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Börsen zeigen sich nach SVB-Pleite stabil

Der tägliche Marktbericht von Aktien.news

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Börsen zeigen sich nach SVB-Pleite stabil

Die Aktienmärkte waren am vergangenen Freitag in Turbulenzen geraten, nachdem die Silicon Valley Bank zusammengebrochen war. Dies führte zu erheblichen Einbußen an den internationalen Märkten. Der deutsche Leitindex DAX schloss am Freitag mit einem Abschlag von 1,3 Prozent bei 15.427,97 Punkten. Vor dem Xetra-Handelsstart wurde der DAX von dem Broker IG jedoch moderat im Plus mit 15.450 Zählern taxiert. Der SVB-Zusammenbruch könnte für die Märkte jedoch auch positive Folgen haben, da die gestiegenen Sorgen vor einer Bankenkrise in den USA die Erwartungen bezüglich der Zinserhöhungen reduziert haben.

Die steigenden Zinsen an den Kapitalmärkten wirkten zuletzt bremsend auf den deutschen Leitindex, der seit Anfang Februar um die Marke von 15.400 Punkten pendelt. Analysten sprechen von einem "Ping Pong" des DAX und einem "Seitwärtsmodus auf hohem Niveau". Der Kollaps der Silicon Valley Bank sorgt für Unsicherheit und Rätselraten bei Anlegern, da niemand sicher sagen kann, welche Folgen dies für die Märkte haben wird.

Die Pleite der Silicon Valley Bank hat auch Auswirkungen auf die US-Börsen gehabt. Der Dow Jones verlor 1,1 Prozent auf 31.909 Punkte, der S&P 500 sackte um 1,5 Prozent auf 3861 Zähler ab und der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 1,8 Prozent auf 11.138 Punkte. Auch in Asien zeigten die Vorgänge Wirkung. Der Nikkei büßte 1,1 Prozent auf 27.833 Punkte ein, während die Börse in Shanghai um 0,8 Prozent im Plus lag.

Der Softwarekonzern SAP hat seine Mehrheitsbeteiligung an der Datenanalyse-Firma Qualtrics für 7,7 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Silver Lake verkauft. Qualtrics kommt damit auf einen Unternehmenswert von rund 12,5 Milliarden Dollar. Der Facebook-Konzern Meta denkt derweil über eine Twitter-Alternative nach und plant ein eigenständiges dezentrales Online-Netzwerk für Text-Updates.

Der US-Flugzeugbauer Boeing kann seinen Langstreckenjet 787 Dreamliner wieder an Kunden übergeben, nachdem die US-Luftfahrtaufsicht FAA mitgeteilt hat, dass Boeing die Bedenken der Behörde ausgeräumt hat. Saudi Aramco, der staatliche Ölkonzern Saudi-Arabiens, hat im vergangenen Jahr dank hoher Ölpreise und gestiegener Nachfrage einen kräftigen Gewinnsprung von 110 Milliarden auf 161 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

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