ANZEIGE

BoE-Notenbankerin: Zinserhöhung zunehmend wahrscheinlich, falls Energieschock anhält

Clare Lombardelli warnt, dass die Bank of England die Zinsen anheben muss, wenn höhere Energiepreise anhalten.

•• 5 Min
BoE-Notenbankerin: Zinserhöhung zunehmend wahrscheinlich, falls Energieschock anhält

Eine hochrangige Entscheidungsträgerin der Bank of England (BoE) hat gewarnt, dass eine Zinserhöhung „zunehmend wahrscheinlich" wird, falls die höheren Energiepreise anhalten. Clare Lombardelli, stellvertretende Gouverneurin der BoE für die Geldpolitik, sagte am Donnerstag, es gebe bislang zwar wenig Anzeichen dafür, dass der durch den Iran-Krieg ausgelöste Schock persistenten inflationsfördernden Druck erzeugt. Dennoch seien die Bedingungen für indirekte und sekundäre Effekte dabei, sich zu verfestigen.

Lombardelli sprach auf einer Konferenz in Warschau. Sie verwies darauf, dass Unternehmen bis dato eine „überraschende Fähigkeit" gezeigt hätten, höhere Energiepreise zu absorbieren – doch diese Fähigkeit habe Grenzen. Direkte Kostenbelastungen würden zunehmend wahrscheinlich zu höheren Inflationserwartungen, Forderungen nach höheren Löhnen und dem Druck führen, Verkaufspreise anzupassen.

„Die relevante Frage ist daher nicht, ob wir bereits indirekte und sekundäre Effekte in den Daten beobachten können, sondern ob sich die Bedingungen für diese indirekten und sekundären Effekte zunehmend verfestigen", sagte Lombardelli. Sie fügte hinzu: „Auf dieser Grundlage wird die Politik zunehmend wahrscheinlich eine Straffung benötigen, wenn die erhöhten Energiepreise anhalten, solange keine klaren Beweise für Deflation oder schwächere Konjunkturaktivität vorliegen."

Die Details

Lombardellis Äußerungen stehen im krassen Gegensatz zur Einschätzung der OECD mit Sitz in Paris, die diese Woche erklärte, die britische Geldpolitik sei bereits stark genug, um die Inflation im Zaum zu halten. Das Land werde im Vergleich zu den USA und der Eurozone „von einer anderen Position aus" mit der Lage konfrontiert, so die OECD.

Ihre Rede untermauert jedoch die hawkische Botschaft der BoE aus der vergangenen Woche, nachdem diese beschlossen hatte, die Zinsen bei 3,75 Prozent unverändert zu lassen. Drei Mitglieder des Monetary Policy Committee (MPC) stimmten dagegen und bevorzugten eine sofortige Zinserhöhung. Der BoE-Gouverneur Andrew Bailey warnte zudem, dass „die Politik möglicherweise verschärft werden muss", da Zinserhöhungen umso wahrscheinlicher werden, je länger die Turbulenzen auf den Energiemärkten andauern.

Die Märkte preisen bis Ende nächsten Jahres vier Zinsanhebungen um je einen Viertelpunkt im Vereinigten Königreich ein. Lombardelli sagte, es gebe noch wenig Hinweise darauf, dass Unternehmen die höheren Energiekosten an die Preise anderer Güter und Dienstleistungen weitergeben, obwohl die BoE erwartet hatte, dass diese „sekundären" Effekte die Inflation bereits um etwa 0,3 Prozentpunkte erhöhen würden.

Das Lohnwachstum – das die BoE als wichtigen Indikator für persistierenderen Preisdruck ansieht – hat im Laufe des Jahres ebenfalls abgenommen, und die Lebensmittelinflation liegt auf einem Zweijahrestief. Lombardelli sagte jedoch, die Aussichten für Lebensmittelpreise seien angesichts der Energiekosten, Dürren, Störungen bei den Düngemittellieferungen und der Risiken extremer Wetterereignisse aufgrund von El Niño „keineswegs rosig".

Sie fügte hinzu, dass jährliches Lohnwachstum von etwa 3,25 Prozent „langfristig mit dem Inflationsziel vereinbar sein könnte", Arbeitnehmer jedoch einen größeren Gehaltsruck erleiden müssten, während die Energiepreise hoch blieben, um die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der BoE zurückzuführen.

Sarah Breeden, ihre Kollegin und weitere stellvertretende Gouverneurin der BoE, sagte bei einer Veranstaltung in London, dass je größer und länger der Energieschock sei, desto wahrscheinlicher sei es, dass die Zentralbank „substantielle" sekundäre Effekte in Preisen und Löhnen finden werde, die eine politische Reaktion erfordern. Breeden fügte hinzu, sie habe beim September-Treffen der BoE nicht dazu geneigt, die Zinsen zu erhöhen, aber da sich das Gleichgewicht der Risiken verschiebe und konkretisiere, werde es „zunehmend angemessen sein, dass der Leitzins reagiert".

