Bank of America erhöht Moynihan-Vergütung auf 41 Millionen Dollar
CEO Brian Moynihan erhält 17 Prozent mehr Gehalt nach starkem Geschäftsjahr 2024

Die Bank of America hat die Gesamtvergütung für CEO Brian Moynihan für das Jahr 2025 auf 41 Millionen Dollar festgelegt. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 17 Prozent gegenüber den 35 Millionen Dollar des Vorjahres. Die zweitgrößte US-Bank begründet die Erhöhung mit starken Finanzergebnissen und erfolgreicher Unternehmensführung.
Das Vergütungspaket setzt sich aus einem Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar und Aktienanreizen zusammen. Moynihan gehört mit 65 Jahren zu den dienstältesten Bankchefs der Branche und führt das Institut seit 2010. Damals übernahm er das Ruder nach einem turbulenten Nachfolgeprozess und steuerte die Bank erfolgreich durch die Nachwehen der Finanzkrise 2008.
Die Bank of America verwies in ihrer Mitteilung auf die herausragenden Geschäftsergebnisse, das Mitarbeiterwohlergehen und die unter Moynihans Führung vorangetriebenen philanthropischen Initiativen. Der Gewinn des Kreditinstituts kletterte 2024 auf 30,5 Milliarden Dollar, verglichen mit 27 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die Aktie legte im Jahresverlauf um rund 25 Prozent zu – das dritte Jahr in Folge mit Kursgewinnen.
Branchenweite Gehaltserhöhungen
Moynihans Gehaltssprung reiht sich in einen branchenweiten Trend ein. Die CEOs der großen US-Banken erhielten nach einem Rekordjahr allesamt deutliche Erhöhungen. Jane Fraser von der Citigroup, die erste Frau an der Spitze einer US-Großbank, bekam 42 Millionen Dollar. Charlie Scharf von Wells Fargo erhielt 40 Millionen Dollar.
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Zur AktienanalyseJPMorgan-Chef Jamie Dimon wurde mit 43 Millionen Dollar vergütet, während David Solomon von Goldman Sachs 47 Millionen Dollar und Ted Pick von Morgan Stanley 45 Millionen Dollar erhielten. Die Wall-Street-Giganten profitieren von einem starken Transaktionsgeschäft und bereiten sich auf ein weiteres erfolgreiches Jahr vor.
Im vierten Quartal übertraf die Bank of America die Gewinnerwartungen der Analysten. Die Händler profitierten von volatilen Märkten, während die Bank höhere Zinseinnahmen verbuchen konnte. Kurz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen kündigte das Institut Aktienprämien von etwa einer Milliarde Dollar für alle Mitarbeiter außerhalb der Geschäftsleitung an – bereits das neunte Jahr in Folge mit solchen Bonuszahlungen.


