BBVA steigert Quartalsgewinn um 4 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro
Spaniens zweitgrößte Bank profitiert von starkem Heimatmarkt und Mexiko-Geschäft im vierten Quartal.

Die spanische Großbank BBVA hat im vierten Quartal 2024 einen Nettogewinn von 2,53 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erfüllte die Erwartungen der Analysten. Für das Gesamtjahr 2024 kletterte der Gewinn um 4,5 Prozent auf den Rekordwert von 10,51 Milliarden Euro.
Der Nettozinsertrag – also die Differenz zwischen Krediteinnahmen und Einlagenkosten – legte im Schlussquartal deutlich um 9,8 Prozent auf 7,03 Milliarden Euro zu. Dieser Wert übertraf die Analystenschätzungen von 6,91 Milliarden Euro. Als Haupttreiber erwies sich das anhaltend solide Kreditwachstum. Im Gesamtjahr 2024 stieg der Nettozinsertrag um 4 Prozent auf 26,28 Milliarden Euro und lag damit knapp über den Prognosen.
Besonders erfreulich entwickelten sich die beiden wichtigsten Märkte der Bank. In Spanien wuchs der Nettogewinn um beachtliche 13,7 Prozent. Das Mexiko-Geschäft, das für BBVA von zentraler Bedeutung ist, trug mit einem Gewinnplus von 10,8 Prozent ebenfalls maßgeblich zum Erfolg bei.
Starke Position in der Eurozone
BBVA ist gemessen am Marktwert die zweitgrößte Bank der Eurozone. Die soliden Quartalszahlen unterstreichen die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells in einem anspruchsvollen Zinsumfeld. Die Bank profitiert von ihrer breiten geografischen Aufstellung mit Schwerpunkten in Spanien und Lateinamerika.
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Zur AktienanalyseDie Ergebnisse zeigen, dass BBVA trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten ihre Marktposition festigen konnte. Analysten hatten mit einem Jahresgewinn von 10,52 Milliarden Euro gerechnet – die Bank verfehlte diese Erwartung nur knapp. Das organische Kreditwachstum bleibt eine wichtige Säule der Ertragskraft und dürfte auch 2025 eine zentrale Rolle spielen.


