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BitSafe startet dezentralen App-Layer für Canton Network mit Millionenförderung

BitSafe erhält über 1 Million Dollar Förderung und launcht den Decentralization Manager als Open-Source-Framework für institutionelle DeFi-Anwendungen.

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BitSafe startet dezentralen App-Layer für Canton Network mit Millionenförderung

BitSafe hat am 28. Juli 2026 in New York die öffentliche Beta-Phase des sogenannten Decentralization Manager gestartet. Das Open-Source-Framework richtet sich an Entwickler, die dezentrale Finanzanwendungen im Canton Network aufbauen wollen. Unterstützt wird das Projekt durch einen Zuschuss des Canton Foundation Development Fund in Höhe von über 1 Million US-Dollar – konkret 8.500.000 $CC.

Das Canton Network hat sich laut BitSafe zu einer kritischen Infrastruktur für Institutionen entwickelt, die echtes Kapital und operative Abläufe auf die Blockchain bringen. Bislang musste jedes Entwicklerteam, das auf Canton aufbaut, Infrastrukturen für Threshold-Custody, Governance und Audits eigenständig von Grund auf neu entwickeln. Genau hier setzt der Decentralization Manager an: Er macht diese Komponenten wiederverwendbar, sodass Teams ihre Ressourcen auf die eigentliche Anwendungsentwicklung konzentrieren können.

Was der Decentralization Manager bietet

Das Framework wurde unabhängig vom Sicherheitsunternehmen Quantstamp geprüft und kommt mit vorgefertigten Frameworks für die Token-Ausgabe und Verwahrung. Es ermöglicht Institutionen, die datenschutzorientierte Architektur des Canton Networks weiterhin zu nutzen und gleichzeitig operative Risiken durch die Verteilung von Abläufen auf mehrere unabhängige Betreiber zu reduzieren. Damit werden Single Points of Failure – also einzelne Schwachstellen, die ein gesamtes System gefährden können – gezielt eliminiert.

Als erster Live-Anwendungsfall des Decentralization Manager gilt CBTC, der erste nicht-native Vermögenswert auf Canton. Dabei handelt es sich um Bitcoin, das ins Canton Network gebracht wurde. CBTC verzeichnet bislang über 10 Millionen Transaktionen, und Node-Betreiber, die CBTC unterstützen, verdienen bereits einen Anteil an den Canton-Gebühren aus On-Chain-Transaktionen.

Chancen für Node-Betreiber und Entwickler

Der Decentralization Manager weitet dieses Modell nun auf das gesamte Canton-Ökosystem aus. Anwendungsentwickler erhalten dadurch einfacheren Zugang zu hochwertigen Node-Betreibern, die ihre Produkte unterstützen können. Im Gegenzug erhalten diese Betreiber denselben Anteil an den Canton-Gebühren – ein Anreizmodell, das beide Seiten des Ökosystems stärken soll.

Die öffentliche Beta-Phase ist ab sofort auf dem GitHub der Canton Foundation verfügbar. Ein weiterer Förderantrag ist laut BitSafe bereits in Arbeit. Entwickler, die Betreiber zur Vervollständigung ihrer sogenannten „Decentralized Party" benötigen, können sich direkt an BitSafe wenden, um mit geprüften Node-Betreibern auf institutionellem Niveau zusammengebracht zu werden.

Hintergrund: BitSafe und das Canton Network

BitSafe positioniert sich als Anbieter dezentraler, datenschutzkonformer Infrastruktur für digitale Vermögenswerte im Canton Network. Das Unternehmen ist bekannt als das Team, das Bitcoin erstmals zu Canton gebracht hat. Die Threshold-gesteuerte Multi-Sig-Infrastruktur von BitSafe verteilt Verwahrung und Governance auf mehrere Parteien und richtet sich damit gezielt an institutionelle Nutzer, die regulatorische Anforderungen wie Audit-Trails und verteiltes Vertrauen erfüllen müssen.

Institutionen, die Canton-native Token ausgeben und verwalten möchten, können zudem die Decentralization Services von BitSafe für maßgeschneiderte Tokenisierungsprojekte in Anspruch nehmen. Das Projekt unterstreicht den wachsenden Trend zur Tokenisierung realer Vermögenswerte auf institutionell ausgerichteten Blockchain-Netzwerken.

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