ANZEIGE

Asiatische Währungen gemischt: Yen erholt sich, Dollar nahe Zweimonatshoch

Der japanische Yen beendet seine Talfahrt, während der US-Dollar vor wichtigen US-Inflations- und Arbeitsmarktdaten nahe einem Zweimonatshoch verharrt.

• 5 Min
Asiatische Währungen gemischt: Yen erholt sich, Dollar nahe Zweimonatshoch

An den asiatischen Devisenmärkten zeigte sich am Mittwoch ein gemischtes Bild. Der japanische Yen erholte sich nach einem zweitägigen Rückgang und gewann an Stärke, während der US-Dollar nahe einem Zwei-Monats-Hoch verharrte. Die Anleger warten auf wichtige US-Inflations- und Arbeitsmarktdaten, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Der US-Dollar-Index lag bei rund 101,42. Das USD/JPY-Paar fiel um 0,3 Prozent auf 156,91, nachdem der Yen in den frühen asiatischen Handelsstunden bis zu 0,6 Prozent auf 156,38 gestiegen war. Mit dieser Entwicklung war der Yen am Mittwoch die bestperformende Währung der G10-Gruppe.

Der Greenback strebt unterdessen seinen besten Monat seit Juni an. Die erneute Fokussierung der Federal Reserve auf die Eindämmung der Inflation trieb die Erwartungen für US-Zinssätze und die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe. Der Dollar ist in diesem Monat um etwa 2 Prozent gegenüber dem Yen gestiegen und im dritten Quartal um fast 3,8 Prozent.

Die Details

Für den Yen sprachen gleich mehrere Faktoren. Japanische Beamte hatten ihre Warnungen vor einer übermäßigen Abwertung der Währung verschärft. Japans führender Währungsbeamter Atsushi Mimura sagte gegenüber Reuters, Premierministerin Sanae Takaichi und Finanzministerin Satsuki Katayama hätten gemeinsam mit den USA eine klare Warnung bezüglich der Schwäche des Yen ausgesprochen.

Hinzu kamen Quartalsend-Ströme, die den Yen stützten. Das Risiko einer Yen-Intervention durch die japanischen Behörden bleibt damit eine wichtige Stütze für die Währung.

Gedämpft wurde das Bild allerdings durch schwächere Konjunkturdaten. Schwächere als erwartete Einzelumsatzdaten für August und ein unerwarteter Rückgang der Industrieproduktion könnten die Spekulationen auf eine schnellere Verschärfung der Geldpolitik der Bank of Japan (BOJ) dämpfen.

Das Protokoll der BOJ-Sitzung im Juli zeigte, dass die Entscheidungsträger der Ansicht waren, die zugrunde liegende Inflation steuere dem Zielwert von 2 Prozent zu. Weitere Zinserhöhungen seien angemessen, solange die Finanzbedingungen expansiv bleiben.

Deutlich unter Druck geriet der australische Dollar. Das AUD/USD-Paar fiel um 0,3 Prozent auf 0,69 US-Dollar und sank damit zum ersten Mal seit Anfang August unter die Marke von 0,70 US-Dollar. Mit 0,69 US-Dollar erreichte die Währung ein Neun-Wochen-Tief.

Auslöser war die Inflationsmesszahl für August in Australien, die leicht unter den Prognosen lag. Dies dämpfte die Erwartungen auf eine weitere kurzfristige Zinserhöhung der Reserve Bank of Australia (RBA), obwohl die jährliche und die zugrunde liegende Inflation deutlich über dem Ziel lagen.

Die Daten kamen einen Tag, nachdem die RBA ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,60 Prozent anheben konnte – das höchste Niveau seit 2011. Die Notenbank warnte, dass Inflationsrisiken materialisieren und weitere Verschärfungen möglich bleiben.

Der Rückgang des australischen Dollars trotz der RBA-Zinserhöhung spiegelt wider, wie viel von der Verschärfung bereits in die Währung eingepreist war. Erneute Erwartungen auf Fed-Zinserhöhungen, erhöhte Renditen von US-Staatsanleihen und eine allgemeinere Risikoscheu haben den Vorteil der höheren Zinsen in Australien reduziert.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 11.02.2026 berichtete aktien.news, dass der Yen kräftig zulegte, während die Aktienmärkte pausierten. Damals notierte der Yen bei 153,3 pro US-Dollar und legte den dritten Handelstag in Folge zu – ein Plus von rund 2,5 Prozent seit dem überraschend deutlichen Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi am Sonntag. Der US-Dollar geriet unter Druck, nachdem die US-Kern-Einzelhandelsumsätze im Dezember um 0,1 Prozent zurückgingen.

