Buffett: Apple zu früh verkauft – würde Aktie wieder kaufen
Warren Buffett bedauert den frühen Verkauf seiner Apple-Anteile, wartet aber auf günstigere Kurse.

Warren Buffett hat auf der Berkshire-Hathaway-Hauptversammlung eingeräumt, Apple zu früh verkauft zu haben. Der legendäre Investor erklärte, er würde weitere Anteile erwerben – allerdings erst dann, wenn die Bewertung attraktiver werde. Im aktuellen Marktumfeld sieht er dafür noch keinen Anlass.
Apple bleibt trotz der Verkäufe die größte Einzelposition im Portfolio von Berkshire Hathaway. Laut InsiderScore hat der Mischkonzern seine Beteiligung Ende 2025 auf rund 61,96 Milliarden US-Dollar reduziert. Dennoch hält Buffett an seiner positiven Grundeinschätzung des iPhone-Herstellers fest.
Die Apple-Aktie hat zuletzt deutlich an Wert verloren: Gegenüber ihrem jüngsten Hoch steht ein Minus von mehr als 14 Prozent, allein im März sank der Kurs um über 6 Prozent. Buffett betonte jedoch, dass die Aktie trotz dieser Kurskorrektur noch nicht günstig genug sei, um erneut einzusteigen.
Buffett lobt Tim Cook – und zieht Vergleich zu Steve Jobs
Besonders bemerkenswert: Buffett äußerte sich lobend über die Unternehmensführung durch Apple-CEO Tim Cook. Im direkten Vergleich mit Gründer Steve Jobs stellte er Cook in ein positives Licht. Mit der Apple-Investition habe Berkshire vor Steuern einen Gewinn von mehr als 100 Milliarden US-Dollar erzielt – eine der erfolgreichsten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Konzerns.
Der breitere Marktkontext spielt bei Buffetts Zurückhaltung eine wichtige Rolle. Sowohl der Dow Jones Industrial Average als auch der Nasdaq Composite befinden sich derzeit in einer technischen Korrektur. In solchen Phasen hält Buffett traditionell Pulver trocken, um bei echten Schnäppchenkursen zuschlagen zu können.
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Zur AktienanalyseBuffett bleibt Chairman – CEO-Rolle abgegeben
Anfang 2026 trat Buffett nach sechs Jahrzehnten als CEO von Berkshire Hathaway zurück. Er bleibt dem Unternehmen jedoch als Chairman erhalten und behält damit weiterhin erheblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Konglomerats. Für Anleger weltweit bleiben seine Einschätzungen ein wichtiger Gradmesser für die Stimmung an den Märkten.


