Cal-Maine Foods: Gewinn bricht ein, schlägt aber Erwartungen
Der US-Eierproduzent Cal-Maine Foods leidet unter stark gesunkenen Eierpreisen – übertrifft aber die Analystenprognosen deutlich.

Cal-Maine Foods, der größte Eierproduzent der USA, hat im dritten Geschäftsquartal (bis 28. Februar) einen massiven Gewinnrückgang verbucht. Der Nettogewinn brach von 508,5 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf nur noch 50,5 Millionen Dollar ein – ein Rückgang von rund 90 Prozent. Hauptursache sind deutlich niedrigere Eierpreise, nachdem die Notierungen im Vorjahr historische Höchststände erreicht hatten.
Trotz des dramatischen Einbruchs überraschte Cal-Maine die Wall Street positiv. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,06 Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 70 Cent pro Aktie deutlich. Auch beim Umsatz schlug das Unternehmen die Prognosen: Die Erlöse sanken zwar um 53 Prozent auf 667 Millionen Dollar, lagen aber über den erwarteten 642,5 Millionen Dollar.
Diversifizierung federt den Preisverfall ab
Cal-Maine hat in den vergangenen Monaten gezielt gegengesteuert. Das Unternehmen erweiterte sowohl die Größe als auch die geografische Reichweite seines Eiergeschäfts und investierte gleichzeitig in den Wachstumsbereich Fertiggerichte. Diese Diversifizierungsstrategie half, die Auswirkungen des Preisrückgangs bei Eiern zumindest teilweise abzumildern.
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Zur AktienanalyseFür deutsche Anleger ist Cal-Maine Foods (Ticker: CALM) an der Nasdaq gelistet und gilt als Barometer für den US-Eiermarkt. Der Vorjahresvergleich war besonders schwierig, da die Eierpreise in den USA 2024 infolge der Vogelgrippe-Ausbrüche auf Rekordniveaus gestiegen waren. Der aktuelle Rückgang spiegelt eine Normalisierung des Marktes wider, auch wenn die Preise weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt liegen.


