 198 Metern einen 410 Meter langen Abschnitt mit erhöhtem Kupfergehalt von durchschnittlich 183 ppm Kupfer. Zum Vergleich: Die normalen Hintergrundwerte bei Brewer liegen bei weniger als 50 ppm Kupfer – der gemessene Wert liegt also mehr als dreimal so hoch.

Die Kupfermineralisierung ist dabei überwiegend in Chalkopyrit gebunden, dem primären Kupfermineral, das typischerweise mit Porphyr-Kupfer-Systemen in Verbindung steht. Dies deutet auf eine hydrothermale Umgebung mit höheren Temperaturen hin und unterscheidet sich klar von der bekannten oberflächennahen Mineralisierung bei Brewer, die kein Chalkopyrit enthält.

CEO Layton Croft kommentierte die Ergebnisse: „Zusammen mit der B-Typ-Aderung und der Alterationszonierung von Bohrloch 37 bestätigen diese Ergebnisse, dass wir uns eindeutig innerhalb eines magmatisch-hydrothermalen Systems befinden. Obwohl wir noch keine Porphyrquelle identifiziert haben, haben unsere ersten Tiefbohrungen unser Verständnis des Systems erheblich verbessert und, was wichtig ist, unsere Zielerfassung dorthin verfeinert, wo wir eine solche Quelle vermuten."

Merkmale eines klassischen Porphyr-Systems

Neben den Kupferwerten wurden in Bohrloch 37 weitere typische Merkmale von Porphyr-Systemen identifiziert. Bänderartige Quarz-Sulfid-Aderungen, sogenannte „B-Typ"-Adern, wurden über mehrere Intervalle beobachtet. Diese stehen mit magmatisch-hydrothermalen Fluidpfaden in Porphyrsystemen in Verbindung. Zudem wurden mehrere spät- bis intermineralische Porphyr-Dikes durchteuft, was eine mehrphasige intrusive Aktivität bestätigt.

Eine vorhersehbare, gut entwickelte Alterationszonierung – von Quarz-Pyrophyllit-Topas über Serizit-Chlorit bis hin zu Chlorit-Epidot – wurde in mehreren Bohrlöchern beobachtet. Dieses Muster stimmt mit magmatisch-hydrothermalen Systemen überein und liefert wichtige Vektoren für die weitere Exploration.

Zielgebiet verschiebt sich nach Nordwesten

Eine Neuinterpretation der geophysikalischen Magnetotellurik-Daten (MT) hat ergeben, dass die zuvor anvisierte Anomalie mit niedrigem spezifischem Widerstand eher eine periphere Alterationszone darstellt als den eigentlichen Intrusivkörper. Das aktualisierte geologische Modell deutet nun auf einen Nordwest-Vektor in Richtung eines potenziellen Porphyrzentrums hin, wo sich das System zu verstärken scheint.

Das bestätigte Ausmaß der Alteration erstreckt sich weit über den Fußabdruck der bekannten Mineralressource von Brewer hinaus. Laut Croft unterstreicht dies „das Potenzial für weitere Gold- und Kupferentdeckungen auf dem gesamten Grundstück". Epithermale Goldsysteme wie Brewer sind häufig mit großen magmatisch-hydrothermalen Systemen assoziiert, was zusätzliche Explorationsmöglichkeiten eröffnet.

Weitere Ergebnisse und nächste Schritte

Die Ergebnisse der Bohrlöcher B26C-038 und B26C-039 stehen noch aus. Parallel dazu läuft eine integrierte geologische, geochemische und geophysikalische Interpretation. Zukünftige Bohrungen sollen durch Ziele gestützt werden, die durch die aktualisierte Vektorierung definiert werden.

Porphyr-Kupfer-Lagerstätten gehören zu den bedeutendsten Kupferquellen weltweit und werden typischerweise über mehrere Bohrkampagnen hinweg entdeckt. Carolina Rush und OceanaGold sehen sich nach dieser ersten Kampagne auf einem vielversprechenden Weg – auch wenn die eigentliche Porphyrquelle noch nicht lokalisiert wurde.

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