Am 23.01.2026 meldete aktien.news, dass die meisten asiatischen Währungen zulegten, während der US-Dollar auf seine schwächste Woche seit sechs Monaten zusteuerte. Der Dollar-Index verzeichnete einen Wochenrückgang von über 1 Prozent – der stärkste Rückgang seit Juni 2025. Die Bank of Japan beließ ihren Leitzins in einer nahezu einstimmigen Entscheidung bei 0,75 Prozent und hob gleichzeitig ihre Prognosen für Inflation und Wirtschaftswachstum in den Fiskaljahren 2025 und 2026 leicht an.

Am 20.02.2026 berichtete aktien.news, dass sich die asiatischen Währungen vor der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten wenig bewegt zeigten. Schwache Verbraucherpreisdaten aus Japan belasteten damals den Ausblick für weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan und dämpften den Yen. Der US-Dollar-Index legte um 0,1 Prozent zu, nachdem er in der Nacht zuvor ein Einmonatshoch erreicht hatte.

Am 11.03.2026 schließlich stach der australische Dollar laut aktien.news positiv hervor. Die Währung kletterte auf ein Fast-Vierjahreshoch und profitierte von wachsenden Erwartungen, dass die Reserve Bank of Australia in der kommenden Woche die Leitzinsen anheben wird.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt das gemischte Bild der asiatischen Währungen vor allem eines: Die Richtung wird derzeit maßgeblich von den Zinserwartungen in den USA bestimmt. Solange die Federal Reserve ihre Priorität auf die Inflationsbekämpfung legt, bleiben die Renditen von US-Staatsanleihen hoch – das stützt den Dollar und belastet Währungen, deren Zentralbanken weniger aggressiv agieren.

Der Yen bleibt dabei ein Sonderfall. Die Interventionsdrohung der japanischen Behörden setzt der Abwertung eine Grenze, während die schwachen Konjunkturdaten zugleich für Zurückhaltung bei der BOJ sorgen. Für Anleger mit Engagements in japanischen Vermögenswerten bedeutet das ein erhöhtes Währungsrisiko, das sich in beide Richtungen materialisieren kann.

Der australische Dollar illustriert, wie stark Märkte Zinserhöhungen vorwegnehmen. Dass die Währung trotz eines tatsächlichen Zinsschritts der RBA fiel, unterstreicht die Bedeutung der Erwartungen gegenüber den tatsächlichen Entscheidungen. Wer in australische Werte investiert ist, muss die dortige Geldpolitik und die US-Zinsdynamik zugleich im Blick behalten.

Ausblick

Kurzfristig richtet sich der Blick auf zwei Termine. Das bevorzugte Kern-PCE-Inflationsmaß der Fed wird noch am Mittwoch veröffentlicht. Der Bericht zu den nichtlandwirtschaftlichen Beschäftigungszahlen am Freitag bleibt der größere kurzfristige Test für den Dollar und die Zinserwartungen.

Für Bewegung bei den Zinserwartungen sorgte zuletzt der Präsident der New Yorker Fed, John Williams. Er sagte, es bestehe „kein Bedarf an Dringlichkeit" für eine weitere Zinserhöhung. Daraufhin sanken die Erwartungen auf eine Oktober-Erhöhung von zuvor 71 Prozent auf rund 50 Prozent.

Der chinesische Yuan zeigte sich insgesamt stabil. China meldete am Mittwoch, dass sein offizieller PMI für das verarbeitende Gewerbe von 49,8 im August auf 50,1 im September stieg und damit ins Expansionsgebiet zurückkehrte, während sich der Nicht-Verarbeitungs-PMI auf 50,2 verbesserte. Der Yuan strebt seinem siebten aufeinanderfolgenden quartalsweisen Gewinn gegenüber dem Dollar entgegen, bevor die Nationalfeiertagsferien Chinas vom 1. bis 7. Oktober beginnen. China warnte seinerseits vor einer „entschlossenen Reaktion" auf potenzielle EU-Handelsbeschränkungen, bezeichnete diese als protektionistisch und drohte mit möglichen Untersuchungen chinesischer Unternehmen und Lieferketten.

In anderen Segmenten des asiatischen Devisenmarktes stieg das USD/KRW-Paar um 0,30 Prozent auf 1.355,69. Das USD/INR-Paar legte um 0,05 Prozent auf 96,138 zu, der USD/SGD gewann um 0,02 Prozent auf 1,2779. Der neuseeländische Dollar fiel um 0,12 Prozent auf 0,5643 US-Dollar.

Kurz erklärt

  • Yen: die offizielle Währung Japans, die an den internationalen Devisenmärkten gehandelt wird.
  • Leitzins: der von einer Zentralbank festgelegte Zinssatz, der die Geldpolitik eines Landes steuert.
  • Kern-PCE: ein von der US-Notenbank bevorzugtes Inflationsmaß, das stark schwankende Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert.
YenUs-DollarAsiatische WährungenFederal ReserveBank Of JapanAustralischer DollarUs-InflationsdatenRBA

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.