Breeden betonte, dass sie einen „Sitzung-für-Sitzung"-Ansatz bei der Festlegung der Zinsen verfolgen werde, anstatt sich im Voraus über die Aussichten festzulegen. „Wir könnten im Laufe der Zeit feststellen, dass wir viel mehr tun müssen, aber ich denke, die Frage ist jetzt für mich: Müssen wir den ersten Schritt tun?"

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 30.04.2026 berichtete aktien.news, dass die Bank of England ihren Leitzins unverändert bei 3,75 % belassen hatte. Gouverneur Andrew Bailey betonte damals, es handele sich um eine bewusste, aktive Entscheidung und nicht um passives Abwarten. Gleichzeitig legte die Notenbank Szenarien für die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges vor, die unter bestimmten Umständen eine deutliche Zinserhöhung notwendig machen könnten. Bailey stellte klar, dass die Entscheidung keine versteckte Botschaft über künftige Zinsschritte enthalte.

Ein weiterer Bericht vom 30.04.2026 ergänzte, dass der MPC mit 8 zu 1 Stimmen für die Beibehaltung votierte. Lediglich Chefökonom Huw Pill plädierte für eine sofortige Anhebung auf 4,0 %. Die Entscheidung fiel einen Tag nach dem identischen Schritt der US-Notenbank Federal Reserve und kurz vor der erwarteten Zinspause der Europäischen Zentralbank.

Am 31.07.2026 berichtete aktien.news, dass Huw Pill eindringlich vor anhaltendem Inflationsdruck in der britischen Wirtschaft warnte und als Ursache die gestiegenen Energiepreise im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen den USA und dem Iran nannte. Pill gehörte zu den drei Mitgliedern des geldpolitischen Ausschusses, die gegen die Mehrheitsentscheidung zur Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus stimmten. Der Ausschuss entschied mit 6:3 Stimmen, die Zinsen unverändert zu lassen; Pill, Catherine Mann und Megan Greene votierten für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt. Damit verschärfte sich die interne Spaltung gegenüber der vorangegangenen Sitzung im Juni.

Ein weiterer Bericht vom 31.07.2026 hielt fest, dass Pill vor einem schleichenden Aufbau von Inflationsdruck warnte und betonte, dieser habe sich noch nicht in einer erheblichen Destabilisierung der Inflationserwartungen niedergeschlagen, die Lage müsse aber weiterhin aufmerksam beobachtet werden.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung in Großbritannien vor allem als Signal für die globale Zinslandschaft relevant. Die BoE steht mit ihrer hawkischen Haltung im Kontrast zur OECD-Einschätzung, was zeigt, wie unterschiedlich die Notenbanken die Inflationsrisiken durch den Iran-Krieg bewerten. Die Märkte preisen bereits vier Zinsanhebungen um je einen Viertelpunkt bis Ende nächsten Jahres ein – ein Hinweis darauf, dass Anleger an den britischen Renten- und Devisenmärkten mit steigenden Zinsen rechnen.

Gleichzeitig betonen sowohl Lombardelli als auch Breeden, dass die Entscheidungen datenabhängig und „Sitzung für Sitzung" getroffen werden. Für Anleger bedeutet das eine erhöhte Unsicherheit über den genauen Pfad der Geldpolitik. Die BoE selbst erwartet, dass sekundäre Effekte die Inflation bereits um etwa 0,3 Prozentpunkte erhöht haben sollten – bislang ist dieser Effekt in den Daten aber noch nicht klar sichtbar.

Ausblick

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob die erhöhten Energiepreise anhalten. Lombardelli machte deutlich, dass eine Straffung „zunehmend wahrscheinlich" wird, solange keine klaren Beweise für Deflation oder schwächere Konjunkturaktivität vorliegen. Breeden verwies auf das September-Treffen der BoE, bei dem sie noch nicht zu einer Zinserhöhung tendierte, und stellte einen „Sitzung-für-Sitzung"-Ansatz in Aussicht. Die Märkte preisen bis Ende nächsten Jahres vier Zinsanhebungen um je einen Viertelpunkt ein.

Kurz erklärt

  • Leitzins: Der zentrale Zinssatz, den eine Zentralbank festlegt und der die Kreditkosten in der gesamten Wirtschaft beeinflusst.
  • Sekundäre Effekte: Indirekte Preissteigerungen, die entstehen, wenn höhere Kosten etwa für Energie an andere Güter, Dienstleistungen oder Löhne weitergegeben werden.
  • Hawkisch: Eine geldpolitische Haltung, die auf straffere Zinsen und konsequente Inflationsbekämpfung ausgerichtet ist.
Bank Of EnglandZinserhöhungClare LombardelliEnergieschockIran-KriegInflationLeitzinsGeldpolitik

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.