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Bitcoin bei 67.000 Dollar: Iran-Krieg bremst Krypto-Märkte

Die anhaltenden Kriegshandlungen im Iran drücken auf die Risikobereitschaft der Anleger und halten Bitcoin in engen Grenzen.

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Bitcoin bei 67.000 Dollar: Iran-Krieg bremst Krypto-Märkte

Bitcoin notiert am Dienstag kaum verändert bei rund 67.400 US-Dollar und steuert damit auf eine weitgehend stagnierende März-Performance zu. Die weltweit größte Kryptowährung legte bis zum frühen Morgen lediglich 0,2 Prozent zu. Hauptbelastungsfaktor bleibt die anhaltende Risikoaversion infolge des Iran-Krieges, der Händler gegenüber spekulativen Anlagen vorsichtig stimmt.

Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran zeigt kaum Anzeichen einer Deeskalation. Angriffe zwischen dem Iran und den umliegenden Golfstaaten halten weiter an, während die strategisch wichtige Straße von Hormus blockiert bleibt. Laut einem Bericht des Wall Street Journal erwägt US-Präsident Donald Trump jedoch möglicherweise ein Ende des direkten militärischen Engagements der USA.

Die Blockade der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öltransporte weltweit – hält die Energieversorgung unter Druck. Anhaltende Störungen könnten die energiegetriebene Inflation weiter anheizen und die globale Geldpolitik restriktiv halten. Für spekulative Vermögenswerte wie Kryptowährungen ist dieses Umfeld wenig förderlich.

Bitcoin im März: Kurz oben, schnell zurück

Im Laufe des März kletterte Bitcoin zeitweise auf bis zu 75.000 US-Dollar, pendelte sich jedoch rasch wieder in seiner gewohnten Handelsspanne ein. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 liegt die Kryptowährung damit rund 23 Prozent im Minus – ein deutlicher Rückstand gegenüber Gold, das trotz eines der schlechtesten Monatsrückgänge seiner Geschichte im Jahresvergleich noch 5,7 Prozent im Plus liegt.

Bei den Altcoins zeigt sich im März ein gemischtes Bild. Ether, die zweitgrößte Kryptowährung, steuert auf ein monatliches Plus von knapp 5 Prozent zu – nach sechs Monaten anhaltender Verluste ein kleines Aufatmen. XRP hingegen verliert im März 3,9 Prozent, Solana büßt rund 1,3 Prozent ein.

Besonders schwach schneidet Cardano ab, das im März auf einen Verlust von 12,6 Prozent zusteuert und damit das Schlusslicht unter den großen Kryptowährungen bildet. Auch Memecoins stehen unter Druck: $TRUMP verzeichnet ein Minus von 12,4 Prozent, Dogecoin gibt 2,8 Prozent nach. Solange der Iran-Konflikt schwelt und die Straße von Hormus blockiert bleibt, dürfte das Umfeld für Krypto-Investoren herausfordernd bleiben.

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