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BayernLB steigert Gewinn trotz Herausforderungen

Eine Bank auf dem Weg zur vollen Stärke: Die BayernLB nach erfolgreicher Rosskur

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BayernLB steigert Gewinn trotz Herausforderungen

Die BayernLB hat im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn erzielt, der höchste seit Ausbruch der Bankenkrise im Jahr 2008. Damals war die Landesbank in eine Existenz gefährdende Krise gestürzt und musste von der bayerischen Regierung gerettet werden. In der Folge durchlief die BayernLB eine gewaltige Rosskur, bei der Sparten verkauft, wertlose Immobilienpapiere aus den USA abgewickelt und das internationale Geschäft drastisch verkleinert wurden. Tausende Mitarbeiter mussten gehen. Heute steht die Bank auf drei Säulen: Die Berliner Online-Bank DKB für Privatkunden, das Geschäftsfeld "Immobilien & Sparkassen/FI" sowie "Corporates & Markets". Die DKB profitiert von der Zinswende der EZB und dem massiven Anstieg der Kapitalmarktzinsen, während sich der Bereich "Corporates & Markets" verstärkt auf nachhaltige Finanzierungen fokussiert.

Die Credit Suisse hingegen, die aktuell von der UBS übernommen wurde, machte trotz anhaltender Probleme weiter wie gewohnt. BayernLB-Chef Stefan Winkelmeier wehrt sich gegen Vergleiche und betont, dass die Probleme der Credit Suisse selbstverschuldet seien. Auch mit der amerikanischen Spezialbank für Startup-Unternehmen Silicon Valley Bank gebe es keine Parallelen. Die BayernLB hingegen hat ihren Umbau noch nicht ganz abgeschlossen, räumt Winkelmeier ein. Aber die letzten Schritte sollen in diesem Jahr angegangen werden.

Die BayernLB versteht sich als wichtigster regionaler Finanzierer für erneuerbare Energien, auch in Zusammenarbeit mit den bayerischen Sparkassen. Landesbank-Chef Winkelmeier begrüßt trotz einiger Nachteile die Zinswende durch die Europäische Zentralbank und sagt für das laufende Jahr eine Teuerungsrate von sechs bis sieben Prozent voraus. Trotz des Erfolgs gibt es für die BayernLB noch viel zu tun. Die DKB soll weiter wachsen und profitabler arbeiten, während die Bank auch im Geschäftsfeld "Immobilien & Sparkassen/FI" die abnehmende Anzahl von Immobiliengeschäften berücksichtigen muss. Doch insgesamt ist die BayernLB auf einem guten Weg, sich als solide Bank in der immer noch verunsicherten Bankenbranche zu etablieren.

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