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Goldpreise fallen leicht aufgrund von Dollar-Erholung

Markt erwartet Impulse aus US-Jobbericht, Gold könnte bei schwachen Indikatoren wieder steigen

Goldpreise fallen leicht aufgrund von Dollar-Erholung

Goldpreise sinken leicht, da sich der Dollar erholt und der Markt auf Signale aus dem US-Jobbericht wartet. Der Spot-Preis für Gold fiel um 0,1% auf 2.018,53 USD pro Unze, blieb aber aufgrund von Konjunktursorgen um 2,6% gestiegen. US-Gold-Futures gaben ebenfalls um 0,1% auf 2.034,30 USD nach. Die Überraschung der OPEC+ durch Ölproduktionsschnitte und schwache US-Wirtschaftsdaten lösten Befürchtungen vor einer potenziellen Rezession in den USA aus und trieben den Goldpreis über 2.000 USD.

Vandana Bharti, Assistant Vice President of Commodity Research bei SMC Global Securities, erklärte, dass der Markt überdehnt sei, weshalb es zu einer Preisabschwächung komme. Die Erholung des Dollars und einige Gewinnmitnahmen trügen ebenfalls dazu bei. Bharti fügte hinzu, dass es zwar weitere kurzfristige Korrekturen geben könne, Gold aber wieder steigen könnte, wenn die schwachen Indikatoren anhalten und die Zentralbanken weiterhin Gold kaufen.

Investoren warten jetzt auf den US-Bericht über die nicht-landwirtschaftlichen Löhne für März. Da die meisten Finanzmärkte jedoch wegen des Good Friday-Feiertags geschlossen sein werden, werden die Marktreaktionen erst am Montag erwartet. Gold wird traditionell als Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten betrachtet, aber höhere Zinsen mindern die Attraktivität von nicht renditebringendem Gold.

Während die Präsidentin der Federal Reserve Bank in Cleveland, Loretta Mester, sagte, dass die Zinssätze immer noch über 5% liegen müssten, gehen die Märkte laut CME's FedWatch-Tool mit einer 59%igen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Fed bei der Zinspolitik im Mai keine Änderungen vornehmen wird. Spot-Silber fiel um 0,1% auf 24,96 USD pro Unze, Platin stieg um 0,9% auf 1.005,78 USD, während Palladium um 0,1% auf 1.431,47 USD stieg.

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