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BofA empfiehlt Verkauf: NZD/USD unter Druck durch Dollar-Stärke

Die Bank of America rät zum Verkauf des Währungspaares NZD/USD. Kurzfristige Dollar-Stärke und erwartete Zinssenkungen in Neuseeland belasten die Kiwi-Währung.

BofA empfiehlt Verkauf: NZD/USD unter Druck durch Dollar-Stärke

Die Bank of America (BofA) hat eine Verkaufsempfehlung für das Währungspaar Neuseeland-Dollar gegen US-Dollar (NZD/USD) ausgesprochen. Trotz einer grundsätzlich negativen Einschätzung für den Greenback im Gesamtjahr 2024 sehen die Analysten kurzfristige Aufwärtspotenziale für die US-Währung.

Dollar zeigt kurzfristige Stärke

Die jüngste Stabilisierung der US-Wirtschaftsdaten und der Fokus auf fiskalische Stimulierungsmaßnahmen im ersten Quartal könnten die Stimmung für den Dollar verbessern, so die BofA. Zudem habe der USD bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber Risiken bezüglich der Unabhängigkeit der Federal Reserve gezeigt. Die kurzfristigen Zinssätze könnten vor dem für Juni geplanten Führungswechsel bei der Fed nach oben neu bewertet werden.

Langfristig bleibt BofA Dollar-skeptisch

Mittelfristig hält die Bank allerdings an ihrer bärischen USD-Prognose für 2024 fest. Diese basiert auf nachlassender Inflation, Bedenken am Arbeitsmarkt und einer wahrscheinlich dovischen Haltung der Federal Reserve. Dennoch sieht die BofA Spielraum für eine kurzfristige Dollar-Stärke gegenüber ausgewählten Währungen – insbesondere dem Neuseeland-Dollar.

RBNZ-Zinssenkung im Mai erwartet

Für Neuseeland zeichnen die BofA-Analysten ein herausforderndes Bild. Trotz aufkommender Anzeichen wirtschaftlicher Stabilisierung mit sich verbessernder Stimmung und Wirtschaftsaktivität belasten ungenutzte Kapazitäten weiterhin die Inflation. Die Bank prognostiziert, dass die Teuerungsrate im Jahr 2026 sowohl die Prognosen der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) als auch die Markterwartungen unterschreiten wird.

Hawkische RBNZ-Kommunikation täuscht

Dies bereite den Boden für eine Zinssenkung der neuseeländischen Notenbank bereits im Mai, argumentiert die BofA. Die restriktive Kommunikation der RBNZ im November, die eine signifikante Neubewertung am Markt ausgelöst hatte, dürfte sich demnach als zu hawkisch erweisen. Für Anleger bedeutet dies: Der Neuseeland-Dollar könnte unter Druck geraten, während der US-Dollar zumindest kurzfristig profitiert.

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