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BHP steigert Eisenerzproduktion um 3% und bestätigt Jahresprognose

Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP meldet solides Quartalswachstum trotz Zyklon-Störungen und erzielt deutlich höhere Kupferpreise.

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BHP steigert Eisenerzproduktion um 3% und bestätigt Jahresprognose

Die BHP Group Ltd (ASX: BHP) hat im dritten Geschäftsquartal eine Steigerung der Eisenerzproduktion um 3% im Jahresvergleich erzielt. Die westaustralischen Betriebe des weltgrößten Bergbaukonzerns produzierten im Quartal bis zum 31. März insgesamt 69,8 Millionen Tonnen Eisenerz auf 100%-Basis. Damit bestätigte BHP gleichzeitig seine Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr.

Im Vergleich zum Vorquartal verzeichnete die Produktion jedoch einen Rückgang von 10%. Als Hauptursache nannte BHP zwei schwere tropische Zyklone im Februar und März, die die Verschiffungen aus den westaustralischen Betrieben über den Hafen Port Hedland erheblich beeinträchtigten. Trotz dieser Widrigkeiten hält das Unternehmen an seiner jährlichen Produktionsprognose für Eisenerz von 284 bis 296 Millionen Tonnen fest.

Einigung mit China Mineral Resources Group

Ein weiteres wichtiges Signal sendet BHP mit dem Abschluss von Verhandlungen über Eisenerz-Verkaufsverträge mit der China Mineral Resources Group. Zuvor hatten Berichte darauf hingedeutet, dass Chinas staatlich unterstützter Eisenerzkäufer weiteren Käufen von BHP zugestimmt habe. Die Vereinbarung gilt als Zeichen der Entspannung in einem monatelangen Handelsstreit zwischen BHP und seinem wichtigsten Kunden China. Für deutsche Anleger ist dies relevant, da China als weltgrößter Stahlproduzent den globalen Eisenerzmarkt maßgeblich beeinflusst.

Bei den Eisenerzverkäufen musste BHP allerdings einen Preisrückgang hinnehmen: Der durchschnittlich erzielte Preis sank um 2% auf 84,91 US-Dollar pro feuchte Tonne. Dies spiegelt den allgemeinen Druck auf die Eisenerzpreise wider, der durch eine schwächere Stahlnachfrage in China mitverursacht wird.

Kupfer: Produktionsrückgang, aber deutlich höhere Preise

Im Kupfersegment zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Kupferproduktion von BHP sank im dritten Quartal im Jahresvergleich um 7% auf 476,8 Kilotonnen. Als Ursache nannte das Unternehmen Störungen in den Minen Escondida und Pampa Norte, zwei der bedeutendsten Kupferminen weltweit.

Dem Produktionsrückgang steht jedoch ein deutlicher Preisanstieg gegenüber: BHP erzielte bei seinen Kupferverkäufen einen um 29% höheren realisierten Preis von 5,47 US-Dollar pro Pfund. Hintergrund ist der starke Preisanstieg für das Industriemetall im ersten Quartal des Jahres, der die niedrigeren Produktionsmengen teilweise kompensiert.

Für die Jahresprognose bei Kupfer bestätigte BHP eine Produktionsspanne von 1.900 bis 2.000 Kilotonnen. Das Unternehmen gab dabei an, dass die tatsächliche Produktion am oberen Ende dieser Prognosespanne erwartet wird – ein positives Signal für Investoren, das die Zuversicht des Managements unterstreicht.

Insgesamt zeigt der Quartalsbericht von BHP ein widerstandsfähiges Unternehmen, das trotz operativer Herausforderungen durch Naturereignisse und geopolitische Spannungen seine strategischen Ziele im Blick behält. Für Anleger bleibt BHP als weltgrößter Bergbaukonzern ein wichtiger Gradmesser für die globale Rohstoffnachfrage.

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